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Kanadischer MP sieht immer mehr Beweise für den Organraub

In einem Interview erklärte der kanadische Parlamentsabgeordnete Rob Anders am 19. Oktober 2012, dass es ihn ermutigt habe, zu erfahren, dass 106 Mitglieder des US-Repräsentantenhauses in Bezug auf den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden Position bezogen hätten. Er sagte, dass China der größte Menschenrechtsverletzer weltweit sei und dass man die Beendigung solcher Menschenrechtsverletzungen wie der Zwangsorganentnahme fordern müsse.

Immer mehr Beweise für den Organraub aufgedeckt

MP Anders erklärte: „Mit dieser Angelegenheit wurde ich zum ersten Mal konfrontiert, als kurz vor dem Bericht ‚Blutige Ernte‘ von David Matas und David Kilgour Meldungen über den Organraub auftauchten. Und ich denke, was sie herausfanden, waren ohne jeden Zweifel Zusammenhänge, dass diese Sachen wirklich passieren. Und nun bekommen wir immer mehr Beweise von tatsächlich existierenden Chirurgen und verschiedenen Personen, die in diese Praktiken involviert sind.

So ist es höchste Zeit, dass das starke Beachtung erfährt und wir von China fordern, dass diese Organraubmethoden ganz bestimmt beendet werden“, sagte er.

 

Der kanadische MP Rob Anders beim Forum für Chinaangelegenheiten am 27. Mai 2009

Herr Anders sagte in Bezug auf die Forderung an die amerikanische Regierung, die Dokumente über Organraub, die Wang Lijun übergab, bekannt zu machen: „Ich bin der Meinung, je mehr Informationen über den Organraub und einige der Menschenrechtsverletzungen in China freigegeben werden, umso besser ist das.“

Falun Gongs Weiterverbreitung ist Hoffnung für eine kulturelle Erneuerung

In Bezug auf Falun Gong äußerte sich der Parlamentsabgeordnete folgendermaßen: „Ich bin froh, wenn ich höre, dass Falun Gong in China weitverbreitet praktiziert und angenommen wird. Ich meine, dass das eine große Hoffnung für eine kulturelle Erneuerung ist. Ich halte den Kommunismus nicht für etwas, was Sinn macht. Ich denke, dass er von Menschen wie Marx, Lenin, Stalin und Mao importiert wurde. Es ist nichts, was in der chinesischen Kultur enthalten ist. Sie ist viel reicher und tiefgründiger als alles, was der Kommunismus in den letzten 100 Jahren in China hervorgebracht hat.

Ich würde es gerne sehen, wenn sie etwas annehmen, was mehr zu ihrer eigenen Identität passt, als irgend so eine aufgepfropfte kommunistische Form. So bin ich sehr hoffnungsvoll, dass die Menschen in China, wenn sie mehr über die verschiedenen grausamen Menschenrechtsverletzungen einschließlich des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden herausfinden, erzürnt sein werden und eine Beendigung der Korruption fordern und außerdem eine Beendigung des Regimes, welches dies tat.“

Kanadische Auslandshilfe von der KPCh für die Verfolgung von Falun Gong verwendet

In Bezug auf die kanadische Auslandshilfe für China hat MP Anders verschiedene Meinungen. Er erklärte: „Wir schicken immer noch Auslandshilfe nach China. Wir helfen ihnen, ein Statistikprogramm zu entwickeln – auf diese Weise finden sie Menschen in China. Sie haben viel mehr Geld für die innere Sicherheit aufgewendet, als sie für die außenpolitische Sicherheit aufwenden. Ich meine, wenn wir ihnen Geld für die Statistiken geben, dann ist das eine Hilfe, damit sie ihre eigenen Bürger, wie die Falun Gong-Praktizierenden wirksamer aufspüren können. Ich meine nicht, dass das wirklich Reformen in China unterstützen hilft.“

MP Anders hofft, dass die Medien weiterhin über die Menschenrechtsverletzungen in China berichten. Er sagte: „Ich bin immer ermutigt, wenn ein Reporter mir zu diesen Angelegenheiten Fragen stellt. Ich habe überhaupt keinen Zweifel, dass China der größte Menschenrechtsverletzer weltweit ist und ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass die Menschen das im Visier behalten und die Medien diese Berichte aufrecht erhalten.“

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