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Deutschland/Oberried bei Freiburg: „Die Wahrheit wird offenbar werden – früher oder später“

„Die Bilder zeigen die Wahrheit und das ist genau das, was die Partei in China nicht sehen und hören will. […] Die Wahrheit wird offenbar werden – früher oder später.“ Dieser Besucher sprach den zahlreichen Betrachtern der Internationalen Kunstausstellung „Die Kunst von Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht“, die vom 12.-14. September 2014 in der Gemeinde Oberried gastierte, augenscheinlich aus der Seele. Emotionale Anteilnahme und tiefe Bewegtheit, aber auch Hoffnung erfüllten die historischen Räume des Bürger- und Kulturhauses „Klosterscheune“.

Oberried liegt in der malerischen Landschaftskulisse des Hochschwarzwalds südlich von Freiburg und ist beliebtes Urlaubsziel von Wanderern und Wintersportlern. Die „Klosterscheune“ ist der kulturelle Mittelpunkt der Gemeinde.

Lebhafter Eröffnungstag

Bereits Tage zuvor fanden die Bewohner von Oberried und den umliegenden Gemeinden Ankündigungsflyer in ihren Briefkästen, und bei ihrem täglichen Gang zum Bäcker, Metzger oder Supermarkt prangte ihnen das Hinweisplakat entgegen. Das Amtsblatt der Gemeinde Oberried kündigte die Ausstellung auf seinem Titelblatt an. So kamen schon am Eröffnungstag zahlreiche Besucher, um sich die Ausstellung anzusehen. Von Tag zu Tag kamen mehr Menschen, manche kamen sogar am nächsten Tag mit Freunden oder Verwandten noch einmal vorbei.

Aufrichtigkeit und Frieden in der Kunst

Die Ausstellung besteht aus traditionellen Gemälden, die Einsichten und Lebenserfahrungen der verschiedenen Künstler zeigen. Sie praktizieren alle Falun Gong. Die Arbeiten der Maler porträtieren ihren festen Glauben an die kosmischen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie zeigen, wie die Praktizierenden angesichts der bösartigen Verfolgung durch die Kommunistische Partei in China unbeugsam bleiben, um die menschliche Aufrichtigkeit, den Frieden und die Freiheit zu schützen.

Ehemaliger Offizier: „Diese grausame Art der Verfolgung war mir bisher unbekannt“

Ausstellungsbegleiter nahmen die Besucher mit auf einen Rundgang durch die Exposition. Nicht selten kam es dabei zu tiefgehenden und nachdenklichen Gesprächen.

Herr Jürgen Müller, ehemals Offizier, kennt die „Klosterscheune“ in- und auswendig. Er betreut die Klosterbibliothek und kümmert sich um die Geschichte des Klosters. Regelmäßig macht er Führungen durch das Kloster und die Kirche. Er kam am Samstagnachmittag mit seiner Frau Stephanie in die Ausstellung und sie betrachteten die Kunstwerke aufmerksam. Beide fanden die Ausstellung „sehr interessant“ und „außergewöhnlich“. Nach dem Rundgang blieb Herr Müller vor dem Gemälde „Eine Tragödie in China“ stehen, dieses fand er am Beeindruckendsten: „Die Darstellung der Tragödie und die Frau, die bei ihrem verstorbenen Mann sitzt, das ist sehr gut getroffen. […] Diese Art der Verfolgung, diese krasse Verfolgung und dass Organentnahmen stattfinden, das war mir bisher unbekannt. Diese Bilder zeigen, welche Bedeutung es hat, dass sich Leute gefunden haben, die das künstlerisch darstellen. Und das haben sie gut getroffen. Das Thema der Ausstellung – Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht – das ist ein sehr tiefgreifendes Thema.“

Stephanie und Jürgen Müller vor dem Kunstwerk, das sie am meisten schätzten „Eine Tragödie in China“

Vom künstlerischen Aspekt her schätzten Herr und Frau Müller außer „Tragödie in China“, „Kummer eines Waisenkindes“ und „Die Ankunft des Heiligen Buddha des Drehenden Rades“, das sie an ein Altargemälde aus dem Jahr 1613 erinnerte.

„Die Wahrheit wird offenbar werden – früher oder später“

Herr Achim Füssenich war mit dem Fahrrad aus Freiburg zu der Ausstellung gekommen. Er fand die Ausstellung sehr vielfältig: „Sehr viele verschiedene Aspekte kann man hier sehen, und besonders emotional berührt war ich von diesen schockierenden Bildern [Verfolgung] […], damit habe ich nicht gerechnet … Aber sie zeigen die Wahrheit und das ist genau das, was die Partei in China nicht sehen und hören will. Und ich habe auch hierein geschrieben [ins Gästebuch]: die Wahrheit wird offenbar werden, früher oder später. Ich bin selber Christ und das ist auch mein Motiv, warum ich hierhergekommen bin, weil ich mich sehr solidarisch fühle mit Falun Gong, weil sie genau wie Christen verfolgt werden in China. In China ist die Verfolgung sehr heftig. […].

Herr Füssenich aus Freiburg vor dem Bild „Erleuchtung“, das ihn berührte

Herr Füssenich mochte das Bild „Erleuchtung“ am meisten: „Dieses Bild hat mich besonders berührt. Da ist die Frau, die auf dem Sofa sitzt und ein Baby im Arm hält, das schläft und eine Stehlampe leuchtet und sie liest ein Buch. Sie ist total versunken und konzentriert und man sieht, dass sie wirklich erleuchtet wird – durch das Licht der Stehlampe – und das Baby wird gleich mit erleuchtet. Und die Farben, dieses Blau und Gelb, diese Komplementärfarben, das ist wunderbar komponiert, finde ich.“

„Mir fällt auch auf, dass hier sehr viele Engel auftauchen in den Bildern, zum Beispiel der Schutzengel, der Geige spielt, das erinnert mich auch alles an den christlichen Glauben.“

„Vielen Dank für die Ausstellung und viel Erfolg.“

Den Besuchern war es ein Bedürfnis, ihre Gedanken im Gästebuch festzuhalten

Die Besucher verließen nachdenklich und dankbar die Ausstellung. Für viele war es ein Bedürfnis, ihre Gedanken im Gästebuch festzuhalten. Der letzte Eintrag einer Dame aus der Gemeinde spricht sinngemäß für alle anderen Einträge:

„Möge die Liebe dieser mutigen Menschen große Kreise ziehen und Wellen der Hoffnung für die Menschen sein. Danke für die beeindruckende und berührende Ausstellung.“

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