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Deutschland/Köln: Aufklärung über Falun Gong und die Verfolgung auf dem Chinafest

Köln ist eine der vier Großstädte in Deutschland mit dem Kölner Dom als Wahrzeichen der Stadt. Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft mit der Stadt Peking veranstalteten die Städte Köln und Peking gemeinsam ein sogenanntes „Chinafest“. Die Deutschen und Chinesen vor Ort waren eingeladen, die Feier zu unterstützen.

Falun Gong-Praktizierende nutzten die Feierlichkeiten, um die brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu enthüllen. Sie veranstalteten am 15. September 2012 eine Kundgebung auf dem Platz vor dem Bahnhof, gleich neben dem Kölner Dom. Denn auch in den Pekinger Arbeitslagern und Gefängnissen findet eine massive und brutale Verfolgung von illegal inhaftierten Praktizierenden statt – dies sollten die Kölner erfahren. Die Tian Guo Marching Band nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil.

Hubert Körper, Vorstandmitglied der internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), appelliert, die Aufmerksamkeit auf die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden zu richten

Frau Brigit, Mitglied von Amnesty International, stellt eine dringende Unterschriftversammlung vor. Es geht um die Rettung von Qing Yuemings Frau Wang Xiuqing und deren Tochter Qing Hailong. Der Falun Gong-Praktizierende Qing Yueming kam infolge von Folterungen ums Leben

Der Falun Gong-Praktizierende Guo Jufeng berichtet über seine Erlebnisse und die einiger verfolgter Falun Gong-Praktizierenden, von denen einige bereits infolge von Folter ums Leben gekommen sind

Die Falun Gong-Praktizierende Liu Wei erzählt von ihren Erlebnissen von über eineinhalb Jahren in einem Frauenarbeitslager. Sie wurde einer körperlichen Untersuchung unterzogen im Hinblick auf einen geplanten Organraub

Dr. Xu Pei, bekannte chinesische Dichterin in Deutschland

Herr Zhu Zhenhe, Physikprofessor und Autor des Buches „Kritik an Marxismus“

Herr Haiming Xi, der Vorsitzende der Volkspartei der Inneren Mongolei, schildert persönliche Erlebnisse, wie die KPCh die eigene Bevölkerung schikaniert und verfolgt

Tian Guo Marching Band bei der Vorführung der Übungen

Viele Menschen unterschreiben zur Unterstützung der Beendigung der Verfolgung von Falun Gong

Auch die Chinesen lernen die Hintergründe der Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden kennen

Menschenrechtsorganisationen in Deutschland wie die IGFM, ehemals illegal inhaftierte und verfolgte Falun Gong-Praktizierende als Augenzeugen sowie weitere Organisationen und Dissidenten waren eingeladen, Reden zu halten, um gemeinsam die brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden und Dissidenten durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu enthüllen.

Währenddessen spielte die Tian Guo Marching Band klassische Musik und führte die erst vier Übungen der Kultivierungspraktik Falun Gong vor. Viele Einwohner und Touristen waren angezogen und schauten zu. Sie waren erstaunt, dass solch eine friedliche Praktik seit nunmehr 13 Jahren von der KPCh verfolgt wird und die Verfolgung noch immer andauert.

Die Falun Gong-Praktizierenden verteilten Informationsmaterialien über die Verfolgung. Viele Deutsche, die die Zusammenhänge erfuhren, setzten ihre Unterschrift unter die Petition zur Beendigung der Verfolgung. Ein Deutscher betrachtete nickend das Transparent zum sofortigen Stopp der Verfolgung von Falun Gong und trat gleich darauf zum Informationsstand, um seinen Namen unter die Unterschriftsammlung zu setzen.

Auch die Chinesen, die nach Köln für einen Besuch angereist waren oder am Chinafest teilnehmen wollten, standen vor dem Informationsstand, entweder um sich die Schautafeln mit Informationen zu Falun Gong und der Verfolgung anzusehen oder gleich mit den Falun Gong-Praktizierenden zu sprechen. An diesen Tag traten an die 30 Chinesen aus der KPCh und ihren Unterorganisationen aus.

Es gab auch ein Ehepaar (ein deutscher Mann und eine koreanische Frau), die zuvor die von der KPCh veranstalteten Ausstellungen und Aufführungen am Chinafest besucht hatten. Sie waren enttäuscht von der gesamten Veranstaltung. Als sie dann zufällig auf die Übungsvorführung der Falun Gong-Praktizierenden trafen, waren sie tief berührt. Sie sprachen eine Zeit lang mit den Falun Gong-Praktizierenden und hatten das Empfinden, dass sie hier bei den Praktizierenden die wahre chinesische Kultur vorfinden konnten. Diese Begegnung war für sie die wertvollste Erinnerung an das Chinafest.

Die Fernsehstation WDR und die Kölner Zeitung berichteten über die Veranstaltung der Falun Gong-Praktizierenden.

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