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Australien/ Sydney: „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht ist ein schöner Glaube“

Jo Wilson stammt und Großbritannien und lebt seit fünf Jahren in Sydney. Am vergangenen Samstag ging sie in der Nähe des Belmore Parks spazieren, als ihr Blick auf Plakate und Bilder fiel. Aus Neugier blieb sie stehen und war erstaunt was sie sah.

Sie zeigte auf eines der Plakate: „Was haben sie getan? Warum werden sie gefoltert?“ Als sie erfuhr, dass es Falun Gong-Praktizierende waren, die in China eingesperrt und misshandelt werden, war sie entsetzt. „Ich weiß, dass es in China anders ist als hier, aber müssen die Behörden Menschen wirklich auf so eine Art und Weise misshandeln?“

Nachdem eine Praktizierende ihr die Prinzipien von Falun Gong Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht erklärt hatte, meinte Wilson: „Sie haben meine Unterstützung. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht ist ein schöner Glaube und ist gut für unsere Gesellschaft.“

Sie unterschrieb eine Petition, die für das Ende der Verfolgung aufruft.

 

Passanten lesen am 5. September 2015 am Belmore Park Plakate über Falun Gong.

„Kommunismus wird die Gedanken der Menschen nicht kontrollieren können“

Im Juli 1999 begann die Verfolgung von Falun Gong in China. Viele Millionen Praktizierende waren davon betroffen. Sie wurden festgenommen, eingesperrt, gefoltert und in Nervenkliniken, Zwangsarbeitslagern, Gehirnwäsche-Einrichtungen und Gefängnissen inhaftiert. Praktizierende außerhalb Chinas veranstalten und beteiligen sich an Gemeindeaktivitäten, um die Menschen über die schweren Menschenrechtsverletzungen in China zu informieren.

Laut Informationen auf der Minghui-Website sind über 3800 Praktizierende an den Folgen von Folter gestorben, während sie sich in Polizeigewahrsam befanden.

Christopher Mathews, Einwohner von Sydney, erzählte, dass er zum ersten Mal von der Verfolgung höre. „Es tut mir leid von solch einer Tragödie zu hören – 100 Millionen Menschen werden wegen ihres Glaubens unterdrückt.“ Er könne es wegen des Ausmaßes und der Schwere nur mit dem Massaker gegen die Juden durch die Nazis vergleichen, meinte er.

„Es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen den beiden“, sagte er. „Doch die Kommunisten werden schließlich die Gedanken der Menschen nicht kontrollieren können.“

Hussarn Almakran aus Saudi Arabien stimmte Mathews zu. Er sagte, jeder habe das Recht auf Glaubensfreiheit: „Niemand kann das verbieten.“

Entsetzt über den Organraub an lebenden Praktizierenden in China, sagte Almakran, dass Praktizierende alles tun sollten was sie nur können, um die Öffentlichkeit über diese Brutalität zu informieren.

James Zillessen und Becky Harrison, ein Paar aus Großbritannien, das zu Besuch war, beschrieb die Folter als „beunruhigend … ein normaler Mensch würde so eine Sache wie Organraub an lebenden Menschen nicht tun“, sagte Zillessen.

Er hatte in anderen Städten Falun Gong-Praktizierende gesehen, die die Menschen über die Verfolgung informierten.

Haupttäter werden zur Verantwortung gezogen

Kumer Ellanla, der früher im Hotelfach in China arbeitete, ist vor zwei Wochen nach Australien zurückgekehrt. Er war überrascht, dass er in China nichts von der Unterdrückung gehört hatte.

Berichte auf Minghui zeigen, dass mindestens 2539 Falun Gong-Praktizierende im ersten Halbjahr 2015 festgenommen und 430 verurteilt wurden. Wenn die Regierung keine verleumderische Propaganda über Falun Gong in China herauspumpt, versteckt sie ihr beschämendes Verhalten in der Öffentlichkeit, sowohl innerhalb Chinas als auch im Ausland.

Die Anzahl der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, dem ehemaligen chinesischen Staatsoberhaupt, der die Unterdrückung von Falun Gong angeordnet hatte, sind trotz allem seit Mai angestiegen. Mindestens 166.000 Strafanzeigen wurden seit Ende August 2015 gegen Jiang eingereicht.

Ellanla dankte den Praktizierenden dafür, dass sie ihn über die jüngsten Bemühungen informiert hatten. Er unterschrieb eine Petition, um die Strafanzeigen zu unterstützen und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Haupttäter zur Verantwortung gezogen werden würden.

 

Praktizierende meditieren (links). Passanten unterschreiben Petitionen, die die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin unterstützen, der die Verfolgung von Falun Gong initiiert hat (rechts).

Ein Ort der Reinheit und Ruhe

Die friedliche Meditation im Park zog viele Passanten an. Unter ihnen war Seelatya Funykiet aus Lismore, die zum Einkaufen nach Sydney gekommen war und gerade durch den Park spazierte. Sie blieb stehen, um die Übungen zu lernen.

Seelatya ist in Thailand aufgewachsen und erzählte, dass ihr Meditation nicht fremd sei. Sie sagte, dass sie ein starkes Energiefeld spüre, das von den Praktizierenden ausgehen würde. Dadurch würde sie sich ruhig und entspannt fühlen.

„Hier ist ein Ort der Reinheit und Ruhe“, bemerkte sie. „Ich hoffe, ich kann mich mit dieser positiven Energie anfüllen und es wie Wellen an andere weitergeben.“

 

Seelatya lernt die Übungen von einer Praktizierenden.

Marie Nilsen aus Neuseeland erzählte, dass sie seit über 12 Jahren Falun Gong praktiziere. „Die chinesischen Kommunisten konnten Falun Gong nicht tolerieren und unterdrückten es deshalb. Aber sie hatten nicht erwartet, dass dadurch mehr Menschen davon erfahren und profitieren würden.“

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