Deutschland/Hamburg: Organraub in China ist „ein Stück Realität“

Dass sich Passanten Anstellen um die Petitionen gegen den Organraub an lebenden Falun Gong Praktizierenden zu unterschreiben gehört bei Informationstagen zunehmend zur Normalsituation. Drei Petitionen sind zuweilen einfach nicht genug um allen Unterschrift willigen gleichzeitig gerecht zu werden. Von diesem Aspekt her betrachtet, gehört der Informationstag am Samstag den 27. Juli 2013 im Zentrum Hamburgs, der zweitgrößten Stadt Deutschlands, zur Normalsituation. Bei hochsommerlichen Temperaturen über 30° verteilten die lokalen Praktizierenden Flugblätter und wiesen mit einer nachgestellten Szene des Organraubes, Plakaten und einem Infotisch auf die blutige Verfolgung der Falun Gong Praktizierenden in China hin.

Nachstellung des Organraubs

Dabei kommen die Passanten manchmal gar nicht wegen der Verfolgung von Falun Gong zum Infotisch. „Ich möchte etwas über Falun Gong wissen“ kommt ein gut gekleideter Herr Ende 40 direkt auf den Punkt. Als er von den Grundsätzen „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ sowie den vielen guten Auswirkungen der Meditation erfährt sagt er: „Großartig. Es ist fast unglaublich, dass so etwas nichts kostet. Wo kann ich Falun Gong lernen?“

Ein blonder Mann Mitte 30 kommt mit seiner kleinen Tochter am Infostand vorbei. Die Tochter im Kindergartenalter läuft mit großen Augen zur Nachstellung des Organraubes und zeigt aufgeregt auf das, was da gezeigt wird. "Da, da!!", sagt sie zu ihrem Vater. Doch ihr Vater möchte ihr lieber etwas Schönes zeigen. "Schau hier, wie schön die Leute da meditieren" der Vater nimmt seine Tochter an der Hand und geht mit ihr zur Übungsvorführung. Doch das kleine Mädchen macht sich los und ruft "Nein, nein". Sie rennt wieder zurück zur Organraub Nachstellung. Schließlich gibt der Vater nach und steht lange Zeit mit seiner Tochter vor der Organraub Nachstellung. Nach unten gebeugt, erklärt der Vater ausführlich und ruhig seiner Tochter, die ganz aufmerksam zuhört und kein Wort versäumen will. Als ihn eine Falun Gong Praktizierende anspricht sagte er: "Ich weiß schon von den grausamen Massenmorden an Falun Gong Praktizierenden! Das kann man den Kindern leider nicht Kind gerecht erklären. Das ist dann ein Stück Realität, dass sie dabei erfahren, und sie will das wissen." Die Praktizierende gibt dem kleinen Mädchen eine Lotusblume mit einem Falun Dafa Lesezeichen daran. "Die Lotusblume steht in Asien für die Reinheit der Seele", sagt sie.
Obwohl das Mädchen noch nicht einmal zur Schule geht hört sie ganz aufmerksam zu und freut sich sehr über das Geschenk. Sie bleiben noch längere Zeit beim Stand, nämlich bis der Vater noch ausführlich erklärt was auf Tafeln und Bannern steht und worum es beim Organraub geht.



Ein rund 20 jähriger Mann kommt zum Stand. Er ist sehr offen und erkundigt sich nach der Falun Dafa Meditation, da zwei Praktizierende gerade die 5. Übung zeigen. "Kann man das bei euch lernen?", fragt er. "Ich meditiere schon und möchte das noch mehr vertiefen." Er bekommt die Informationen über den Übungsplatz und wo er alle Bücher und Übungsmusik im Internet finden kann. Er bedankt sich, nimmt verschiedene Materialien mit und verspricht am Sonntag zu den Übungen im Park zu kommen.



Ein Mann im Rollstuhl bleibt lange vor dem Stand stehen. Er schaut sich alles ausgiebig an und liest auch die Petitionen sehr gründlich durch, bevor er sie unterschrieb. Er lächelt und bleibt lange vor dem Infotisch, als ob er sich nicht trennen kann.Später kommt ein weiterer Mann dazu, der ihn holen will und auch die Petitionen unterschreibt. Als der Mann im Rollstuhl eine DVD mit dem FILM "Gut und Böse" als Geschenk bekommt, freut er sich offensichtlich. "Ja, was da in China vor sich geht, ist so schlimm, einfach furchtbar. Vielen vielen Dank für Information und den Film. Ich werde mir das sehr gern anschauen." Vielleicht ist es ja einfach die Kraft des Dafa (großen Gebotes), warum sein Herz und seine klare Seite so merkbar gerührt sind.


Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv