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Deutschland/Tübingen: Unterschriftensammlung zur Unterstützung der Strafanzeige gegen Jiang Zemin

Am 07. November führten Falun Gong-Praktizierende aus Tübingen und Stuttgart auf dem Holzmarkt, neben der Stiftskirche im Stadtkern der Universitätsstadt Tübingen, einen Informationstag durch. Ziel war es, diesmal ganz besonders auf die weltweite Anzeigenaktion gegen Jiang Zemin, das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt, hinzuweisen und Menschen die Möglichkeit zu bieten, durch Unterschriften diese Anzeigenaktion zu unterstützen.

Jiang Zemin hat am 20. Juli 1999 das Verbot der Kultivierungsschule Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) erlassen und damit eine nun schon über 16 Jahre andauernde, rechtswidrige Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden eingeleitet. Während bisher chinesische Staatsbürger im Falle von ungerechter Behandlung keine Möglichkeit hatten, gegen die verantwortlichen hochrangigen Beamten Strafanzeige zu erstatten, weil solche Versuche immer unter dem Tisch landeten, ist es durch eine Gesetzesänderung am 01. Mai 2015 für solch betroffene Staatsbürger möglich geworden, gegen Ex-Diktator Jiang Zemin, wegen seiner Verbrechen im Zusammenhang mit Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Strafanzeige zu erstatten.

Diese Anzeigewelle erreicht nun auch Europa, wo am 05.08.2015, 329 Praktizierende aus Deutschland und der Schweiz mit Unterstützung eines Düsseldorfer Rechtsanwalts, bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe, Strafanzeige gegen ihn einreichten, um zu erreichen, dass Jiang Zemin auch in Deutschland für die von ihm zu verantwortenden schweren Verbrechen angeklagt wird.

Die Verfolgung von Falun Gong in China hat in den zurückliegenden 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender, einschließlich gewaltsamer Organentnahmen, geführt. Weitaus mehr wurden aus Glaubensgründen schwer gefoltert.

Die Falun Gong-Praktizierenden verteilten Informationsmaterial, demonstrierten die friedlichen Falun Gong Übungen und boten Passanten die Möglichkeit, Petitionen zur Unterstützung der Strafanzeige gegen Jiang Zemin an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft der Volksrepublik China – das Oberste Volksgericht, sowie an die Generalbundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof der Bundesrepublik Deutschland zur Aufnahme von Ermittlungen gegen Jiang Zemin zu unterstützen.

Nach geringfügigen Niederschlägen am frühen Morgen, waren später am Tage bei fast frühlingshaften Temperaturen, viele Menschen in Tübingen unterwegs. Viele Menschen äußersten sich sehr positiv über das friedliche Energiefeld, das sie wahrnahmen und unterschrieben gerne die beiden Petitionen. Immer wieder ergaben sich Möglichkeiten für ausführliche Gespräche, manche zeigten auch Interesse für die Falun Gong Übungen. Eine Dame fragte, kann man bei diesen Übungen zu innerer Ruhe kommen? Eine andere Dame meinte, sie fühle sich sehr wohl in diesem Energiefeld.

Immer wieder drückten Menschen ihre Unterstützung für solche Aktionen aus und ermutigten die Praktizierenden, unbedingt damit weiterzumachen, bis diese menschenrechtsverletzende Verfolgung beendet wird.

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