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Provinz Hebei: Täter wollen ihr Fehlverhalten korrigieren

Im Juli 2014 sendeten Falun Gong-Praktizierende aus der Region Handan per SMS an die Mehrheit der Mobiltelefonnutzer ihrer Gegend eine Liste. Diese Liste enthielt genaue Beschreibungen der an der Verfolgung von Falun Gong beteiligten Täter aus der Region.

Es kam sofort zu Reaktionen.

Zwei ortsansässige Täter nahmen mit Praktizierenden, die sie kannten, Kontakt auf und kündigten an, dass sie mit der Verfolgung von Falun Gong aufhören würden. Einer bat um Hilfe beim Austritt aus der KPCh und ihren Unterorganisationen und erklärte, dass er von nun an Falun Gong unterstützen werde.

Als ein anderer Täter auf seinem Mobiltelefon die Nachricht sah, machte er sich Sorgen, dass seine Verbrechen nun von der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) ermittelt würden. Auch er erklärte daraufhin einem Falun Gong-Praktizierenden gegenüber, dass er mithelfen wolle, die Verfolgung zu beenden. Er hoffe, dass dieses neue Vorhaben seine Fehler wiedergutmachen könne.

Die Mehrheit von Mobiltelefonnutzern in der Region Handan erhielt Textnachrichten, Multimedianachrichten oder Telefonanrufe mit der Aufklärung über die Zusammenhänge und Fakten. Natürlich waren die ortsansässigen Täter hier inbegriffen.

Die Mitarbeiter der öffentlichen Sicherheit in der Stadt Handan hatten sich an der Verfolgung seit ihrem Beginn im Jahr 1999 beteiligt. Diese bezirksfreie Stadt mit einer Bevölkerungsstärke von 1,5 Millionen hat einiges an äußerst schwerwiegender Verfolgung erlebt.

<bDeutliche Veränderung der öffentlichen Meinung

Infolge der beständigen Bemühungen der Praktizierenden, auf die Verfolgung aufmerksam zu machen, hat sich die öffentliche Meinung verändert und die Täter in Handan sind mittlerweile nicht mehr so arrogant und rücksichtslos.

Die Menschen wissen, dass die Verfolgung falsch ist und karmische Konsequenzen nach sich zieht. Belohnungen von der KPCh bedeuten nichts angesichts der karmischen Vergeltung. Diese traditionelle chinesischen Sichtweise bedeutet, dass „man das erntet, was man sät“.

Polizist gibt konfisziertes Geld zurück

Zhang Aibin (张爱斌), ein politischer Ausbilder bei der Polizeiwache Chengguan, gab im August 2014 14.900 Yuan (ca. 1.700 Euro) Bargeld an die Praktizierende Wang Aiying (王爱英) und ihren Mann zurück.

Zhang hatte zusammen mit anderen Staatssicherheitsbeamten am 1. Juni 2011 das Ehepaar festgenommen. Sie entwendeten das persönliche Eigentum des Paares und teilten dessen Bargeld von 14.900 Yuan untereinander auf. Danach erstatteten sie mit erfundenen Anschuldigungen Strafanzeige gegen das Paar und so wurde das Paar vom Gericht Wu'an in Handan zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Drei Jahre später entlarvten die Praktizierenden von Handan den Raub auf der Minghui-Website und in der örtlichen Öffentlichkeit. Zhang Aibin gab schließlich dem Paar das Bargeld zurück.

In den letzten Jahren haben die Praktizierenden von Handan immer sehr schnell die Verbrechen der örtlichen Täter entlarvt. Solche Informationen werden über Flyer, Aushänge und Telefonanrufe innerhalb Chinas und vom Ausland aus bekannt gemacht. Aktuell scheint es, dass die Täter beginnen, wegen ihrer Beteiligung am landesweiten scharfen Vorgehen gegen Falun Gong, das keine rechtliche Grundlage hat, starken Druck zu spüren.

Am 30. Mai 2013 wurde Gu Daping (顾大平), ein Praktizierender aus Handan, vor dem Hotel Xinmeilin verhaftet, als er CDs mit Software verteilte, mit der die Internet-Blockade durchbrochen werden kann. Die örtliche Polizei hielt das für eine Gelegenheit, einen „großen Fall“ daraus zu machen. Sie brachten Gu zur Kriminalpolizei.

Als die Polizisten bald darauf von Falun Gong-Praktizierenden Telefonanrufe erhielten, waren sie geschockt. „Wie konnte das so schnell geschehen? Sogar Falun Gong-Praktizierende außerhalb Chinas wissen Bescheid?“, fragte sie sich. Bald darauf gaben sie auf und ließen Herrn Gu frei.

Täter aus Handan erleben karmische Vergeltung

Die Praktizierenden aus Handan sammelten folgende Fälle von karmischer Vergeltung, um auch andere Täter aufzufordern, sich um ihrer selbst willen zum Positiven hin zu verändern.

Falun Gong ist eine Praktik der Buddha-Schule. Ein traditioneller chinesischer Grundglaube besagt, dass diejenigen, die wahre Kultivierende oder fromme Gläubige verfolgen, ein riesiges Verbrechen begehen. Diese Verbrechen sind viel schlimmer als normale Verbrechen.

Trotz des Versuchs der Kommunistischen Partei Chinas, den traditionellen Glauben zu zerstören, hat das chinesische Volk noch ein Gespür, dass diejenigen, die schlechte Taten begehen, dafür Konsequenzen in Form von karmischer Vergeltung auf sich nehmen müssen.

Es folgen einige weitere Beispiele karmischer Vergeltung, über die in Handan geredet wird:

Li Guihong (李桂洪), Chef der städtischen Polizeibehörde Handan, ist einer der Drahtzieher beim Vorstoß der Verfolgung in der Region. Er wurde einmal wegen seiner Beteiligung an der Verfolgung von Praktizierenden als „landesweit geehrter, außerordentlicher Polizist“ ausgezeichnet. Dennoch leitete die KPCh im August 2012 gegen ihn eine Untersuchung wegen Korruption ein.

Im März 2013 erlitt er während seines Besuchs in Shanghai einen Schlaganfall. Er überlebte die Notoperation, ist seitdem jedoch geistesgestört. Seine Frau erlitt auch einen Schlaganfall und befindet sich im Wachkoma.

Die Menschen in Handan haben angemerkt, dass seine Verbrechen ihm und seiner Familie nur Unglück gebracht haben.

Ji Shaochun (吉少春) von der Kreispolizeiwache Quzhou in Handan quälte Praktizierende immer sehr brutal. Am 23. August 2012 fuhr er im Kreis Feixiang mit einem Polizeifahrzeug in einen Traktor und starb noch am Unfallort.

Feng Liansheng (冯连生), ehemaliger Vorsitzender der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes für Handan und Sekretär des Komitees für Politik und Recht, einer Hauptorganisation bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden, erkrankte im Dezember 2013 Magenkrebs.

Die Falun Gong-Praktizierenden von Handan werden die Verbrechen vor Ort weiter bloßstellen und mithelfen, dass die Täter ihren Kurs ändern und sich nicht mehr an der Verfolgung beteiligen, sondern anfangen, ihr Leben zum Besseren hin zu verändern.

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