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Israel: Internationale Kunstausstellung „Die Kunst von Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht“ im Opernhaus-Zentrum für Darstellende Kunst in Tel Aviv

Die Internationale Kunstausstellung „Die Kunst von Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht“ wurde Anfang Juni 2012 in einem der angesehensten Theater Israels, im Opernhaus-Zentrum für Darstellende Kunst in Tel Aviv, eröffnet.

Das Zentrum für Darstellende Kunst ist Hauptbestandteil eines Kulturgebäudekomplexes, der aus einem Opernhaus, einem Theater, einem Kunstmuseum und einer großen Bücherei besteht. Dieser Ort ist unter Kunstliebhabern sehr beliebt und zieht täglich viele Besucher an.

Die Ausstellung öffnete während einer Feierlichkeit mit vielen Teilnehmern und lief zehn Tage lang

Die Ausstellung zeigt durch realistische Ölgemälde und im traditionellen chinesischen Stil gemalte Bilder die Schönheit der spirituellen Kultivierungspraktik Falun Gong und die lange und brutale Verfolgung von Falun Gong durch die kommunistische Partei in China. Die Ausstellung wirft grundlegende universelle Fragen auf über die Bedeutung und Wichtigkeit von Moral in der von persönlichen Interessen gesteuerten modernen Welt und die Macht des Einzelnen, mit seinem Glauben an das Gute etwas zu verändern, Hindernisse zu durchbrechen und Schwierigkeiten in jeder Lage zu meistern.

Falun Gong, auch als Falun Dafa bekannt, ist eine alte chinesische spirituelle Kultivierungspraktik, die auf den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert. Die Kunstwerke in dieser Ausstellung wurden von chinesischen sowie westlichen Künstlern geschaffen, die ihr Leben nach diesen Prinzipien ausrichten.

Am Eröffnungsabend wurde nach Dankes- und Grußworten der Organisatoren ein Gratulationsschreiben von Professor Zhang Kunlun, dem Künstler und Initiator der Ausstellung, vorgelesen. Er und andere Künstler grüßten das Publikum und die Organisatoren in Israel und erwähnten folgendes: „…Im Zeitablauf enthüllen die Prinzipien von Falun Dafa die tiefsten und grundlegendsten Wahrheiten des Universums. Als Künstler bietet uns diese Praktik einen aufrichtigen Weg bei der Schaffung von Kunst. Wir hoffen, dass Sie die Gemälde als bedeutungsvoll und inspirierend betrachten.“

Die Künstler wiesen auch auf die derzeit in China stattfindende Verfolgung von Falun Gong hin, der auch einige der Künstler persönlich ausgesetzt waren: „Viele Künstler erlebten selbst die brutale Verfolgung und wurden Folter und unmenschlicher Behandlung in Zwangsarbeitslagern und Haftanstalten unterzogen. Unsere Kunstwerke spiegeln unsere lebensbedrohlichen Erfahrungen wider. Wir hoffen, dass Ihnen dies auch einen Einblick in das gewährt, was in China wirklich passiert.“

Nach den Eröffnungsreden waren die Besucher eingeladen, die Kunstwerke zu betrachten und die Mitarbeiter der Ausstellung standen mit Erläuterungen zur Seite.

Die Ausstellungsbesucher sprachen über den tiefen Eindruck der Kunst auf sie und stellten weitere Fragen über die Gemälde sowie die Praktik und die gegenwärtige Lage in China. Viele merkten an, dass die Ausstellung sehr wichtig sei und es entscheidend sei, dass mehr Menschen davon erführen. Sie äußerten sich auch über die ausgezeichneten Maltechniken.

Viele Besucher bedankten sich für die Einladung zur Ausstellung und erklärten, dass sie ihren Angehörigen und Freunden einen Besuch empfehlen würden.

Tommy Len, einer der Gäste, sagte: „Als Betrachter kann ich die Umsetzung der Spiritualität spüren. Die Art, wie sie vom Künstler ausgedrückt wurde, ist sichtbar. Sie nahmen etwas Innerliches und Abstraktes und drückten es in ihren Gemälden so aus, dass es die Menschen sehen können, es damit verbinden können. Es gibt zwei Arten von Bildern in dieser Ausstellung. Es gibt die Bilder, die von der Spiritualität dieser Kultivierungspraktik erzählen und der andere Typus sind die Bilder, die sehr beunruhigend, aber gleichzeitig kraftvoll die brutale Verfolgung zeigen.“

Jan Greenstein, ein Fotograph und Designer, der aus der Ukraine nach Israel emigrierte und aus eigener Erfahrung über das Leben in einem kommunistischen Land Bescheid weiß, äußerte sich folgendermaßen: „Die Gemälde sind ausgezeichnet, sehr berührend. Das Konzept des Kommunismus ist mir nicht fremd, ich bin in eine kommunistische Gesellschaft geboren worden. Die Ukraine in den achtziger Jahren … Ich kann all den Schmerz nachempfinden, den sie in China durchlebten.“ Seiner Meinung nach ist es sehr wichtig, diese Ausstellung den Menschen zu zeigen, die das kommunistische Regime nicht selbst erlebt haben. Er sagte: „Es ist gut, dass diese Ausstellung hierher, nach Israel, kam. Sie hilft den Menschen, die keine Erfahrungen mit dem Kommunismus haben, zu verstehen, worum es dabei geht. Die Botschaft ist sehr klar. Es gibt ein Problem in China, das gelöst werden muss.“

Hadas Nitzan Mandel, ein Künstler, der im realistischen Stil malt, bewunderte sowohl die Kunsttechnik als auch den Inhalt der Bilder: „Jedes Gemälde hat eine Botschaft. Einige der Figuren sehen aus, als ob sie schweben. Es ist sehr interessant, dass die Ideale eines Menschen, seine Haltung, sein Glaube, das ist, was ihn sich über alles erheben lässt, und nichts kann ihn aufhalten.“

Das Ausstellungsteam nahm Kontakt zu Grundschulen, weiterführenden Schulen, Kunstschulen und Organisationen auf und lud sie zum Besuch der Ausstellung ein. Viele kamen, um die Kunstwerke anzusehen.

Der Kurator des Opernhauses erklärte, dass die Eröffnung beeindruckend gewesen sei und mehr Teilnehmer als gewöhnlich gekommen seien.

Kommentare über die Ausstellung waren sogar noch zu hören, als die Gemälde schon wieder von den Wänden des Zentrums für Darstellende Kunst abgenommen waren. Die Menschen riefen an und erkundigten sich, ob es noch möglich wäre, die Ausstellung anzusehen und wo sie als nächstes gezeigt würde.

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