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Deutschland: Jahreshauptversammlung der IGFM 2013: Organraub an lebenden Falun Dafa-Praktizierenden durch die KPCh in China

Die 41. IGFM-Jahreshauptversammlung fand vom 12. – 14. April 2013 in Bonn statt. Etwa 40 Menschenrechtsverteidiger nahmen an dem China-Seminar am Nachmittag des 13. April teil, dessen diesjährige Themen „Organraub an lebenden Körpern“ und „Internetblockade“ waren.

Unter den geladenen Gästen waren Prof. Dr. med. Huige Li aus Deutschland, der IT-Experte Samuel Zhou aus den USA; Detlef Alsbach, der Autor des Buches „Verfolgte Herzen“; die Falun Gong-Praktizierende Frau Liu Wei, die mehrmals in China wegen ihres Glaubens gesetzwidrig eingesperrt und verfolgt worden war und derzeit in Deutschland lebt, sowie ein Falun Gong-Praktizierender, der für die Freilassung seiner Mutter appelliert.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mit Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, ist eine weltweit bekannte Menschenrechtsorganisation, die sich seit Jahren gegen die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) einsetzt und aktiv Falun Gong praktizierenden Familienangehörigen von in Deutschland lebenden Bürgern mit chinesischer Abstammung hilft.

Prof. Dr. med. Li Huige

Prof. Dr. med. Li Huige berichtete in seinem Vortrag über die Hintergründe der raschen Zunahme an Organtransplantationen seit Dutzenden von Jahren in China mit besonderem Augenmerk auf den Gründen der plötzlichen Zunahme der Organtransplantationen seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden im Jahre 1999. Wie er ausführte, habe die KPCh ihre Verbrechen – den gesetzwidrigen Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden – zunächst abgestritten, um dann unter dem internationalen Druck im Jahre 2005 anzugeben, dass die zur Transplantation verwendeten Organe von hingerichteten Gefangenen stammen würden. Dabei hatte schon damals die Anzahl der Transplantationsoperationen die Zahl der Hingerichteten in großem Maße übertroffen.

Der IT-Experte Professor Zhou Shiyu

Professor Zhou berichtete, er habe miterlebt, wie die KPCh in über 20 Jahren die Chinesen verfolgt habe. Aus der Sicht eines IT-Experten entlarvte er, wie die KPCh riesige Summen für die Internet-Zensur ausgibt und nicht einmal davor zurückschreckt, ausländische Medien für ihre Propaganda zu kaufen. In seinem Redebeitrag stellte er in diesem Zusammenhang das Global Internet Freedom Consortium (GIFC) vor, das die Internet-Blockade der KPCh erfolgreich durchbrochen hat.

Der Autor Detlef Alsbach

Herr Detlef Alsbach – Autor des Buches „Verfolgte Herzen“ – berichtete, dass er einige Jahre zuvor ein Informationsblatt über die Verfolgung von Falun Dafa bekommen und auf diesem Wege von der Verfolgung und dem Organraub erfahren habe. Tief erschüttert führte er seitdem als Schriftsteller zahlreiche Untersuchungen durch, um dann schließlich einen Roman über den Organraub in China zu schreiben. Wie er bei einem Interview erzählte, habe er die doppelte bis dreifache Zeit für dieses Buch gebraucht, so sehr habe ihn das Thema betroffen gemacht. Bei der Korrekturlesung konnte er oft nicht mehr weiterlesen. Er sagte, obwohl der Organraub auch in anderen Ländern passiere, sei nur in China der Staat systematisch darin eingewickelt und habe alles organisiert.

Martin Lessenthin (Foto ist der IGFM-Webseite entnommen)

Wie der Sprecher der IGFM, Herr Martin Lessenthin, am Abend in einem Interview erklärte, habe die IGFM schon vier Jahre zuvor von dem Bericht von Herrn David Kilgour und David Matas erfahren und sich mit den beiden Autoren in Deutschland auf einer China-Konferenz getroffen. Er betonte: „Organraub berührt nicht nur die physische Existenz, es berührt auch die seelische Existenz der Menschen …Wir hoffen, dass es nicht noch einmal vier Jahre dauert, dass wir den Organraub beenden können, weil die Welt davon weiß und die Welt dagegen aufbegehrt …Die Verfolgung von Falun Gong in China, die nun schon so lange anhält, ist eines der größten Menschenrechtsprobleme in der Welt überhaupt. Wir appellieren an die Welt, an die Politiker der Welt, auf China Einfluss zu nehmen, damit diese Verfolgung beendet wird.“

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