(FDI) – In Zusammenhang mit dem Feuer, das am Morgen des 28. Oktober 2013 auf dem Tiananmen-Platz ausgebrochen war, berichteten mehrere in Peking stationierte westliche Medien über die Selbstverbrennungen, die sich dort vor einigen Jahren zugetragen haben. Dabei wurde es zu Unrecht als Tatsache dargestellt, dass sich im Januar 2001 Falun Gong Praktizierende auf dem Tiananmen-Platz selbst angezündet hätten.
In den vergangenen zehn Jahren haben glaubwürdige Quellen und Analysen gezeigt, dass die angebliche Selbstverbrennung vom 23. Januar 2001 vom chinesischen Regime als Propaganda-Trick inszeniert worden war, um die Menschen gegen Falun Gong aufzubringen. Chinesische Behörden ließen keine unabhängige Untersuchung des Ereignisses zu und benutzten es als Vorwand für die systematische Anwendung von Gewalt gegen Falun Gong-Praktizierende. In den staatlichen Einrichtungen (Arbeitslagern, Gefängnissen und psychiatrischen Einrichtungen) kam es verstärkt zu Todesfällen durch Folter und Misshandlungen.
Nach einem Bericht der Washington Post vom 4. Februar 2001 hatte niemand die beiden Personen, die sich angeblich selbst verbrannt haben, jemals Falun Gong praktizieren sehen (Artikel http://www.faluninfo.net/article/1217/Washington-Post-Human-Fire-Ignites-Chinese-Mystery-Excerpts-/). In dem Bericht werden auch Aussagen der Nachbarn zitiert, wonach der Lebensstil der beiden Personen im Gegensatz zu den Prinzipien von Falun Gong standen.
Viele westliche Medien übernehmen weiterhin die Behauptungen des chinesischen Regimes zum 23. Januar 2001, präsentieren diese als Tatsache und berücksichtigen nicht Beweise, die diese Anschuldigungen widerlegen.
„Wir verstehen, dass es schwierig und manchmal für westliche Journalisten in China sogar gefährlich ist, Geschichten, die schwere Menschenrechtsverletzungen offenbaren, zu untersuchen und über sie offen zu berichten“, sagt Erping Zhang, Sprecher des Falun Dafa Information Centers in New York. „Aber es ist einfach inakzeptabel, die Behauptungen eines repressiven kommunistischen Regimes als primäre Quelle für Nachrichten-Artikel zu verwenden. Leider ist aber genau das in den letzten zehn Jahren passiert. Es ist genau dieses Vorgehen, das es ermöglicht hat, diese falschen Berichte über die Selbstverbrennung von Falun Gong-Praktizierenden in den heutigen Artikeln zu recyceln.“
„Wir bitten die westlichen Medien die über China berichten, unbedingt tiefgehender zu recherchieren und in ihren Berichten nicht unreflektiert die Behauptungen des chinesischen Regimes wiederzugeben. Ansonsten wird es Peking ermöglicht, unser System der freien Presse zum Gespött zu machen. Und es bewirkt, dass unsere Medien ihre vielleicht allerwichtigste Aufgabe nicht erfüllen können: der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.“
Das Falun Dafa-Informationszentrum fordert westliche Medien auf, die fälschlicherweise Falun Gong unter den bekannten Selbstverbrennern auf dem Tiananmen-Platz aufgelistet haben, darunter Reuters, Zeit Online und The Economist, diesen Fehler in ihren Berichten zu korrigieren.
Weitere Informationen zu der Selbstverbrennung vom 23. Januar 2001:
– Video: Die Wahrheit der Selbstverbrennung (deutsch): http://www.falungong.de/videos/videos_propaganda/1203896514.html
– Videoanalyse: http://www.falsefire.com (englisch)
– Auszug aus dem Washington Post-Artike http://www.faluninfo.net/article/1217/Washington-Post-Human-Fire-Ignites-Chinese-Mystery-Excerpts-/ (englisch)
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Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
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Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 114 Ländern und Regionen der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Schätzungen zufolge wurden seit dem Juli 1999 über 1 Million Falun Gong-Praktizierende festgenommen, über 500.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager gezwungen, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa-Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3733 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Dass systematischer Organraub von staatlichen Behörden angeleitet wird, ist kaum zu glauben und dennoch sind schätzungsweise 65.000 gesunde Falun Gong-Praktizierende Opfer von Organraub am lebendigen Leibe in China geworden.









