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Schweiz/ Lugano: Falun Dafa erstrahlt auf der Tisana Gesundheitsmesse

Seit 20 Jahren findet in Lugano im Süden der Schweiz die Tisana Gesundheitsmesse für natürliche Heilmethoden, gesunde Ernährung und Baubiologie statt.

Falun Dafa ist in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz schon sehr verbreitet und bekannt, in der italienischsprachigen Schweiz jedoch noch nicht weiträumig. Da die meisten Praktizierenden kein Italienisch sprechen, haben wir uns seit Jahren Gedanken gemacht, wie wir Falun Dafa auch im Tessin bekannt machen könnten. Die Gesundheitsmesse in Lugano vom 18. April bis zum 1. Mai 2016 schien uns eine günstige Gelegenheit dafür zu sein.

Die Messe mit 200 Ausstellern war in unterschiedliche Ausstellungsbereiche unterteilt: Gesunde Ernährung, Harmonie, Wohlbefinden, Zuhause und Umwelt, Gesundheit, Naturheilmittel und Grenzwissenschaften. Diese Vielfältigkeit zog Besucher aus allen Schichten, aus der ganzen Schweiz und dem nahegelegenen Italien an. Erwartet wurden ca. 30.000 Besucher.

Viele der Messebesucher unterschreiben die Petitionen gegen die Verfolgung von Falun Gong, gegen den staatlich geförderten Organraub und auch die Unterschriftensammlung zur Anklage von Jiang Zemin.

„Das will ich lernen“

Die meisten Besucher, die an unseren Stand kamen, wussten nichts von Falun Dafa. Manche hatten zwar schon von der Verfolgung in China gehört, doch für die meisten war es die erste Berührung mit Falun Dafa. Wir waren erstaunt, wie viele sich von Herzen freuten, Falun Dafa anzutreffen und kennenzulernen. Viele wünschten uns Glück und viel Erfolg. 68 Besucher hinterließen uns ihre Wohnadressen, E-Mail-Adressen und Mobiltelefonnummern. Wir sollten sie kontaktieren, um ihnen in einigen Wochen die Übungen zu lehren, sobald wir in den Süden der Schweiz zurückgekehrt waren. Das ist bemerkenswert, weil Schweizer in der Regel mit der Herausgabe ihrer persönlichen Daten zurückhaltend sind.

Eine Dame kauft sich am Stand das Buch „Zhuan Falun“ und hinterlässt ihre Kontaktdaten, um die Übungen lernen zu können.

Schon am ersten Tag war das Aussteller-Ehepaar des Nachbarstandes mehr an unserem Stand interessiert als an ihrem eigenen, was sich auch an den folgenden Tagen nicht änderte. Die Frau des Ehepaares war Falun Dafa schon von Anfang an sehr zugetan. Sie unterschrieb sogleich die Petitionen gegen die Verfolgung von Falun Dafa-Praktizierenden in China, gegen den staatlich geförderten Organraub und auch die Unterschriftensammlung zur Anklage von Jiang Zemin. Ihr Mann jedoch zögerte. Nach einigen Gesprächen kam er dann an unseren Stand, beugte sich über die Petitionen und begann zu unterschreiben, blickte zu uns auf und sagte: „Ich dachte mir schon, dass Sie sich freuen werden, wenn ich hier unterschreibe.“

„Das brauche ich, das brauche ich“

Ein junger Italiener aus Milano beobachtete die harmonischen Übungsbewegungen des Meisters Li Hongzhi (Gründer des Falun Dafa) auf dem Video. Er wurde von den Übungen sehr angezogen und sagte voller Freude und Überzeugung zu einer Praktizierenden: „Das brauche ich, das brauche ich!“

Pascale freut sich enorm, nach 15 Jahren wieder auf Falun Dafa zu treffen und lässt sich sofort die 5. Übung noch einmal zeigen. Er hatte vor 15 Jahren in Caracas, Venezuela, Falun Dafa praktiziert. Nun möchte er erneut damit beginnen.

Tiefe Schicksalsverbindung

Ein Ehepaar kam zu unserem Stand. Er war Italiener und seine Frau Japanerin. Der Ehemann, Paolo, war schon informiert über die Verfolgung in China. Beide unterschrieben sofort unsere Petitionen. Die Ehefrau war vom Video des Meisters zutiefst beeindruckt. Sie lernte die Übungen noch an Ort und Stelle an unserem Stand und kaufte ein englisches Zhuan Falun sowie das Übungsvideo. Schon beim Lernen der Übungen trat sie in eine tiefe Meditationsstimmung ein; alle Anwesenden fühlten ihre tiefe Schicksalsverbindung zu Falun Dafa. Ihr Ehemann kam am nächsten Tag an den Stand zurück, um den Film „Free China“ zu kaufen, den wir dort anboten.

„Falun Dafa habe ich lange Zeit gesucht“

Eine Frau mittleren Alters erzählte uns: „Vor vielen Monaten habe ich in Rom eine große Gruppe von Falun Dafa-Praktizierenden getroffen, die die Übungen demonstrierten. Endlich habe ich sie hier getroffen. Falun Dafa habe ich lange Zeit gesucht.“ Wir versprachen, miteinander in Kontakt zu bleiben. Auch sie sagte zu uns: „Es ist gut, dass ihr hier seid.“

Quer durchs Land gereist, um Falun Dafa zu begegnen

Eine junge Dame in Begleitung ihrer Mutter war von einem der nördlichsten Teile der Schweiz bis ganz in den Süden zur Gesundheitsmesse gekommen. Sie war von Falun Dafa sehr angetan.

