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Auflistung von Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, die am 30. und 31. Oktober 2015 in Kopie bei Minghui eingegangen sind

Viele Falun Gong-Praktizierende machen gegenwärtig von ihrem Recht Gebrauch, Jiang Zemin anzuzeigen, weil er die Verfolgung von Falun Gong befohlen und durchgesetzt hat. Großen Schaden und unermessliches Leid mussten sie in den vergangenen 16 Jahren erfahren. Die Anzahl der Strafanzeigen gegen das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt nimmt weiterhin zu.

Die Minghui-Website erhält täglich von vielen Praktizierenden Kopien ihrer Strafanzeigen gegen Jiang. Wir präsentieren in diesem Beitrag zwei der Strafanzeigen, die am 30. und 31. Oktober 2015 bei Minghui eingegangen sind.

Die Strafanzeigen wurden an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt, die verpflichtet sind, alle Strafanzeigen, die von Bürgern eingehen, zu bearbeiten. Das hatte vor kurzem das Oberste Volksgericht selbst festgelegt.

Zu Arbeitslager verurteilt, ins Gefängnis gesperrt und gefoltert

Ein Lehrbeauftragter verlor seine Anstellung, wurde zu Arbeitslager verurteilt, und in Gefängnisse und Untersuchungsgefängnisse eingesperrt.

Einen stellvertretenden Direktor sperrte man in Untersuchungsgefängnisse und in ein Zwangsarbeitslager. Er wurde degradiert und sein Gehalt gekürzt.

1. Song Jianguo

Beruf: Lehrbeauftragter
Heimatort: Stadt Sanhe, Provinz Hebei
Datum der Strafanzeige: 28. September 2015

<b<Hauptfakten der Verfolgung: Herr Song wurde zwei Mal für insgesamt fünf Jahre und neun Monate zu Zwangsarbeitslager verurteilt. Außerdem sperrte man ihn über 15 Mal in ein Untersuchungsgefängnis, in eine Gehirnwäsche-Einrichtung und in Polizeiwachen. Regierungsbeamte setzten verschiedene Foltermethoden ein, um ihn zum Aufgeben von Falun Gong zu bringen.

Im August 1999 wurde er festgenommen. 2000 wurde er von seinem Arbeitgeber gekündigt, weil er Falun Gong nicht aufgab. Nach dem Neujahr 2001 konnte er aus der Polizeiwache entkommen und blieb seinem Zuhause zwei Jahre lang fern, um einer Verhaftung zu entgehen.

2003 ergriffen ihn die Behörden und sperrten ihn für neun Monate in eine Gehirnwäsche-Einrichtung in Peking. Er wurde geschlagen und mit der Foltermethode „Totenbett“ und mit Schlafentzug gefoltert. Danach verurteilte man ihn zu drei Jahren Zwangsarbeit. Als er im Juni 2004 schwer krank wurde, genehmigten sie ihm eine Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung.

2007 brachte man Herrn Song in ein Arbeitslager. Er wurde mit Stricken festgebunden und mit sechs Elektrostäben geschockt, was an seinem ganzen Körper Narben hinterließ.

Auch seine Familie litt unter der Verfolgung. Seine Mutter war traumatisiert und entwickelte Herzprobleme. Seine Frau wurde nicht befördert und seine Tochter war von den Polizerazzien verängstigt, was ihre Leistung in der Schule beeinflusste.

Früherer Bericht: Mr. Song Jianguo from Hebei Province Sent to Inner Mongolia Forced Labor Camp
http://en.minghui.org/html/articles/2008/12/30/103419.html

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprache:
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/10/30/遭死人床、杀绳等酷刑-河北讲师控告江泽民-318342.html

2. Mu Defu

Beruf: Stellvertretender Direktor
Heimatort: Bezirk Jidong, Provinz Heilongjiang
Datum der Strafanzeige: 21. September 2015

Hauptfakten der Verfolgung: Herr Mu wurde ab Dezember 2000 für 66 Tage im Untersuchungsgefängnis Nr. 2 der Stadt Jixi festgehalten. Sie durchsuchten seine Wohnung und beschlagnahmten zwei Computer.

2001 wurde er von seiner Stellung als stellvertretender Direktor degradiert und sein Gehalt um 500 Yuan (73 Euro) gekürzt.

2003 verurteilte man ihn zu Zwangsarbeitslager. Dort wurde er gefoltert und einer Gehirnwäsche unterzogen.

2006 beschlagnahmten die Beamten seinen Ausweis, wodurch er nicht mehr reisen konnte. Die Beamten durchsuchten immer wieder seine Wohnung, was sein Familienleben beeinträchtigte. Seine Frau war durch die Schikanen der Polizei traumatisiert und litt unter Panikattacken. Der Stress forderte seinen Tribut und sie bekam Herzprobleme.

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprache:
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/10/31/廉洁好官遭劳教-邮政局副局长要求法办江泽民-318366.html

Hintergrund

Jiang Zemin begann 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Er setzte sich über die übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros hinweg. In seiner Position als Chef der Kommunistischen Partei zwang er ihnen seinen Willen auf und begann mit der Verfolgung.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Viele wurden wegen ihrer Organe getötet. Weitaus mehr wurden gefoltert. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn und die Weiterführung der Verfolgung verantwortlich.

Unter seiner persönlichen Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das „Büro 610“ genannt wird. Es setzt die Verfolgungspolitik um und agiert dabei außerhalb des chinesischen Gesetzes. Mit dem Aufruf „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies Jiang Zemin die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu stellen. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/7/153558.html

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