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Ouyang Xun – der führende Kalligraph für „Regelschrift“ in der Tang Dynastie

Ouyang Xun (557 – 641 n. Chr.) war der führende Kalligraph der Tang Dynastie. Im Alter von nur 13 Jahren wurde er zum einzigen Überlebenden in seiner Familie, als sein Vater in eine fehlgeschlagene Rebellion verwickelt war. Er wurde von einem Freund seines Vaters aufgezogen, um ein Gelehrter zu werden, da er körperlich nie sehr kräftig war.

Er begriff Literatur und Geschichte gut und war bekannt für sein unwiderstehliches Verlangen nach Kalligraphie. Er erfreute sich wegen seiner Kalligraphie eines hohen Ansehens, hörte aber nie auf, sie noch weiter zu perfektionieren. Es hieß, dass er einmal eine Kalligraphie-Inschrift auf einem Stein im Unkraut an einem Straßenrand entdeckte und so fasziniert war, dass er die nächsten drei Tage damit verbrachte, sie zu studieren und die Kalligraphie zu kopieren.

Ouyang Xuns Schreibstil wurde zum führenden Beispiel der „Regelschrift“, welche ihren Namen von ihrer quardratischen Form und einfachen Strichen erhielt. Er wurde in der Tang Dynastie als bester Kalligraph betrachtet und seine Kalligraphien zeichneten sich aus durch die kräftigen und steilen Striche, die einheitlichen und quadratischen Linien sowie die offenen und starken Strukturen.

Die ganze Zeit wurden die Arbeiten von Ouyang Xun als kostbare Schätze betrachtet, sogar Menschen aus Goryeo (dem heutigen Korea) schickten Botschafter aus, um nach Kalligraphien von Ouyang Xun Ausschau zu halten. Sein Schreibstil wurde von dem Begründer des japanischen Buddhismuszweigs nach Japan gebracht und aus Inschriften von Ouyang Xun Grabstein entnommen.

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