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München/Bayern: Mahnwache vor dem chinesischen Konsulat

Seit nunmehr 13 Jahren versammeln sich Falun Dafa-Praktizierende am 25. April vor dem chinesischen Konsulat in München und gedenken des friedlichen Appells von zehntausend Praktizierenden in Peking. Die bayrischen Praktizierenden nutzten diesen Anlass und riefen zu einem sofortigen Ende der Verfolgung durch die KPCh in Festlandchina auf.

25. April 2013 vor dem Chinesischen Konsulat in München, Bayern

Die Passanten waren von den gemeinsamen Übungen fasziniert und informierten sich an den Schautafeln. Mehrere Personen unterzeichneten eine vorbereitete Petition zur Beendigung des systematischen Organraubs der KPCh an lebenden Menschen.

Herr Berth ist Organist in einer nahe gelegenen Kirche. Er unterhielt sich lange mit den Praktizierenden und erwähnte dabei, dass er dreieinhalb Jahre in China gelebt habe. Als er im Vorbeigehen die Informationen las, glaubte er sofort daran, dass die KPCh fähig ist, solche Verbrechen zu begehen.

Bei seinem damaligen Aufenthalt in China sei ihm aufgefallen, erzählte er, dass viele Chinesen keinen Glauben hätten. Sie glauben nur noch an Geld glauben und streben nach sexueller Befreiung, sie sind nicht einmal ihrem Ehepartner treu. Für ihn war das Leben dort sehr düster und er spürte wie wertvoll Barmherzigkeit ist. Nur wer ein gutes Herz hat, kann das Licht sehen, davon war er überzeugt. Beim Abschied hinterließ er seine E-Mail-Adresse und bat um eine Benachrichtigung, sollte wieder eine solche Veranstaltung stattfinden.

Eine deutsche Frau erzählte, dass sie erst vor kurzem einen umfassenden Bericht über den Organraub in der Zeitung „DIE ZEIT“ gelesen habe. Sie setzte sich sofort für ein Ende dieser Gräueltaten ein und unterschrieb die Petition. Beim Abschied bat sie um weitere Flyer. Sie wollte sie an ihre Freunde und Verwandten weitergeben und sie darüber informieren.

Herr Chen aus Peking war persönlich bei dem Studentenmassaker 1989 und dem Appell am 25. April 1999 dabei. Er erinnerte sich: „Am 4. Juni 1989 erlebte ich, wie die Soldaten auf die Studenten und Bürger schossen und sie töteten oder verletzten. Die Leute hatten danach noch mehr Angst vor der KPCh und nur wenige Leute trauten sich, sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Als ich am 25. April 1999 vor der Mauer in Zhongnanhai stand, fragte ich mich, ob die KPCh dieses Mal wieder mit Gewalt vorgehen würde. Ich schaute mich um und war überrascht. Die Haltung der Falun Dafa-Praktizierenden war frei von Angst, ich spürte nur ihre Aufrichtigkeit, Friedlichkeit und Gutherzigkeit. Das stimmte mich zuversichtlich und ich dachte: `Es gibt noch Hoffnung für China!´ “

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