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Die Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) gibt den 6. Satz an Namen von Verfolgern bekannt

WOIPFG veröffentlichte am 3. März 2013 zum sechsten Mal eine Namensliste mit Verfolgern. Die Liste ist in drei Abschnitte gegliedert: Büro 610 mit 1887 Personen, Komitee für Politik und Recht mit 2997 Personen und 8841 Einheiten mit 19.839 Personen, die sich an der Verhaftung, Inhaftierung und Folterung von Falun Gong-Praktizierenden beteiligten.

Die Einheiten und Personen im dritten Abschnitt wurden von WOIPFG zu den Akten genommen und untersucht. Sie gehören zu kommunistischen Parteikomitees, Komitees für Politik und Recht, Büros 610, Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften, Justizwesen, Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern.

WOIPFG wurde am 20. Januar 2003 zur Untersuchung der Verbrechen von Einzelpersonen, Organisationen und Einrichtungen bei der Verfolgung von Falun Gong gegründet, um diese zur Verantwortung zu ziehen. In seiner Aufgabenerklärung verkündet WOIPFG, dass es die Verbrechen aller Institutionen, Organisationen und Personen untersuchen werde, welche sich an der Verfolgung von Falun Gong beteiligen; es würden solche Untersuchungen bis zum vollständigen Abschluss erbracht werden, gleichgültig wie lange es dauern werde und wie weit und wie tiefgehend nachgeforscht werden müsse. Dabei würden grundlegende menschenrechtlichen Prinzipien zur Anwendung kommen und die Gerechtigkeit wiederhergestellt und aufrechterhalten.

Mit der Veröffentlichung der Liste erklärte WOIPFG, dass von Beginn an nach gesammelten Beweisen von Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bei der Verfolgung von Falun Gong geforscht wurde und die Liste ständig ergänzt wurde.

Das Ziel der Veröffentlichung der Namen sei, die Menschen zu motivieren, Beweise für die Verfolgung durch die KPCh zu suchen, sie öffentlich bekannt zu geben und Vorbereitungen zu treffen, dass der Gerechtigkeit Genüge getan werde.

WOIPFG aktualisiert die Zahlen regelmäßig und überreicht Berichte an alle Regierungen, Rechtssysteme, Medien, die internationale polizeiliche Verbrechensbekämpfungsorganisation, und das Internationale Tribunal. Diese Zahlen sind ein wichtiger Bestandteil der gerichtlichen Verfahren, die überall weltweit gegen die Täter eingeleitet werden.

Laut WOIPFG wird durch die Veröffentlichung der Namen auch den Tätern die Chance gegeben, ihre Verbrechen wiedergutzumachen. Wenn sie bereuen, was sie getan haben und sich dann an den Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung beteiligen, werden sie und ihre Familien profitieren. Ansonsten werden sie sicherlich gerichtlich belangt werden.

Seit dem 9. Dezember 2004 gab WOIPFG insgesamt fünfmal die Namen von Personen bekannt, die an der Verfolgung von Falun Gong beteiligt waren. Die Veröffentlichung dieser Listen hatte eine große Wirkung auf die KPCh. Viele Menschen auf den Listen nahmen Kontakt zu WOIPFG auf und erklärten ihre Absicht, keine weiteren Verbrechen mehr zu begehen und die Namen von anderen Tätern zu nennen, damit diese ihre Fehler wiedergutmachen können.

WOIPFG erklärte: „Diese Informationen wurden im Laufe der Zeit gesammelt. Heute mag die Lage anders sein. Wenn es zwischen den veröffentlichten Namen und der tatsächlichen Situation Widersprüchlichkeiten gibt, oder sich jemand nicht mehr an der Verfolgung von Falun Gong beteiligt, oder jemand nun sogar mithilft, gegen die Verfolgung zu protestieren, dann bittet WOIPFG um Kontaktaufnahme und Überbringung von Beweisen dafür. Unsere Organisation wird dann sofort nach Nachweiserbringung Korrekturen vornehmen und die Akten abändern.“

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