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Deutschland/Stuttgart: Organraub in China – staatlich geschützt und gefördert

"Ausgeschlachtet". Dies war das Thema beim Informationstag am 21. Mai 2016 in Stuttgart.
An diesem schönen Frühlingstag kamen sehr viele Menschen in die Stadt.

Mit neuen Banner wurde u. a. auf den Dokumentarfilm, der auf 3Sat vor einigen Wochen gezeigt wurde, aufmerksam gemacht. Einige Passanten konnten sich sofort an den Film „Ausgeschlachtet“ erinnern. Man brauchte keine weiteren Erklärungen. Sie haben alle sofort die Petition an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte zur Beendigung der erzwungenen Organentnahmen von Falun Gong Praktizierenden in China unterschrieben.

Es gab auch Menschen, die Zweifel hatten, ob ihre Unterschrift etwas bewirken kann. Die Praktizierenden erklärten dann, dass in mehreren Ländern(z. B. in Frankreich, in Kanada und in Israel) Gesetze gegen den Organtourismus in ihren Länder erlassen wurden.

Es ist wichtig, dies den Menschen zu erklären und zwar wegen des Leidens jener mutigen Falun Gong-Praktizierenden, Christen, ethnischen Minderheiten und anderen in China, die gefoltert und verfolgt werden.

Ein junger Mann fragte, weshalb man in den Hauptmedien so wenig über den Organraub in China erfährt und beantwortete seine Frage gleich selbst: Es hängt bestimmt mit der Verflechtung der Wirtschaft zusammen. Aber auch westliche Kliniken und Ärzte unterstützen chinesische Transplantationszentren, ohne Fragen zu stellen.

Wenn zahlungskräftige Patienten pünktlich mit einem Organ versorgt werden müssen, reicht es nicht, darauf zu warten, dass ein passender Spender zufällig zur rechten Zeit bereit steht. Den Falun Gong-Praktizierenden werden schon beim Eintritt ins Arbeitslager Blut- und Gewebetyp geprüft. „Das ist schlicht Tötung auf Bestellung!"

Eine Praktizierende berichtete über ihre Erfahrungen an diesem Tag:

"Ein indisches Ehepaar mit ihrer kleinen Tochter hörte aufmerksam zu. Ich hatte den Eindruck, dass die Worte ´Truthfulness, Compassion, Forbearance` etwas bei dem Vater ausgelöst hat. Er fragte, wie er helfen könne und hat ohne zu zögern die Petition unterschrieben und sich über das Infomaterial und die Lotusblume für seine Tochter gefreut."

"Ein junger Mann aus China mit seiner Freundin hörte auch aufmerksam zu. Beide unterstützten die Petition ohne zu zögern und nahmen Infomaterial mit."

"Eine Mutter mit ihrer Tochter unterschrieben nach nur wenigen Worten sofort die Petition. Sie waren sehr erschüttert über die Verfolgung. Beide hatten nach einem Stapel Flyer gefragt, um die Flyer den Kollegen bei der Arbeit, bzw. in der Schulklasse zu verteilen und so mehr Unterschriften zu bekommen."

"Generell hatte ich den Eindruck, dass sehr viele Menschen sehr aufgeschlossen waren und einige großes Interesse hatten, mehr über Falun Dafa zu erfahren und die Übungen zu lernen. Viele wollen auch ihre Bekannten über die Verfolgung und den Organraub informieren und waren froh, auch online unterschreiben zu können."

Insgesamt haben an diesem Tag fast 200 Menschen die Petition unterschrieben.

Die unethische Organentnahme könnte sofort gelöst werden, wenn die internationale Gesellschaft ihre Bemühungen vereint und sich mit einer Stimme gegen diese Praktik erhebt. Es gibt kein Gesetz, dass uns verbietet, China aufzufordern, sofort diesen unethischen Organraub zu beenden – dazu ist nur der Wille erforderlich, es zu tun.

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