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Ein Sicherheitsbediensteter unserer Firma überwachte mich – als er die Tatsachen über die Verfolgung von Falun Gong hörte, trat er aus der KPCh aus

Als mein Mann nach Hause kam, konnte ich an seinem Gesichtsausdruck erkennen, dass ihn etwas störte. Er machte mir gegenüber eine sarkastische Bemerkung: „Du musst aber gut arbeiten, weil dir ein Mann vom Sicherheitsdienst überall hin folgt.“ Ich antwortete ihm, dass es ein Sicherheitsbediensteter der Firma wäre, der den Auftrag hätte, mich zu überwachen. „Das geht schon seit ein paar Jahren so. Jeder, der davon erfährt, findet es merkwürdig.“

Ich bin eine Falun Gong-Praktizierende und arbeite für ein staatliches Unternehmen. Ich war nicht bereit, mit der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zusammenzuarbeiten und wollte nie Dinge tun, die gegen meine Überzeugung sind. Um ihre Arbeitsplätze nicht zu verlieren, beteiligte sich die Unternehmensverwaltung an der politischen Kampagne der KPCh, dem Völkermord an Falun Gong- Praktizierenden unter der Weisung von Jiang Zemin: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch“. Ich bekam es am eigenen Leib zu spüren. Sie kürzten mein Gehalt und sperrten mich unrechtmäßig ins Gefängnis und in ein Arbeitslager ein. Außerdem belästigten sich mich zu Hause oft mit Anrufen und Besuchen.

Ich wurde über all die Jahre hin beobachtet, aber das unfassbarste war, dass mir der Sekretär „Yuan“ vom Disziplinar- Ausschuss zu meiner Überwachung plötzlich einen Sicherheitsbeamten zuwies. Eines Tages nach dem Abendessen ging ich nach draußen, um ein paar Besorgungen zu machen. Ich bemerkte, dass mir jemand folgte. Daraufhin drehte ich mich schnell um und betrat ein Lebensmittelgeschäft. Nach einem kurzen Aufenthalt ging ich wieder hinaus und schaute in jede Richtung, sah aber niemanden. Dann ging ich zu Freunden, die in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnten. Auf dem Nachhauseweg bemerkte ich einen großen Mann, der seitlich am Nachbarhaus stand und den Eingang beobachtete.

Ich ging in ein Schuhgeschäft und begrüßte den Besitzer. Dieser Mann folgte mir in das Schuhgeschäft. Er tat so, als wollte er etwas kaufen und nahm sich sogar einen Schuh aus dem Regal. Mir war klar, dass er nur so tat. In Wirklichkeit gab er sich alle Mühe, um unser Gespräch zu belauschen.

Den Sicherheitsbeamten konfrontieren

Ich schaute ihn genauer an und sah, dass er der Mann vom Wachdienst meines Arbeitgebers war. An den sogenannten „sensiblen Tagen“, die von der KPCh festgelegt wurden, stand er oft im Eingangsbereich. Ich sah ihn oft, wie er mich sogar von einer größeren Entfernung aus beobachtete. Als ich ihn erkannte, fragte ich ihn: „Warum verfolgen Sie mich?“ Er bestritt das und sagte, dass er nur einen Abendspaziergang mache. Ich verwies ihn darauf, dass er aber immer in meiner Nähe sei. Wenn ich gehen würde, ginge er auch, wenn ich stehenbliebe, bliebe er auch stehen. Da ich laut redete, wurde er nervös. Er wusste nicht, was er mir antworten sollte und ging weg.

Ich dachte an seine Zukunft, die er sich ruinierte und wollte ihn nicht einfach gehen lassen. Ich lief ihm hinterher und als ich ihn eingeholt hatte, fragte ich ihn nochmals: „Warum verfolgen Sie mich? Wer hat Ihnen das befohlen? Ist es, weil ich Falun Gong praktiziere?“ Er antwortete nicht.
Damals wurden in unserer Gegend immer wieder Praktizierende widerrechtlich verhaftet und wir wussten, dass die Polizisten heraus finden wollten, wo sich die Produktionsstätte für unsere Informationsmaterialien befand. Ich fragte ihn direkt: „Plant Ihr etwas gegen uns? Er murmelte: „Ich glaube schon.“ Dann sagte ich zu ihm: „Nehmen Sie nicht an der Verfolgung von Falun Gong teil, das ist nicht gut für Sie.“

Dem Sicherheitsbeamten die Fakten erklären

Wir gingen zusammen weiter und ich erklärte ihm die Hintergründe über die Verfolgung von Falun Gong. Ich sagte ihm, dass Falun Gong das Buddha Fa ist und es die Menschen lehrt, gut zu sein. Dann schilderte ich ihm meine persönlichen Erfahrungen: Früher hatte ich eine Nierenbeckenentzündung und eine Niere arbeitete fast nicht mehr. Seitdem ich Falun Gong praktizierte, war ich geheilt und ich habe seit 10 Jahren keinerlei Medikamente mehr genommen. Nun geht es mir gut und ich bin sehr gesund. Falun Gong hat sich auf der ganzen Welt verbreitet, einschließlich in Hongkong und Taiwan. Danach sprach ich über die „Selbstverbrennung“, die vom bösartigen Oberhaupt Jiang Zemin und von Luo Gan inszeniert war, um Falun Gong zu verleumden. Ich nannte ihm auch einige Beispiele von Personen, die die Verfolgung von Falun Gong besonders intensiv betrieben hatten und dann Vergeltung erhielten. Ich erzählte ihm weitere Einzelheiten der Verfolgung und hoffte, dass er die Fakten verstehen und nicht mehr an die Lügen der KPCh glauben würde.

