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Kerzenlicht-Mahnwache in Los Angeles: Über 1.000 Teilnehmer gedenken der Todesopfer der Verfolgung von Falun Gong

„Sie sind sehr friedlich, vernünftig und feierlich. Man kann an ihrem Gesichtsausdruck erkennen, was sie fühlen. Sehr berührend“, sagte ein Polizeibeamter bei der Kerzenmahnwache, die am 15. Oktober 2015 vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles stattfand.

Mehr als 1.000 Falun Gong-Praktizierende hielten Kerzen zum Gedenken an die Mitpraktizierenden, die wegen ihres Glaubens durch das kommunistische Regime in China zu Tode gefoltert wurden. Sie forderten, dass der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin zur Rechenschaft gezogen wird. Er befahl im Jahre 1999 die gewaltsame Unterdrückung von Falun Gong. Seitdem wurden mehr als 3.800 Praktizierende in Polizeigewahrsam getötet.

Aktuelle Entwicklung: Mehr als 190.000 Praktizierende und ihre Familienangehörigen haben seit Ende Mai 2015 beim Obersten Volksgericht in Peking Strafanzeigen gegen Jiang Zemin eingereicht.

Falun Gong-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles im Gedenken an die getöteten Praktizierenden in China.

Einige Teilnehmer hielten große Transparente mit den Worten „Falun Dafa ist gut“, „Stoppt den Organraub an lebenden Menschen durch die Kommunistische Partei Chinas“, „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“, etc. Einige hielten die Porträts von Mitpraktizierenden, die bei der Verfolgung getötet wurden. Die feierliche, friedliche Szene berührte Passanten und Polizisten vor Ort.

Der Sprecher des Falun Dafa Vereins in Los Angeles, Yingnian Wu, sagte: „Jiang Zemin befahl die nun seit 16 Jahren andauernde Verfolgung. Es ist die größte Menschenrechtskatastrophe in der Welt. Falun Gong-Praktizierende folgen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und üben ihre verfassungsmäßigen Rechte aus. Die Menschen der Welt über die Verfolgung zu informieren und ihnen die Lügen der KPCh zu erklären ist legal.“ Er bat um Hilfe, um die Verfolgung in China zu beenden.

Der Praktizierende Aleksandr Nimenko und seine Frau Armina aus der Ukraine

Aleksandr Nimenko und seine Frau Armina standen während der Mahnwache an der Straßenseite. Aleksandr hat im Jahr 2001 und seine Frau im Jahr 2008 angefangen, Falun Gong zu praktizieren.

„Wir kamen aus der Ukraine hierher“, sagte Alexander. „Wir haben ein klares Ziel für diese Reise. Es ist nicht nur für uns, um eine legale und freie Umgebung für die Falun Gong-Praktizierenden in China zu bekommen, sondern es ist auch für die Passanten. Wir möchten sie über die Verfolgung informieren, damit sie gegen die Verbrechen der KPCh Stellung beziehen.“

Als er gefragt wurde, warum er als Ausländer die Verfolgung in China wichtig findet, sagte er: „Falun Gong-Praktizierende in der ganzen Welt sind ein Körper. Wir machen uns Sorgen um unsere Mitpraktizierenden in China, die verfolgt und gefoltert werden. Wir kennen die bösartige Natur des Kommunismus. Die Ukraine hat über 30 Jahre unter der sowjetischen Herrschaft gelitten. Die kommunistische Partei ist eine Tötungsmaschine. Wenn sie weiter existiert, führt das dazu, dass noch mehr unschuldige Menschen ihr Leben verlieren werden. Die Verfolgung von Falun Gong in China ist schlimmer als die Verfolgung durch die ehemalige sowjetische kommunistische Partei.“

Ein Polizist im Dienst sagte: „Diese Veranstaltung ist wichtig, damit andere Menschen davon erfahren, was geschieht. Es zieht die Aufmerksamkeit der Menschen an. Die Menschen werden verstehen, wenn sie die Porträts sehen, auch wenn sie nicht wissen, was passiert ist.“

Ein Paar das in der Nähe lebt, kam am Veranstaltungsort vorüber und hielt an, um sich die Kerzenmahnwache anzusehen. Der Mann sagte, er habe dort seit Jahren protestierende Falun Gong-Praktizierende gesehen. „Es ist die friedlichste protestierende Gruppe, die ich je gesehen habe“, erinnerte er sich. Als die beiden erfuhren, dass die Menschen dabei sind, Strafanzeigen gegen Jiang Zemin einzureichen, stimmten sie zu: „Er muss vor Gericht gestellt werden.“

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