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Falun Dafa Informationszentrum Deutschland: Gedenktag – 25. April 1999: Friedlicher Appell wurde als Anlass zur Verfolgung von Falun Gong missbraucht

[23.04.2013]

Wir erinnern des 14. Jahrestages der „Falle Zhongnanhai“, bei der Falun Gong-Praktizierende an das Petitionsbüro der Zentralregierung in Peking für die Beendigung der Schikanen und für die Freilassung von 49 Praktizierenden, die am Tag zuvor in Tianjin verhaftet wurden, appellierten. Friedlich und diszipliniert folgten die Praktizierenden am 25. April 1999 den Anweisungen der Polizei – es gab dabei nicht einmal Transparente oder laute Proteste. Der chinesische Premierminister Zhu Rongji sprach im Laufe des Tages mit Repräsentanten von Falun Gong und sicherte ihnen das Recht auf das Praktizieren von Falun Dafa zu. Am Abend löste sich die Gruppe friedlich auf.

Der Parteivorsitzende Jiang Zemin hatte jedoch andere Pläne und ordnete zu dieser Zeit die Einrichtung des Büro 610, eine über dem Gesetz stehende Staatssicherheitseinheit zur Vernichtung von Falun Gong an. Staatlich kontrollierte Medien bezeichneten die Versammlung vom 25. April nicht mehr als friedliche Bittstellung, sondern als „Belagerung“ der Zentralregierung durch Falun Gong. Der friedliche Appell wurde missbraucht, um die Praktizierenden als provokative politische Gruppe darzustellen und die beginnende Verfolgung zu rechtfertigen.

Weitgehend unbekannt ist, dass die Unterdrückung von Falun Gong bereits 1996 geplant wurde. Der Appell diente lediglich als Vorwand, um die Verfolgung von Falun Gong zu rechtfertigen.

Inszenierte Selbstverbrennung – um Hass bei der chinesischen Bevölkerung gegen Falun Gong zu schüren

Mindestens 41.500 lebenden, gesunden Falun Gong-Praktizierenden sind gewaltsam Organe entnommen worden

3.634 dokumentierte Foltertode durch Polizei, Gefängnis- und Arbeitslageraufseher sowie Sicherheitsbeamte. Millionen unschuldiger Menschen wurden ihres Arbeitsplatzes, ihrer Wohnstätte oder ihrer Rente beraubt

Weitere Informationen:

• Die Falle von Chinas KP für Falun Gong, Rede von Ethan Gutmann:
Epoch times Deutschland

• NTD-TV-Bericht (engl.): April 25: The protest that changed China
ntdtv

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 114 Ländern und Regionen der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Schätzungen zufolge wurden seit dem Juli 1999 über 1 Million Falun Gong-Praktizierende festgenommen, über 500.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager gezwungen, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa-Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3643 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Dass systematischer Organraub von staatlichen Behörden angeleitet wird, ist kaum zu glauben und dennoch sind schätzungsweise 65.000 gesunde Falun Gong-Praktizierende Opfer von Organraub am lebendigen Leibe in China geworden.

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