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Deutschland: Wirtschaftsforum in Köln: Aufklärung über die Verfolgung und Beseitigung der kommunistischen Faktoren

Die Stadt Köln feiert dieses Jahr 25-jährige Städtepartnerschaft mit Peking. Im Rahmen der Feierlichkeiten fand am 14. September 2012 in Köln das „Business and Investors Forum China 2012“ mit rund 400 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik statt. Wie tief Köln mit Peking und dem kommunistischen Geist verknüpft ist, erfuhren die Kölner Falun Gong-Praktizierenden erst an diesem Tag.

Die Kölner Falun Gong Übungsgruppe ließ es sich nicht nehmen, am Rande der hochkarätigen deutsch-chinesischen Wirtschaftskonferenz auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam zu machen. Als die Praktizierenden vor dem Festsaal ankamen, fuhr auch schon der erste Reisebus mit chinesischen Geschäftsleuten vor. Interessiert nahmen fast alle Insassen die chinesische Sonderzeitung der Epoch Times sowie die Neun Kommentare über die kommunistische Partei entgegen. Die meisten blieben erst einmal draußen stehen und lasen die Zeitung, bevor sie ins Gebäude gingen.

Die Praktizierenden standen mit unserem Transparent: „Verfolgung von Falun Gong in China, warum es Sie – auch als Unternehmer – betrifft!“ gegenüber dem Haupteingang des Veranstaltungsorts. Vielen Teilnehmern konnten sie Informationsmaterialien überreichen. Mit einigen der deutschen und auch chinesischen Wirtschaftsvertretern ergaben sich gute Gespräche. Viele, der an dem Wirtschaftsforum teilnehmenden Chinesen, konnten leider kaum Englisch, aber sie verstanden die Praktizierenden auch so. Durch die Informationsmaterialien und die Schrifttafeln auf Chinesisch wussten sie, das es Falun Gong-Praktizierende waren, die dort standen und verstanden die Zusammenhänge.

Ein Passant interessierte sich für die Mahnwache und die Hintergründe in China. Er war nicht ortskundig in Köln und fragte, was es mit dem Gebäude, in dem diese Wirtschaftskonferenz stattfand, auf sich habe. Eine Kölner Praktizierende erklärte ihm, dass dieses der Gürzenich sei, auch als „Gute Stube von Köln“ bekannt. Da er mehr über den Gürzenich erfahren wollte, schaute er sogleich auf Wikipedia nach. Zum Erstaunen aller stand dort, dass Karl Marx am 6. Mai 1849 genau hier im überfüllten Saal des Gürzenich sein Manifest der Kommunistischen Partei verkündet hatte!

Und heute traf sich dort der chinesische Botschafter nebst chinesischer Wirtschaftdelegation mit führenden Persönlichkeiten der Stadt Köln/NRW sowie deutscher Wirtschaftsgrößen, um weitere Vernetzungen und Kontakte chinesischer Unternehmer in Köln/NRW wie auch hiesiger Wirtschaftsunternehmen in China zu knüpfen. Die Praktizierenden verstanden dies als deutlichen Hinweis und Ermutigung, dass sie mit dieser kleinen Mahnwache genau am richtigen Ort waren, um die wahren Hintergründe der Verfolgung zu erklären.

Passanten, denen sie die Zusammenhänge erklären konnten, aber auch etliche Teilnehmer des Wirtschafts-Forums sagten, dass sie es gut finden würden, über die Situation von Falun Gong in China und über den Organraub zu erfahren.

Eine Praktizierende hatte sich zum Wirtschaftsforum angemeldet und nahm ab Mittag an der Konferenz teil. Sie war im Vortragssaal, als der chinesische Botschafter aus Berlin eine Rede hielt und im Podium Rede und Antwort stand. Vom Botschafter kamen bekannte Standardsätze wie: "…Sich nicht in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen" und "… man möge China doch Zeit geben, sich zu entwickeln. Alles werde schon gut…"

Eine Aussage war allerdings bemerkenswert und ein Hinweis, worauf die Praktizierenden in der Wahrheitserklärung mit Wirtschaftsleuten und Politikern eingehen sollen:

Er meinte, ´das Schlimmste, was einer Regierung passieren könne` – er bezog sich auf die Kommunistische Partei Chinas – ´sei der Verlust des Vertrauens des Volkes. Einmal intern für China. Doch dieses Vertrauen in die KPCh und in die Stabilität der chinesischen Gesellschaft sei auch ein wichtiger Punkt für ausländische Investoren. Ohne dies würden die Investoren sich zurückziehen! Das wäre doch klar!`

Dies war ein deutlicher Hinweis, wie man gut und wirkungsvoll in den Kreisen der oberen politischen- und wirtschaftlichen Ebene die wahren Umstände erklären kann.

Nach dieser Erkenntnis verließ die Praktizierende den Saal und begegnete direkt einem hohen politischen Vertreter der Stadt Köln und konnte in einem kurzen Gespräch auf den Film FREE CHINA aufmerksam machen. Auch mit dessen engen Mitarbeiter war ein Gespräch zum Film möglich. Ein grundsätzliches Interesse bestand und weitere Gespräche werden nun folgen.

Als die Praktizierenden alle am späten Nachmittag die Kundgebung verließen, kamen ihnen dieser politische Vertreter und sein Mitarbeiter auf der Straße entgegen. Er lächelte und grüßte freundlich. Es war eine offene und friedliche Atmosphäre. Den Praktizierenden kam es so vor, als seien sich gerade alte Bekannte begegnet.

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