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Hongkong: Bürger unterstützen Falun Gong gegen die Angreifer des sogenannten „Jugendbetreuungsvereins“

Zhou Yongkang, der Chef des Zentralkomitees für Politik und Recht der KPCh und andere Personen dehnten die Verfolgung von Falun Gong auf Hongkong aus, indem sie eine Angriffsserie auf Informationsstände von Falun Gong-Praktizierenden initiierten. Es sind fast vier Monate vergangen, seitdem die Schikanen und Angriffe Anfang Juni begannen. Viele Bürger kritisieren die bösartigen Störungen der Angreifer auf Falun Gong-Praktizierende und stellen sich auf die Seite der Praktizierenden.

Der „Jugendbetreuungsverein Hongkong“ wurde von KPCh-Agenten angestachelt und beging eine Reihe übler Aktionen an einem Informationsstand in Lok Ma Chau, das an Festlandchina angrenzt. Sie schüchterten die Falun Gong-Praktizierenden mit Messern ein, verleumdeten Falun Gong und dessen Gründer und zeigten die Praktizierenden fälschlicherweise bei der Polizei an. Danach setzten sie ihre Angriffe an einem anderen Informationsstand in Wong Tai Sin fort.

Seit August verschärften sich die Angriffe. Am 3. August hängten Mitglieder des Jugendbetreuungsvereins gegen 19:00 Uhr beleidigende Transparente an einem Falun Gong-Informationsplatz in der Nähe von Tung Chung MRT auf. Die Praktizierenden entdeckten sie dabei und geboten ihnen Einhalt. Doch diese Mitglieder kamen am nächsten Morgen in noch größerer Anzahl und brachten viele beleidigende Transparente mit, mit denen sie gewaltsam die Transparente der Falun Gong-Praktizierenden zudeckten.

Die Menschen setzen sich für die Falun Gong-Praktizierenden ein

Viele Polizisten und Ortsansässige wissen durch die jahrelangen Aufklärungsbemühungen der Falun Gong-Praktizierenden an touristischen Attraktionspunkten über die wirkliche Lage und die Fakten von Falun Gong Bescheid. Die Polizisten stoppen diese Leute sofort, wenn sie die Transparente der Praktizierenden versperren.

Die Menschen vor Ort kritisieren die Störung der Angreifer stark und einige Passanten stellen dieses Verhalten in Frage, indem sie sagen: „Wie kommt ihr dazu, solche Sachen in Hongkong zu machen?“

Ein Tourist aus Guangzhou sah am 24. September, wie die Angreifer absichtlich die Transparente von Falun Gong am Bahnhof Lok Ma Chau versperrten und verdeckten. Er konnte dies nicht hinnehmen und schalt sie: „Wie kommen Sie dazu, dass Sie die Verfolgungsmethode der KPCh nach Hongkong bringen? Das ist unglaublich, dass sich die finstere Hand der KPCh bis in eine freie Region ausgestreckt hat. Ich wollte einfach die Transparente der Falun Gong-Praktizierenden sehen, Sie haben nicht das Recht, mich aufzuhalten.“ Die Rowdys brüllten den Touristen grimmig an. Dieser war so wütend, dass er sich bei der anwesenden Polizei darüber beschwerte und die Polizisten aufforderte, sich der Sache anzunehmen.

Viele Reiseleiter aus China, die bereits über die Fakten Bescheid wussten, sagten zu den Touristen, dass sie sich Informationsmaterial über Falun Gong mitnehmen könnten, wenn sie wollten. Viele dieser Touristen sagten zu den Mitgliedern des Jugendbetreuungsvereins: „Ich möchte einfach die Materialien über Falun Gong lesen, das geht Sie gar nichts an.“

Die Sicherheitsbeamten vor Ort sind auch unzufrieden mit diesen Störungen durch die Leute des Vereins und verachten diese Aktionen, weil sie unter der heißen Sonne für Ordnung sorgen müssen.

Angestellte von den nahegelegenen Geschäften, Gebäudeaufseher und Nachbarn beim Informationsstand in Ka Wai Chuen, Hung Hom, unterstützen auch die Falun Gong-Praktizierenden, weil sie sich ihnen gegenüber immer freundlich verhalten. Diese Unterstützer von Falun Gong sind sehr aufgebracht wegen des Verhaltens dieser Rowdys und sie beklagten sich bei der Polizei, dass deren Lautsprecher überhöhten Krach machen, was ihr Tagesgeschäft stört. Sie fragten auch, warum die Polizei die Leute nicht wegscheucht.

