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Taiwan/Taipei: Falun Gong-Praktizierende gedenken des 14. Jahrestags des Appells vom 25. April

(Minghui.org) An einem kühlen Frühlingsnachmittag versammelten sich mehr als 100 Falun Gong-Praktizierende vor dem berühmten Hochhaus Taipei 101, um den 14. Jahrestag des Appells vom 25. April zu begehen. Zu den Aktivitäten an diesem Tag gehörten die Vorführung der friedlichen Falun Gong-Übungen, Nachstellungen von Folterung und Organraub sowie eine Pressekonferenz.

Nach 14 Jahren brutaler Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) stand bei dieser Veranstaltung die friedliche Haltung der Falun Gong-Praktizierenden im krassen Gegensatz zu den nachgestellten Szenen von Folter und Organraub. Dieser Schauplatz zog viele Passanten an, die vorbeikamen, um zuzuschauen, Fotos zu machen und über das Gesehene zu diskutieren. Nachdem sie über die Fakten informiert wurden, unterzeichneten viele Menschen die Petition, die ein Ende der Verfolgung von Falun Gong fordert.

Taiwanesische Falun Gong-Praktizierende gedenken des 14. Jahrestags des Appells vom 25. April mit Aktivitäten auf dem Xinyi-Platz beim Gebäude Taipei 101.

Chang Ching-Hsi, der Direktor des taiwanesischen Falun Dafa-Vereins, berichtete, dass am 25. April 1999 mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende zum zentralen Beschwerdebüro in der Nähe von Zhongnanhai gingen, was mit den Beschwerdevorschriften der chinesischen Verfassung übereinstimmt. Sie wollten sich dort für die Freilassung von Dutzenden von Falun Gong-Praktizierenden einsetzen, die unrechtmäßig von der Polizei in Tianjin festgenommen worden waren. Sie wollten eine harmlose und legale Umgebung für ihre Kultivierungspraktik fordern und die Freiheit zur Veröffentlichung von Falun Gong-Büchern haben. Einige Tage zuvor hatte die Polizei in Tianjin mehr als 40 Falun Gong-Praktizierende festgenommen und verprügelt und deren Klagen gegen ihre unrechtmäßige Vorgehensweise völlig ignoriert.

Chang Ching-Hsi, der Direktor des taiwanesischen Falun Dafa-Vereins, ruft zur Unterstützung aus allen Bereichen auf, um die brutale Verfolgung von Falun Gong in China zu beenden

Chang Ching-Hsi erklärte: „Nach Anordnung von Jiang Zemin, dem damaligen Leiter der KPCh, führte die Polizei die Praktizierenden, die nach Peking gekommen waren, in einem Kreis um Zhongnanhai. Dies benutzte er nachher als eine Ausrede, um Falun Gong wegen „Belagerung von Zhongnanhai“ anzuschwärzen. Tatsächlich handelte es sich hier um einen Trick, um den Weg für die völkermordende Verfolgung zu ebnen, die drei Monate später in ganz China begann. Jiang Zemin benutzte alle KPCh-kontrollierten Medien, um Falun Gong zu verunglimpfen und den gesamten Staatsapparat, um die Praktizierenden zu verhaften und in einer groß angelegten Weise zu verfolgen. Bis zum heutigen Tag dauert die Verfolgung an. Wir klären die Menschen über die Fakten auf und bringen die Ungerechtigkeiten ans Licht, um das Bewusstsein der Menschen zu sensibilisieren, damit wir gemeinsam diese brutale Verfolgung zu einem Ende bringen.“

Landesweite brutale Verfolgung von Falun Gong hat in den letzten 14 Jahren nie aufgehört

Theresa Chu, die Sprecherin der Menschenrechtsanwälte, die sich für Falun Gong einsetzen, sagte, dass seit 14 Jahren an jedem Tag und in jeder Minute Zehntausende Chinesen, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, inhaftiert und gefoltert werden, sogar wegen ihrer Organe getötet werden. Anfang April deckten Opfer des berüchtigten Zwangsarbeitslagers Masanjia verschiedene Arten von grausamen Foltermethoden auf, die in dem Lager angewendet werden. Darunter sind Zwangsarbeit, körperliche Bestrafung, Haft in einer Einzelzelle, Elektroschocks, Aufhängen in der Luft, Festbinden an auf sogenannten „Tigerbank“ oder dem „Totenbett“ usw.

Frau Chu wies darauf hin, dass die KPCh jetzt das Komitee für Politik und Recht – Komplizen der Verfolgung – auffordert, ihre eigenen Handlungsweisen zu untersuchen. Resultat ist, dass sie die Anschuldigungen gegen sie völlig bestritten haben. Die neuesten Meldungen offenbaren, dass die KPCh die Folteranschuldigungen im Zwangsarbeitslager Masanjia überhaupt nicht nachprüfte. Alles, was sie sagen, seien Lügen. Dies alles würde zeigen, dass es egal sei, wer das KPCh-Regime führt, solange dieses KPCh-System noch existiert. Es könne China nie zu einer Demokratie führen, die sich an das Gesetz hält.

