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Belgien: Mitglieder des Europaparlaments sprechen sich für Gerechtigkeit für Falun Gong aus

"Free China: Der Mut zu glauben" ist eine Dokumentation aus dem Jahr 2012 über die Verfolgung von Falun Gong. Unter der Regie von Michael Perlman, erzählt der Film die Geschichte von zwei Falun Gong-Praktizierenden, die wegen ihres Glaubens eingesperrt und verfolgt wurden.

Am Abend des 27. März 2013 wurde diese Filmdokumentation in der Konferenzhalle des Europaparlaments gezeigt. Gesponsert wurde diese Veranstaltung vom Vizepräsident des Europaparlaments, McMillan-Scott und Professor Jerzy Buzek, früherer Präsident des Europaparlaments sowie Tunne Kelam, Parlamentsmitglied des vormals kommunistischen Staates von Estland.

"Free China" ist Gewinner auf zahlreichen Filmfestivals, u. a. des American INSIGHT’s 2012, Free Speech Film Festival und WorldFest’s 2012 Film Festival.

Er wurde auf zahlreichen internationalen Filmfestivals, Parlamentsgebäuden und auf Kongressen in vielen Ländern, darunter die USA, Kanada, Japan, Schweden sowie in der ganzen Europäischen Union vorgeführt.

Der Dokumentarfilm "Free China: Der Mut zu glauben" wurde in der Konferenzhalle des
Europaparlaments gezeigt

Unter den Zuschauern der Filmvorführung waren Mitglieder des Europaparlaments aus den EU Mitgliedsländern, Mitglieder des Stabes von drei wichtigen EU Institutionen, Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen (NGO) und andere Würdenträger.

Der Film enthüllt die schreckliche Wahrheit der Verfolgung in China unter den Händen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Er zeigt die Kraft des Glaubens und mahnt die Zuschauer, Gerechtigkeit zu unterstützen.

Wir sollten die Vergangenheit nicht vergessen, Gerechtigkeit unterstützen und die Verfolgung stoppen

Prof. Jerzy Buzek, vormaliger Präsident des Europaparlaments

Prof. Jerzy Buzek ist aus Polen, einem vormals kommunistischen Land. In seiner Rede bei der Feierlichkeit vor der Filmaufführung, sagte er: „Ich erinnere mich immer noch daran, wie schwierig es für uns war, in unserem Land in den Tagen des kommunistischen Regimes zu glauben, zu zeigen, dass wir glauben und unseren Glauben zu praktizieren. Dank ihnen allen, können wir ein Bild der Realität in China sehen.“

Herr Tunne Kelam, MEP aus Estland

Herr Tunne Kelam, MEP, einer der Sponsoren sagte: „Wir kommen aus einem vormals totalitären Land. Wir wissen, was es bedeutet, entsprechend seinem Glauben zu leben. Nun, wo wir in einem freien Europa sind, ist es heute unsere Pflicht, mit den Millionen von Individuen Solidarität zu zeigen, denen diese Freiheit fehlt, so dass sie diese Möglichkeit haben, zu tun, was sie als richtig erachten.“

Ana Gomez, MEP aus Portugal, sagte: „Wir können die Werte, für die Falun Gong-Praktizierende eintreten, absolut nachvollziehen. Sie sind unsere Werte. Sie sind Werte eines jeden menschlichen Wesens, was wir Europäer oft als gesichert betrachten, doch wir müssen für sie eintreten, damit sie nun als unsere Grundprinzipien betrachtet werden, um tatsächlich universelle Werte zu sein.“

MEP Gomez führte weiter aus: „In meiner Jugend erlebte ich die marxistisch-leninistisch-maoistische Partei meines eigenen Landes. Ich verstehe das Dilemma, das die Falun Gong-Praktizierenden durchmachen. Ich verstehe die Techniken, welche die KPCh ihnen und all den Falun Gong-Praktizierenden aufzuzwingen versucht, um ihren Willen zu brechen, ihre Kraft zu brechen.“

Wir sollten die Menschen, die für den Schutz der Glaubensfreiheit eintreten, unterstützen

Professor Jerzy Buzek sagte: „In einem totalitären System ist es nicht leicht, unsere Überzeugungen zu verteidigen, weil es bedeutet, unsere Würde zu verteidigen, es bedeutet, sich gegen das Regime zu stellen, sich gegen das kommunistische Regime zu stellen. Das ist sehr wichtig in unserer Zeit und sehr schwierig.“

„Diejenigen, die ihren Glauben praktizieren, verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung. Wir dürfen nicht vergessen, alle von uns haben mit vielen Dingen in China und an anderen Plätzen auf der Welt zu tun. Wir brauchen nun nicht nur den Mut zu glauben, den Mut zu praktizieren, sondern auch den Mut, auf eine organisierte Weise zu agieren.“

Herr Tunne Kelam hat "Free China" dreimal gesehen. Er sagte, dass er jedes Mal ein noch tieferes Verständnis gewonnen habe: „Ich denke, es ist so wichtig für die Parlamentsabgeordneten und deren Mitarbeiter, mehr zu wissen, um ihre Aufmerksamkeit auf die wirkliche Situation in China zu lenken.“