Mario hört von Falun Dafa und der Verfolgung in China.

Die Wahrheit klar erkannt

Mario lebt in einem Vorort von Lugano und war schockiert über die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden in China. Er sagte: „Die Prinzipien von Falun Gong Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht stehen gänzlich im Gegensatz zur Indoktrination der Kommunistischen Partei Chinas!“ Er unterschrieb die Petitionen und wir verabredeten uns, damit er die Übungen lernen und mit dem Praktizieren von Falun Dafa beginnen kann.

Ein kleiner Junge setzt sich für die 5. Übung auf den Boden. Er folgt aufmerksam dem Bewegungsablauf aus dem Übungsvideo (auf dem Fernsehgerät).

Endlich den Meister gesehen

Zwei exklusiv gekleidete Damen kamen direkt zu unserem Stand. Wie aus dem Nichts sprang ein kleiner Junge hervor, zeigte mit deutlichen Handgesten ganz aufgeregt auf den Meister, der gerade die fünfte Übung im Video zeigte, und versuchte, die Aufmerksamkeit der beiden Damen zu gewinnen. Als ihm dies nicht gelang, weil sie dabei waren, die Petitionen zu lesen und vertieft in ein Gespräch mit den Praktizierenden waren, setzte er sich mit leuchtenden Augen vor den Fernsehen auf den Boden und machte die erste Ruhehaltung des Meisters bei der fünften Übung nach. Als eine weitere Person an den Stand kam und sich zwischen ihn und den Fernseher stellte, stand er schnell auf und setzte sich dort hin, wo er den Meister wieder sehen konnte. Dann folgte er aufmerksam den weiteren Bewegungen. Diese Szene hat alle Praktizierenden sehr berührt.

„Oh, Falun Dafa!“

Eine junge Dame ging an unserem Stand vorbei, schaute auf das große Plakat zu Falun Dafa und sagte aufgeregt: „Oh, Falun Dafa! Das habe ich in der Shen Yun Aufführung kennengelernt. Ich habe Shen Yun zweimal gesehen, einmal in London und dieses Jahr in Milano. Danach habe ich im Internet zur Verfolgung von Falun Dafa recherchiert.“ Anschließend erzählte sie einer Praktizierenden ausführlich ihre Geschichte auf Italienisch. Wie durch ein Wunder verstand die Praktizierende plötzlich jedes Wort und konnte auch gut antworten. Das erstaunte sie sehr. Ein Praktizierender, dessen Muttersprache Italienisch ist, sagte: „Warum hast du mich hierhergeholt, du sprichst ja perfekt italienisch.“ Auch die Besucherin meinte nur: „Perfetto, perfetto.“

Nun zu ihrer Geschichte. Sie wollte sich letztes Jahr in Milano die Shen Yun Aufführung ansehen, doch ihr Verlobter meinte, dass ihn dies überhaupt nicht interessiere. Kurz darauf wurde sie für einige Monate beruflich nach London versetzt. Ihr Verlobter kam sie an einem Wochenende besuchen. Als sie einmal aus der Metro stiegen, sah ihr Verlobter ein Shen Yun Plakat und sagte: „Das möchte ich sehen!“ Sie antwortete: „Aber diese Show wolltest du dir mit mir nicht anschauen, als ich dich danach gefragt habe.“ In diesem Moment drehte sich ein Mann zu ihnen um und fragte: „Wollen Sie sich Shen Yun ansehen? Ich habe zwei Tickets für meine Freunde gekauft, die nun verhindert sind. Ich schenke sie Ihnen.“

Die junge Dame erzählte weiter: „Sie werden es mir nicht glauben. Nach der Aufführung hat sich die Gesundheit meines Verlobten stark verbessert. Ich selbst verspüre seither eine große Kraft und eine riesige Hoffnung in mir. Ich möchte Falun Dafa auch praktizieren.“ Wir verabredeten uns, damit wir ihnen die Übungen beibringen konnten. Sie bedankte sich freudestrahlend bei uns.

Vom chinesischen Regime bezahlt, doch das Herz ist bei Falun Dafa

Eine weitere Begegnung hat uns beeindruckt. Damit die Person geschützt bleibt, werden wir sie nicht weiter beschreiben. Sie arbeitet in Europa und wird direkt von der chinesischen Regierung finanziert. Auf Falun Dafa aufmerksam wurde sie erstmals, als sie die Praktizierenden vor einem chinesischen Konsulat bei den Übungen sah. Sie erzählte uns, dass sie an ihrer Arbeitsstelle verschiedene verleumdende Videos und Informationen über Falun Dafa vom chinesischen Regime erhalten habe. Sie sagte entschlossen: „Die habe ich weggesperrt und da bleiben sie.“ Auch sie freute sich darauf, die Falun Dafa-Übungen zu lernen und mit der Kultivierung zu beginnen.

Dies waren nur einige wenige Beispiele. Wir danken dem Meister für diese Gelegenheit.

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