Bewohner Hongkongs beschuldigen die KPCh-Angreifer, Unruhe zu stiften

Laut der Falun Gong Praktizierenden Liang vom Informationsstand in Tung Chung senden Mitglieder dieses Jugendvereins verunglimpfende Aufnahmen aus einem Lautsprecher in der ruhigen Gegend von Tung Chung. Sie stellten sich auch absichtlich vor den Falun Gong-Praktizierenden auf, die Transparente hielten, um die örtlichen Menschen und Touristen daran zu hindern, die Botschaften auf den Transparenten zu lesen. Sie schüchterten oft Touristen ein, die Informationen über Falun Gong mitnehmen wollten. Sie entrissen sogar Materialien den Händen der Menschen und warfen sie auf den Boden.

Diese Belästigungen beunruhigten Bürger, die in der Nähe wohnten, und viele beklagten sich bei der Polizei über dieses Ärgernis. Als die Polizei eingriff, stellten die Jugendlichen ihre Lautsprecher ab. Aber sobald die Polizisten gegangen waren, setzten sie ihre Störungen fort, indem sie sich sehr nah an die Praktizierenden stellten und voll eingestellte Lautsprecher hielten. Die Praktizierenden verhielten sich friedlich und ruhig, sprachen weiterhin mit den Touristen und gaben Flyer aus.

Der Bürger Guo sagte, dass die Falun Gong-Praktizierenden auf friedliche und vernünftige Weise über die Verfolgung informiert hätten. Er würde die Praktizierenden wegen ihres Mutes und ihrer Ausdauer bewundern. Er sei sehr verärgert über die monatelangen Störungen durch diesen Jugendbetreuungsverein. „Das ist ganz bestimmt von der Kommunistischen Partei verursacht“, sagte er. Er behauptete auch, dass sie die Dinge taten, die ihnen von höhergestellten Personen aufgetragen wurden.

Angestellte des Parkplatzunternehmens entfernen die rechtswidrigen Transparente der Rowdys

Die Menschen aus diesem Gemeindebereich forderten die Regierung von Hongkong auf, diesen Verein zu verbieten. Die Verwaltungsgesellschaft des Parkplatzes Wong Tai Sin, einer der Orte, wo die Agenten der KPCh Schwierigkeiten bereiten, fing am 22. August damit an, Angestellte loszuschicken, um die rechtswidrig aufgehängten Transparente auf dem Parkplatz zu entfernen

Um 18:00 Uhr schickte die Jin Wei Parkplatzfirma in Wong Tai Sin acht Angestellte zum Schauplatz. Diese entfernten die Banner, die Falun Gong verleumdeten und angriffen und den Stacheldraht auf der Peripherie des Parkplatzes bedeckten, und ersetzten sie mit einer Bekanntmachung der Parkplatzfirma.

Auf dieser Bekanntmachung stand: „Laut Regierungsanordnung dürfen hier keine Transparente, Schilder oder Infotafeln aufgehängt werden. Beleidigende Transparente werden sofort entfernt und vernichtet.“ Es wurde berichtet, dass der Chef der Parkplatzfirma bei der Polizei eine Anklage einreichte, wobei er erklärte, dass die Regierung die Entfernung von Transparenten fordert. Sie würden hoffen, dass die Polizei Beamte zur Bewachung der Gegend schicken werde.

Als der Jugendbetreuungsverein am nächsten Tag feststellte, dass die rechtwidrigen Transparente auf der Peripherie des Parkplatzes entfernt waren, ließen sie eilig zusätzliche Personen am Schauplatz aufmarschieren. Viele der jungen Leute wurden jedoch nur vorübergehend angeheuert und zeigten wenig Interesse. Einige von ihnen fingen an, zu telefonieren und waren nicht bereit zu kooperieren. Ihr Anführer befahl ihnen am Nachmittag weitere rechtswidrige Transparente aufzurollen, konnte dies jedoch am Ende nicht zuwege bringen.

