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Australien: Senat verabschiedet Antrag gegen den Organraub an lebenden Menschen in China

Einführung

Von 1999-2007 erreichten die Organtransplantationen in China eine plötzliche und völlig unerwartete Spitze. Der Transplantationstourismus wurde aktiv gefördert, indem auf Webseiten von Krankenhäusern westlichen Besuchern vitale Organe innerhalb weniger Tage bzw. weniger Wochen versprochen wurden.

Im Jahre 2006 wurde die Welt schließlich durch die Anschuldigung erschüttert, dass das chinesische Regime inhaftierte Falun Gong-Praktizierende als lebende Organbank missbrauche. In einer furchterregenden Statistik korrespondiert der Anstieg an Organtransplantationen mit den Jahren der brutalsten Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime, als Hunderttausende Praktizierende verhaftet wurden bzw. einfach verschwanden.

Nach verschiedenen unabhängigen Untersuchungen wurden die Anschuldigungen bestätigt, dass inhaftierte Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe umgebracht wurden. Die Länder auf der Welt haben damit begonnen, Überlegungen anzustellen, wie diese grausame Praktik beendet werden kann.

Der australische Senat vereint sich mit den Vereinten Nationen, dem Europarat und anderen großen Nationen, um sich gegen den Organraub Chinas zu stellen

Der australische Senat verabschiedete am 21. März 2013 einstimmig einen Antrag gegen den Organraub in China. Dies stellt einen bedeutenden Schritt für eine Gesetzgebung dar, die einen direkten Einfluss auf die Reduzierung von Missbräuchen im internationalen Bereich der Organtransplantationen hat.

Die Vereinten Nationen und der Europarat haben bereits einen Plan initiiert, mit dem ein neues verbindliches internationales Abkommen gestaltet werden soll, um den illegalen Handel mit Organen, Gewebe und Zellen zu verhindern sowie den Menschenhandel zum Zwecke von Organtransplantationen zu bekämpfen.

Der vom australischen Senator Jahn Madigan eingereichte Antrag ruft die australische Regierung dazu auf, „die Initiative der Vereinten Nationen und des Europarates gegen die Praktik des Organraubs zu unterstützen“.

Senator Madigan wies in seinem Antrag darauf hin, dass „der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für Folter und andere Gräueltaten sowie für unmenschliche und erniedrigende Behandlungen oder Bestrafungen zwei Berichte veröffentlicht hat, die detailliert auf den Organraub in China hinweisen“.

„Die Vereinten Nationen und der Europarat planen, ein neues verbindliches internationales Abkommen einzuführen, um den illegalen Handel mit Organen, Gewebe und Zellen zu verhindern, und haben bereits Protokolle veröffentlicht, die angemessene Maßnahmen beinhalten, um den illegalen Menschenhandel zum Zwecke von Organtransplantationen zu bekämpfen.“

Der Antrag legt weiterhin dar, dass „seit der Veröffentlichung des UN-Reports im Juni 2011 die Vereinigten Staaten von Amerika auf ihrem Einreisedokument DS-160 die Frage aufgeführt haben: ‚Waren Sie jemals direkt an gewaltsamen Transplantationen menschlicher Organe oder menschlichem Gewebe beteiligt?‘“

Herr Madigan sagte, dass Australien dem Beispiel der USA folgen und eine ähnliche Frage auf ihren Einreiseformularen setzen sollte.

Des Weiteren sagte er, es solle ein Gesetz verabschiedet werden, das sicherstelle, dass australische Ärzte und ausländische Doktoren, die in Australien ausgebildet wurden, sich nicht am Verbrechen des Organraubs beteiligen würden. „Wir können darüber hinaus unsere Bemühungen verstärken, statistische Daten über Organtransplantationen zu sammeln“, so Herr Madigan.

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