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Chinas traditionelle Kultur: Redewendung in China: – Etwas Gutes zu tun ist das größte Glück auf Erden

Die chinesische Redewendung 為善最樂 (wéi shàn zuì lè) beschreibt das Prinzip, dass Gutes zu tun das größte Glück auf Erden sei.

Die Hintergrundgeschichte dazu handelt von Liu Cang (劉蒼), einem der Söhne des Gründers der Östlichen Han Dynastie, Liu Xiu (劉秀).

Liu Cang gilt in der chinesischen Geschichte als ein äußerst gebildeter und talentierter Mann, der große Anerkennung und Wertschätzung von Seiten des Kaisers genoss. So wurde Liu Cang um 39 n. Ch. zum Herzog von Dongping (東平公) und später zu Prinz Xian von Dongping ernannt.

Jedes Mal, wenn Kaiser Ming sich auf den Weg machte, um Teile des Landes zu inspizieren, beauftragte er Liu Cang die Hauptstadt selbstständig zu überwachen.

Obwohl Liu Cang hohes Ansehen genoss, lag es ihm äußerst fern jegliche Art von überheblichen Manieren oder zügellosem Benehmen, was für die damaligen Adeligen typisch gewesen sein soll, zur Schau zu stellen.

Das Wohlergehen des Volkes

Im Gegenteil: Vor allem das Wohlergehen des Volkes lag Liu Cang am Herzen. Deshalb erinnerte er den Kaiser des Öfteren an wichtige Leistungen, um für das Wohl des Volkes und den Frieden im Land zu sorgen.

Liu Cangs Ansehen wuchs stetig. Aufgrund seiner hohen Moralvorstellungen und der Aufrichtigkeit gegenüber anderen war er sehr beliebt. Das jedoch sorgte den hohen Beamten, sodass er immer wieder um Beilegung seines Amtes bat, um zu seinem Lehensgut in Dongping zurückkehren zu können.

Der Kaiser jedoch wollte dieser Bitte nicht und nicht nachkommen. Erst nach einer langen Zeit des Wartens und Ausharrens ließ er Liu Cang gehen.

Nachdem Liu Cang nach Dongping zurückgekehrt war und eigentlich nicht mehr im Dienste des Kaisers stand, verhalf er diesem trotzdem weiterhin zu wichtigen Einsichten über das Land und dessen Leute.

Ein gütiges Herz

Im Gegenzug dazu war Kaiser Ming sehr bedacht auf Liu Cangs Wohlergehen. Und so fragte er Liu Cang eines Tages, was ihn bei seiner Rückkehr denn am glücklichsten gemacht hätte.

Da antwortete Liu Cang mit den einfachen Worten: „Etwas Gutes tun ist das größte Glück auf Erden.“ Dieser simple Ausspruch wurde Jahre später zu einer bekannten Redewendung mit bedeutungsvollem Inhalt.

Hinter der Phrase steckt die tiefe Überzeugung, dass etwas Gutes zu tun und anderen zu helfen aus einem selbstlosen und gütigen Herzen entspringt, was die beste Basis für ein glückliches und zufriedenes Leben bietet.

Das Sprichwort stammt aus der Zeit der Östlichen Han Dynastie (25-220 n.Ch.), als Han Mingdi (漢明帝), auch bekannt als Kaiser Ming, dieses Reich als zweiter Kaiser, zwischen 57 und 75 n.Ch., regierte.

Gutherzigkeit als Win-Win-Situation

Ein Bericht der Mental Health Foundation in England, vom Mai 2012, trägt den Titel „Doing Good?“ und beschäftigt sich diesbezüglich mit der Verifizierung der besagten Annahme. Hierbei wird wissenschaftlich belegt, dass eine gütige Haltung gegenüber anderen, sowie diesen zu helfen, der eigenen mentalen Gesundheit und dem eigenen Wohlergehen zu Gute kommen.

„Gutherzigkeit ist eine Win-Win-Win-Situation“, sagte der berühmte kanadische Autor und Rabbi Reuven Bulka.

„Erstens ist es gratis. Zweitens macht es andere Menschen glücklich. Und drittens wird es auch dich glücklich machen“, erklärte er bereits 2008 der EPOCH TIMES, als er gerade dabei war, die Gutherzigkeits-Woche in Ottawa einzuführen.

http://www.epochtimes.de/Redewendung-in-China-Etwas-Gutes-tun-ist-das-groesste-Glueck-auf-Erden-a1091983.html

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