Die Mitglieder des Jugendbetreuungsvereins änderten ihre Taktik vom Hochalten von verleumderischen Schildern und Transparenten dahingehend, dass sie sich bemühten, die Falun Gong-Praktizierenden daran zu hindern, über die Fakten aufzuklären. Die Praktizierenden blieben jedoch vernünftig und friedfertig und sprachen des Weiteren mit den Touristen und Bürgern über die Verfolgung von Falun Gong. Die Praktizierenden bemühten sich weiterhin, die Mitglieder des Jugendbetreuungsvereins davon zu überzeugen, sich nicht zum Werkzeug der KPCh machen zu lassen. Eine solche Einkommensquelle sei nichts wert, weil sie später die Schulden für immer zurückzahlen müssten. Viele Mitglieder des Vereins nahmen den Rat der Praktizierenden ernst und kamen am nächsten Tag nicht mehr zurück.

Maßgebliche Regierungsbehörden handeln zur Entfernung von rechtswidrigen Transparenten und Plakaten an einigen Informationsplätzen

Es wurde berichtet, dass maßgebliche Regierungsbehörden handeln und die rechtswidrigen Transparente und Plakate an den Informationsplätzen von Falun Gong entfernen lassen. Die Falun Gong-Praktizierenden fordern von den Behörden dringend, diese Transparente, Tafeln und Schilder, die Falun Gong verunglimpfen und eine Gehirnwäsche darstellen, zu entfernen, damit das rechtmäßige Recht der Falun Gong-Praktizierenden zu appellieren, gewährleistet ist.

Mitglieder des Jugendbetreuungsvereins hängten Banner auf, die Falun Gong verunglimpften. Die weibliche Anführerin (1. vorne links) schreit die Praktizierenden an. Eine Falun Gong-Praktizierende aus Shenzhen identifizierte diese Frau als Kriminelle aus China. Sie wurde 2000 wegen Körperverletzung in das Gefängnis Nanshan in Shenzhen gesperrt. Angestachelt von den Wärtern verprügelte sie oft Häftlinge. Die Praktizierende wurde damals zur gleichen Zeit in dem gleichen Gefängnis wegen des Appellierens für Falun Gong eingesperrt.

Gesetzgeber verurteilen die KPCh heftig

Mehrere Legislativ-Räte verurteilen die KPCh heftig, weil sie eine „kulturrevolutionsähnliche politische Kampagne“ nach Hongkong bringt. Sie warnten die Regierung von Hongkong, sich zum Komplizen zu machen und riefen die Bürger auf, die grundlegenden Menschenrechte und Kernwerte Hongkongs hochzuhalten.

Legislativrat Leung Yiu-chung zeigte sich sehr besorgt und erklärte, dass er an den Polizeibevollmächtigten schreiben werde, um sich zu beklagen. Er sei wegen der derzeitigen Lage besorgt, da sie wie ein Wiederaufleben der Kulturrevolution in Hongkong sei: Anprangern und Kritisieren auf Plakaten und Krawalle. Eine solche Gesellschaft sei insgesamt überhaupt keine Gesellschaft. Jegliche gesellschaftliche Ruhe sei bedroht.

Er betonte, dass die Falun Gong-Praktizierenden über viele Jahre hinweg standhaft an ihrem Glauben festgehalten hätten und respektiert werden sollten, da es sehr wichtig sei, dass jeder sich selbst auf friedliche Weise ausdrückt.

Legislativratsmitglied Albert Chan Wai-yip sagte, dass die derzeitige Unterdrückung von Falun Gong in Hongkong anzeigen würde, dass das Komitee für Politik und Recht der KPCh dahinterstünde. Sie heuerten so viele Menschen an, fertigten so viele Transparente an und unternahmen ganz offensichtlich spezielle Maßnahmen, die auf Falun Gong abzielten. So sei es wahrscheinlich, dass eine besondere Finanzierung hinter den Kulissen stattfinden würde. Er wies darauf hin, dass die Polizei immer mehr die pro-kommunistische Gruppe favorisieren würde. Die Maßnahmen der KPCh zur Unterdrückung der Rede- und Religionsfreiheit in Hongkong würden immer verachtenswerter werden, seitdem die Hoheitsgewalt von Hongkong vor 15 Jahren übertragen wurde.

Wang Haoxian, Sprecher der Besorgnisgruppe Civil Human Rights Front Police Powers, ist der Meinung, dass dieser Vorfall zeigt, dass der KPCh die Krise bewusst ist. Daher würde sie die ideologische Kontrolle über Hongkong weiter einengen.

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