Wir alle wissen: „Falun Dafa ist gut“

Touristengruppen aus Festlandchina waren erstaunt, als sie den friedlichen Schauplatz sahen, auf dem Hunderte von Falun Gong-Praktizierende Übungen machten. Viele Menschen nahmen Informationsmaterialien an und einige stellten Fragen über die Angelegenheiten, die sie rätselhaft fanden, wie zum Beispiel die inszenierte „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ und den Appell am 25. April.

Touristengruppen aus Festlandchina bleiben stehen, um wegen des 14. Jahrestags des Appells vom 25. April Fragen zu stellen

Die Nachstellungen von Foltermethoden und von Organraub zogen viele Besucher an, die es kaum glauben konnten, dass die Verfolgung von Falun Gong so brutal ist. Nachdem sie aber von den jüngsten Enthüllungen auf chinesischen Webseiten über die Folterungen im Zwangsarbeitslager Masanjia erfuhren, seufzten sie und meinten: „Wir waren in vielen Ländern und haben viele Informationsmaterialien gelesen. Eigentlich wissen wir das alles bereits in unserem Herzen.“

Ein Tourist aus Festlandchina blieb hinter seiner Gruppe zurück und schaute sich ruhig die Transparente mit den Aufschriften an: „Bringt Jiang Zemin, Luo Gan, Liu Jing und Zhou Yongkang vor Gericht“, „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“ und „Falun Dafa ist gut“. Tief in Gedanken versunken beobachtete er die Übungen der Praktizierenden. Als ein Praktizierender zu ihm hinging, um mit ihm zu reden, meinte er bewegt: „Es gab in der Vergangenheit in unserer Gegend viele Falun Gong-Praktizierende, aber viele davon hörten mit dem Praktizieren auf, als die Verfolgung anfing. Viele starben auch infolge der Verfolgung. Aber viele haben ruhig weiterpraktiziert. Wir alle wissen, ‚Falun Dafa ist gut‘“.

Gerechtigkeit kennt keine Landesgrenzen

Die Nachstellung von Organraub zieht die Aufmerksamkeit vieler Touristen aus Festlandchina an

Touristen aus verschiedenen Ländern unterschreiben die Petition, die zu einer Untersuchung durch die Vereinten Nationen auffordert, um den brutalen Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zu beenden

Zusätzlich zu den Touristen aus Festlandchina zog die Veranstaltung im Gedenken an den Appell des 25. April auch die Aufmerksamkeit vieler Touristen aus anderen Ländern auf sich, wie zum Beispiel aus England, Frankreich, Kanada, Brasilien und Malaysia. Die meisten von diesen Touristen hatten schon von dem Organraub an lebenden Menschen gehört und unterschrieben die Petition. Zwei Personen aus Brasilien berichteten, dass sie persönlich Zeuge wurden, wie die Polizei in China Menschen brutal verprügelte. Sie waren sehr dankbar, dass sie nun die Möglichkeit hatten, sich an den Bemühungen zu beteiligen, die Grausamkeiten des chinesischen kommunistischen Regimes zu beenden.

Falun Gong-Praktizierende verteilten wie gewöhnlich an Passanten Informationsmaterial. Einige Leute sagten zu ihnen: „Unser Büro ist im Gebäude 1010. Wir können Sie täglich sehen, wenn sie die Touristen aus Festlandchina über die Fakten aufklären. Falun Dafa ist großartig!“

Der Praktizierende Yang Changying erzählte, dass eine Dame aus England aus eigenem Antrieb hergekommen sei, als sie erfuhr, dass es eine Petition gab. Sie bedankte sich auf Chinesisch dafür, dass sie ihr diese Informationen zukommen ließen.

Ein Geschäftsmann aus Indien blieb stehen und schaute den Praktizierenden bei den Übungen zu. Dies gab ihm ein friedliches Gefühl. Daraufhin sah er rechter Hand die Nachstellung der Foltermethoden „Tigerbank“ und „Aufhängen“ sowie des „Lebendorganraubs“. Er war ganz verwirrt und erkundigte sich bei den Praktizierenden danach. Als er die Fakten erfahren hatte, unterschrieb er sofort die Petition.

Chinesen erfahren die Wahrheit und treten aus der KPCh aus

Der Xinyi Platz befindet sich gegenüber dem kultigen Gebäude 101. Ganze Busladungen mit Touristen aus Festlandchina kamen, um dieses Gebäude zu sehen. Sie fotografierten mit Kameras und Mobiltelefonen. Als sie die Nachstellungen der Foltermethoden sahen, waren sie schockiert, dass Zwangsarbeitslager Falun Gong-Praktizierende so grausam verfolgen. Die Praktizierenden berichteten ihnen: „Die Tigerbank und das Aufhängen sind nur Nachstellungen, aber die Realität ist noch viel brutaler. Und der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden findet in China immer noch statt.“

Die Touristen waren schockiert und wollten es zunächst nicht glauben. Dann jedoch erkannten sie, dass die KPCh viele Fakten vertuscht. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit zum Austritt aus der KPCh und ihren Organisationen. Der Praktizierende Yang Changying berichtete: „Sechs Personen traten gerade eben direkt aus der KPCh aus.“

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