„Wir haben es in unseren Resolutionen mit China zu tun,“ sagte er „doch für uns, als Repräsentanten europäischer Nationen, ist es immer noch unsere Mission, die Wahrheit zu kennen, die manchmal sehr schrecklich sein kann. Und ich denke, die Wahrheit macht erkenntlich, mit wem wir es zu tun haben.“

"Wenn sie Diktatoren sind, wenn es eine Diktatur ist, sollten wir sie, trotz der ökonomischen Fortschritte und der wachsenden Macht Chinas, Diktatur nennen und sie als solche behandeln. Das heißt, nicht die ökonomischen Interessen wichtiger zu nehmen, als unsere Sorge und unsere allgemeinen Werte sowie unsere Interessen, die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit zu bewahren.“

MEP Kelam betonte: „Niemand kann in einer Diktatur absolut selbsttragend sein. Falun Gong-Praktizierende brauchen Mitgefühl, Unterstützung von anderen. Dies ist ein Kernsatz…wie können wir die Situation zum Besseren beeinflussen. Denn wenn die westlichen Nationen sich wirklich um ihre eigenen Werte kümmern, dann werden sie mehr Druck ausüben.“

Ein Mitglied des Rotary Club von Thailand sprach über sein Verständnis des Films: „Es bricht mir mein Herz, es ist mir eine Verpflichtung, großen Applaus zu geben, nicht nur ihnen, sondern allen, dafür, dass sie das Richtige tun.“

MEP Gomez sagte: „Wenn wir dies in Europa zu sehen, ist es wichtig zu verstehen, dass wir jene unterstützen müssen, die sich für grundlegende Freiheit einsetzen – nämlich Glaubensfreiheit und für die Werte, die Falun Gong-Praktizierende weiter verbreiten wollen, Nachsicht, Frieden und Barmherzigkeit.“

Professor Jerzy Buzek fügte hinzu: „Es ist unsere Pflicht, unsere Verantwortung, daran zu denken und all jenen in China in diesem großen Kampf gegen dieses totalitäre System zu helfen.“

Eine von der Dokumentation ausgelöste Reflektion

Nach der Filmvorführung sagte MEP Gomez: „Ich frage mich, wovor sich die KPCh denn fürchtet? Wenn ich die Praktizierenden von Falun Gong betrachte, wovor muss man sich dann fürchten? Die Tatsache, dass sie Falun Gong unterdrückt, zeigt doch, dass sie angesichts einer solch friedlichen und vernünftigen Praktik wie Falun Gong unsicher ist über ihre Fähigkeit, ihre Meinung aufzuzwingen sowie über die Kraft ihrer Überzeugungen, über die Wirkung ihrer eigenen Theorien.“

MEP Kelam sagte: „Ich denke, die Menschen im Westen müssen zuerst realisieren, woher viele Produkte aus China stammen. Es ist Sklavenarbeit und oft kümmern wir uns nicht darum.“

Herr Buzek sagte: „Die unabhängige chinesische Vision ist wichtig für uns alle, um die Realität des heutigen China in die EU zu bringen und auch aus der freien Welt, in die demokratische Welt und zu den chinesischen Bürgern.“

„Und andererseits ist der Film so wichtig für uns alle, weil wir uns manchmal nicht daran erinnern, was es heißt, in einem freien demokratischen Land zu leben, in dem Redefreiheit herrscht. Und solch ein Film bringt uns dies in Erinnerung, besonders für uns, die wir aus Zentral- und Osteruropa kommen.“

Er führte weiter aus: „Es gibt manche Ähnlichkeiten zwischen der Situation in China und der Situation in unserem Teil Europas nach dem zweiten Weltkrieg. Bedauerlicherweise mag die Situation in China noch schlimmer sein, als die Situation in unserem Land nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch wir können uns vorstellen, wie schwierig es ist, in China zu glauben und in China zu praktizieren und auch zu handeln.“

Es ist essentiell, die Wahrheit zu erklären und die Lügen aufzudecken

MEP Gomez erklärte, dass es für westliche Menschen sehr wichtig sei, diesen Film anzuschauen, weil die KPCh nicht nur in China Lügen verbreite und Falun Gong verleumde, sondern dies auch den westlichen Menschen gegenüber getan habe.

„Es ist sehr wichtig, die Wahrheit zu erklären und das was sie den Menschen antut, die sich entscheiden, Falun Gong zu praktizieren, aufzudecken. Insbesondere die verschiedenen Formen des Missbrauchs und massiver Menschenrechtsverletzungen, die sie auf Falun Gong-Praktizierende in China ausgeübt hat, aufzudecken.“

MEP Kelam teilte die gleiche Sicht: „Mein Verständnis vertieft sich. Das lohnt sich. Ich würde vorschlagen, dass jeder sich die Zeit nimmt, diesen Film zwei oder drei Mal anzuschauen. Er war sehr lehrreich und nützlich für mich und ich hoffe, für andere auch.“

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