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Innere Mongolei: Wegen des Praktizierens von Falun Gong wurde eine Frau zu sechs Jahren verurteilt

Am 25. November 2014 wurde eine Frau in der Stadt Chifen, Innere Mongolei, bei einer Verhandlung zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr „Verbrechen“ war, dass sie Falun Gong praktiziert, ein Kultivierungsweg, der durch die Kommunistische Partei Chinas verfolgt wird.

Der Anwalt von Frau Li Yufen war vor der Verhandlung außerhalb des Gerichtsgebäudes von mehr als zehn Polizisten beleidigt und bedroht worden. Er sagte zu ihnen: „In all den Jahren, in denen ich das Recht vertrete, habe ich so etwas noch nie gesehen!“ Ein Beamter erwiderte: „Gut, das sind unsere Regeln hier beim Gericht Zuoqi!“

Vor ihrer letzten Verurteilung war Frau Li zwei Mal in ein Arbeitslager geschickt worden und hatte wegen ihres Glaubens vier Jahre im Gefängnis verbracht. Sie ist derzeit im Untersuchungsgefängnis Zuoqi und erwartet ihren Abtransport ins Gefängnis.

Frau Lis jüngste Festnahme

Frau Li und Frau Wang Yulan waren am 13. Juli 2014 von drei Beamten geschnappt worden. Die Polizei brachte Frau Li am Nachmittag zurück nach Hause. Sie öffneten mit ihrem Schlüssel die Tür und nahmen ihre ältere Schwester Li Yumei und eine Praktizierende, Frau Huo Guilan, die zu Besuch war, fest.

Ohne einen Durchsuchungsbefehl vorzuweisen, konfiszierten die Polizisten Frau Lis Bücher über Falun Gong, ihre DVDs, Mobiltelefone, Schmuck und andere Wertgegenstände. Eine Liste der konfiszierten Gegenstände, wie vom Gesetz gefordert, fertigten sie nicht an.

Alle vier Frauen wurden zwecks Blutproben, Elektrokardiogramm und Elektroenzephalograph in das örtliche Krankenhaus gebracht. Für die unübliche gründliche medizinische Untersuchung wurde kein triftiger Grund angegeben.

Der Beamte Song Hailong von der Staatssicherheitsabteilung schrie den Praktizierenden auf dem Weg zum Krankenhaus zu: „Mein Name ist Song Hailong! Mein Job ist es mit Falun Gong umzugehen! Ich bin hier, um Euch eine Lektion zu erteilen!“

Die Polizeibehörde und die Staatsanwaltschaft fabrizierten Beweise gegen die Geschwister Li, deren Verhaftungen Ende August bestätigt wurden. Die ältere Schwester wurde vier Monate nachdem sie eine schlimme Herzerkrankung entwickelt hatte, zur medizinischen Behandlung freigelassen.

Mehrfache Festnahmen wegen ihres Glaubens

Frau Li Yufen wurde das erste Mal im Oktober 2000 und dann wieder am 19. Juli 2001 festgenommen. Nach der zweiten Festnahme bekam sie zwei Jahre „Umerziehung“ durch Zwangsarbeit.

Ihre Eltern hatten durch das Praktizieren von Falun Gong ihre Gesundheit wieder erlangt. Doch sie mussten nach wiederholten Drohungen durch die örtlichen Behörden ihren Glauben aufgeben. Die Festnahme und Inhaftierung ihrer drei Töchter fügte ihnen nur noch weiteres seelisches Leid zu. Die Freiheitsstrafe von Frau Li war ein harter Schlag für das betagte Paar gewesen und sie starben nacheinander.

Frau Lis damals zehn Jahre altes Kind war danach alleine, ohne die Fürsorge ihrer Großeltern und ihrer Mutter.

Frau Li bekam am 6. April 2006 weitere zwei Jahre Zwangsarbeitslager auferlegt. Ihr Mann ließ sich während dieser Haft scheiden. Als sie am 3. Januar 2008 freikam, hatte sie kein Zuhause mehr.

Am 26. Oktober 2009 wurde Frau Li wieder verhaftet und verbrachte danach vier Jahre im Frauengefängnis Hohhot.

Kontaktinformation des HauptverfolgersSong Hailong:

+86-13789599129, +86-18647658897

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/12/29/147498.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2014/12/27/曾三次遭冤狱-李玉芬又被非法判六年-302046.html

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