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Kanada/Toronto: Chinesen sind wegen des grausamen Organraubs besorgt

In jüngster Zeit sind immer mehr Beweise bezüglich des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufgetaucht. Am 26. und 27. Oktober veranstalteten die Falun Gong-Praktizierenden aus Toronto ein Event in Chinatown, die dieses Verbrechen aufdeckten und die chinesischen Menschen aufriefen, aus der KPCh und deren zugehörigen Organisationen auszutreten.

 

Die Versammlung in Torontos Chinatown ruft zur Beachtung der KPCh Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden auf und zeigt die Unterstützung für die 126 Millionen Menschen, die aus der KPCh ausgetreten sind

Frau Zhang, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Servicezentrums zum Austritt aus der Partei in Toronto berichtete: „Viele Chinesen sind vom Organraub schockiert. Ich habe mit chinesischen Studenten an der Universität von Toronto gesprochen. Viele von ihnen fragten mich nach dem Organraub. Einige Studenten traten aus der Partei aus, nachdem sie von den wahren Umständen der Verfolgung von Falun Gong erfahren haben.

„Immer mehr Chinesen sind sich über den Organraub bewusst und immer mehr Chinesen treten aus der Partei aus“, erklärte Frau Zhang. Sie ruft auch Menschen in Festlandchina an und überzeugt sie, aus der Partei auszutreten. „Mehr als 2.000 Menschen sind durch meine Hilfe übers Telefon ausgetreten“, berichtete sie.

Bei der Veranstaltung in Chinatown traten ungefähr 20 Menschen aus der Partei aus, nachdem sie mit Praktizierenden gesprochen hatten. Eine kanadische Frau machte viele Fotos und ermutigte die Praktizierenden, die gute Arbeit weiterzumachen.

Eine chinesische Einwanderin, die ihren Namen nicht preisgeben möchte, erklärte einem Reporter von The Epoch Times, dass sie in einem Gefängnis in der Provinz Liaoning Zeugin der Verfolgung von Falun Gong geworden sei. „Ich sah einen Mann und seine Frau, die beide Falun Gong praktizierten, die mit zwei weiteren Praktizierenden verhaftet worden waren. Sie sollten gemeinsam vor Gericht gestellt werden. Bei Gericht jedoch sah ich nur drei. Der Mann war verschwunden. Sogar seine Frau wusste nichts über seinen Verbleib.“ Die Frau fuhr fort: „Nun weiß ich, dass er vielleicht wegen seiner Organe getötet worden ist. Es passierte kurz nachdem sie zu einer körperlichen Untersuchung gebracht worden waren.“

„Ich weiß auch von ein paar Fällen des Organraubs an zum Tode verurteilten Häftlingen. Ein ungefähr 40-jähriger Mann wurde zum Tode verurteilt. Vor der Exekution äußerte er seinen Wunsch, seine Organe zu spenden und im Gegenzug dazu einige Tausend Yuan für seine Familie zu erhalten. Doch seine Forderung wurde vom Gefängnis zurückgewiesen. Das Gefängnis möchte seine Organe für ihren Profit haben, deshalb lehnten sie seine Forderung ab.“ Sie fügte hinzu: „Die Familien der Todeskandidaten wissen nichts davon. Nach der Exekution wird der Körper nicht der Familie übergeben. Wenn man die Asche zurück möchte, muss man bezahlen.“ Diese Frau widerrief ihre KPCh Mitgliedschaft.

Frau Zhang vom Servicezentrum zum Austritt aus der Partei erzählte, dass sie einmal vor dem chinesischen Konsulat in Toronto einen Chinesen getroffen habe, der in einem Gericht in China gearbeitet hatte. Auch er wusste etliches über den Organraub. Er erzählte, wie sich die Beamten des Gerichts und des Arbeitslagers zusammenschlossen, um Organe von Gefangenen für Geld zu beschaffen.

Frau Lei, eine örtliche Falun Gong-Praktizierende, sagte, dass ihr Onkel eines der Opfer von Organraub sei. Ihr Onkel, ein Falun Gong-Praktizierender, war im Sujiatun Arbeitslager eingesperrt gewesen. 2006 starb er im Krankenhaus des Lagers. Als seine Familie zum Krankenhaus kam und seinen Leichnam sehen wollte, sahen sie zwei lange Schnitte auf seiner Brust.

Die brutale Verfolgung hält in China immer noch an. Frau Wang, eine örtliche Praktizierende, schilderte, dass ihr Freund, ein Praktizierender in Changchun, China, erst vor kurzem gemeinsam mit zehn weiteren Praktizierenden verhaftet worden war. Mehrere Praktizierende berichteten bei der Veranstaltung von ihren eigenen Erfahrungen, wie sie in chinesischen Gefängnissen gefoltert wurden.

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