Plötzlich blieb er stehen und sagte ernst: „Ich sage Ihnen, dass der Sekretär Yuan Sie verhaften lassen wollte. Er lässt uns oft in sein Büro kommen und fragt uns, ob wir jemanden wüssten, der Falun Gong praktiziert. Dann sagt er, dass wir alle verhaften sollen.“ Ich antwortete ihm: „Ich weiß, dass er uns sehr oft verflucht und auslacht, er hat auch schon Artikel geschrieben, in denen er Falun Gong und unseren Lehrer verleumdet hat. Ich glaube, dass er Vergeltung für seine Taten bekommt. Es sieht so aus, als hätte er einen Schlaganfall erlitten, sein Mundwinkel hängt auf einer Seite herunter. Das ist schon seit einiger Zeit so und es heilt nicht. Ich habe auch gehört, dass er sich am Hals operieren lassen musste.“

Der Sicherheitsbeamte meinte: „Ich habe mir diese Flugblätter schon durchgelesen und die DVDs, die sie verteilen, habe ich mir auch angesehen. Sie sind wirklich gut. Ich spüre das im Grunde meines Herzens. Die Shen Yun DVD zeigt nicht viel von Falun Gong, sondern mehr die traditionelle chinesische Kultur. Ich kann nicht verstehen, warum sich die KPCh in Widerspruch zu Falun Gong stellt!“

Ich sagte dann: „Falun Gong steht für Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, die KPCh dagegen kann sich nur mit Lügen an der Macht halten. Ihre ganze Propaganda besteht aus Lügen. Wenn sich jeder von uns von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leiten ließe, dann würde es anders aussehen. Jetzt sagen manche Leute schon, dass die KPCh bald zusammenbrechen wird.

Die KPCh versucht nur verzweifelt, die Praktizierenden daran zu hindern, dass sie den Menschen die Hintergründe der Verfolgung erzählen. Doch ganz gleich, was sie auch versucht, sie hat keinen Erfolg. Seit dem die KPCh in China die Macht an sich gerissen hat, hat sie etwa 80 Millionen Chinesen in ihren verschiedenen politischen Bewegungen getötet. Ihre üblen Taten haben die Menschen und die Himmel sehr erzürnt. Sie werden der KPCh nicht mehr lange zusehen. Ihr Job kann für Sie nicht einfach sein. Sie sollten den Befehlen des Bösen nicht folgen!“

Austritt aus der KPCh

Der Mann beschwerte sich dann, dass er nur wenig Lohn bekam und einen Teil seines Gehaltes seinem Agenten geben musste. Außerdem müsse er die Uniform aus seiner eigener Tasche bezahlen. Ich fragte ihn, ob er früher einmal in die Partei eingetreten sei. Er verneinte es und meinte, er wäre nur Mitglied in der Jugendliga gewesen. Ich riet ihm, aus der Jugendliga auszutreten, damit er nicht betroffen sei, wenn der Himmel die KPCh vernichten würde. Er sagte, dass er schon darüber gelesen hätte und erklärte sofort: „OK, ich werde austreten.“ Danach bat ich ihn, er möge sich diese Worte merken, wenn er in Schwierigkeiten sei, solle er sie öfters rezitieren: „Falun Dafa ist gut und Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind großartig.“ Er nickte zustimmend.

Wir gingen noch zusammen weiter und er erzählte mir, dass einige Unternehmensmitarbeiter aus dem Gebäude Nr. 14 und Nr. 2 meiner Arbeitsstelle gemeldet hätten, dass sie Flyer bekommen hätten. Auf einmal sagte er leise: „Ich kann jetzt nicht weiter reden, da kommen Leute aus unserem Unternehmen.“ Ich sah, dass es mein Mann und ein Kollege waren.

Oft ist es so, dass die KPCh bestimmte Leute anheuert, um Praktizierende auf verschiedene Art und Weise zu überwachen und zu verfolgen. In den ersten Jahren der Verfolgung rief der Leiter der Polizeiabteilung bei mir zu Hause an und fragte nach meinen Mann. Ich sagte zu ihm: „Sie wissen doch, dass mein Mann nicht da ist, sie wollen nur feststellen, ob ich zu Hause bin.“ Er lachte und sagte: „Sie kann man nicht täuschen!“ Ich sagte ihm, dass ich seine Tricks kenne und bat ihn, nicht mit dem Bösen zusammen zu arbeiten. Nach unserem Gespräch konnte ich sagen, dass er meine Worte beherzigte.

Als ich einmal vom Supermarkt nach Hause kam, hörte ich, wie ein Wachmann mit dem Handy weitergab, dass ich einkaufen würde. Manchmal kam der Wachmann bis in unsere Etage und klopfte an unsere Wohnungstür. Er hatte immer andere Ausreden. Zum Beispiel sagte er mir, dass in unserer Gegend einige Fahrräder gestohlen worden seien und bat mich vorsichtig zu sein. Ich besitze kein Fahrrad und sagte ihm, dass er auf sich aufpassen solle, wenn es hier Schwierigkeiten gäbe. In Wirklichkeit wollte er nur sehen, ob ich zu Hause war. Andere sagten mir auch, dass mir immer ein Auto gefolgt sei, als ich Materialien für unsere Hausrenovierung besorgt hätte.

Ich hasse diese Leute nicht und denke, dass jeder von ihnen auf seine Art freundlich ist. Im Grunde sind sie nur von den Lügen der KPCh getäuscht worden. Sobald sie die Zusammenhänge erfahren, hören sie damit auf. So wie bei dem Wachmann, der dann offen darüber redete, welche Aktivitäten gegen mich geplant waren.

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