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Deutschland: Organraubverbrechen als Schwerpunkt beim 41. Jahrestreffen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

Der deutsche Zweig der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (ISHR) veranstaltete vom 12. – 14. April 2013 in Bonn, der ehemaligen Hauptstadt Deutschlands, die 41. Jahreskonferenz der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte.

Als Teil der Schwerpunkte des Programms der Arbeitsgruppe 2013, standen Chinas gegenwärtige Menschenrechtskrise, einschließlich des Organraubs des Regimes bei inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden, zur Diskussion. Dabei wurden auch Chinas Internet Blockade und andere Menschenrechtsvergehen behandelt.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte ist eine wohletablierte internationale Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland. Die Organisation war viele Jahre engagiert, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufzudecken und zu stoppen und sie hat aktiv mitgeholfen, Familienangehörige von Praktizierenden in Deutschland zu retten, die in China eingesperrt waren.

Verschiedene Redner wurden eingeladen, an dem Seminar der Arbeitsgruppe über China teilzunehmen, darunter der Medizinexperte Professor Huige Li, der US Computerexperte Professor Shiyu Zhou, Detlev Alsbach, Autor von Verfolgte Herzen, Wei Liu, ein Falun Gong-Praktizierender, der vom chinesischen Regime mehrere Male eingesperrt wurde und ein Falun Gong-Praktizierender, der agitiert, um seine in China inhaftierte Mutter zu retten.  

Medizinexperte Huige Li

Unerklärlicher Anstieg der Organtransplantationen

Professor Huige Li analysierte die jüngste Geschichte der Organtransplantationen in China in den letzten mehr als 10 Jahre. Er erhob die Frage, warum die Anzahl von Organtransplantationen nach dem Jahr 1999, in welchem die Verfolgung von Falun Gong einsetzte, stark anstieg.

Er beleuchtete auch die Tatsache, dass die KPCh anfänglich die Anschuldigungen zurückwies, dass sie inhaftierte Falun Gong-Praktizierende als eine lebende Organbank benutzt. 2005 behauptete die KPCh schamlos, die Quelle für Transplantationsoperationen seien zum Tode verurteilte Gefängnisinsassen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass die Anzahl der exekutierten zum Tode verurteilter Gefangener aktuell viel niedriger ist, als die Zahl der Organtransplantationsoperationen in China.

Internet Zensur in China

Computerexperte Professor Shiyu Zhou

Professor Shiyu Zhou, ein Computerexperte, demonstrierte, wie die KPCh in China intensiv in die Internet Zensur investierte. Er sprach darüber, wie das Regime riesige Geldbeträge ausgab, um ausländische Medien zu bestechen, sich für die KPCh auszusprechen.

Zhou stellte das Globale Konsortium für Internetfreiheit (GIFG) vor, welches weltweit verfolgten Gruppierungen half, Internetblockaden in China und in anderen Ländern erfolgreich zu durchbrechen, was jenen, einen Funken Hoffnung brachte, die sich um Freiheit in unterdrückenden Regimen bemühen.

Verfolgte Herzen

Autor Detlef Alsbach

Herr Detlef Alsbach, Autor von ´Verfolgte Herzen`, erzählte den Zuhörern, dass er schockiert war, als er vor einigen Jahren einen Falun Gong Flyer erhielt und dabei erfuhr, dass Falun Gong-Praktizierende vom chinesischen kommunistischen Regime verfolgt und ihrer Organe beraubt werden.

Als professioneller Schriftsteller, stellte er von sich aus eingehende Untersuchungen an, begann dann, ein Buch über Lebendorganraub in China zu schreiben. In einem Interview, nach seiner Präsentation des Buches, erwähnte Herr Alsbach, dass er viel mehr Zeit aufwenden musste, zwei bis dreimal so viel, als üblich, um das Buch fertigzustellen, weil es sich um ein emotional schwieriges Thema handelte. Er sagte, Organraub gebe es auch in anderen Ländern, doch nur in China gibt es einen solch systematischen Verstoß, der vom herrschenden Regime unterstützt wird.

<b<„Eine Sünde der Seele“</b<

ISHR/IGM Sprecher, Herr Martin Lessenthin (von der ISHR/IGFM Website)

ISHR Sprecher, Herr Martin Lessenthin deutete in einem Interview an: „Organraub ist nicht nur ein körperlicher Angriff, sondern auch eine Sünde der Seele“. Er sagte, er habe vor vier Jahren die Herren David Kilgour und David Matas in Deutschland getroffen und vom Organraub bei lebenden Falun Gong-Praktizierenden erfahren.

Herr Kilgour, ein früheres kanadisches Parlamentsmitglied und Staatssekretär für die Region Asien Pazifik und Herr Matas, ein Menschenrechtsanwalt, führten eine umfangreiche Untersuchung der Anschuldigungen des Lebendorganraubs in China durch und befanden diese als wahr.

Herr Lessenthin hoffte, dass solche Vergehen innerhalb von vier Jahren zu Ende gebracht werden können, weil die ganze Welt die Fakten kennt und die Internationale Gemeinschaft etwas unternimmt, um Bewusstsein zu erwecken und Rechtsvorschriften und Taktiken inszeniert, um diese Verbrechen zu stoppen.

Herr Lessenthin fügte noch an, dass die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh, die nun schon 14 Jahre andauert, heute wirklich eines der ernsthaftesten Menschenrechtsvergehen darstellt. Er ruft jeden auf der Welt auf, besonders die gewählten Beamten, ihren Einfluss geltend zu machen, um die Verfolgung von Falun Gong zu stoppen.

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