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USA und Kanada: Praktizierende drängen das chinesische Regime, einem Praktizierenden einen neuen Reisepass auszustellen

Wang Zhiwen, früherer Koordinator des ehemaligen Falun Dafa-Forschungsvereins, darf China nicht verlassen, um seine Familie zu besuchen. Als das bekannt wurde, veranstalteten Praktizierende in Vancouver, Los Angeles und St. Louis Demonstrationen. Ihre Forderung: Das chinesischen Regime soll Wang einen neuen Reisepass ausstellen.

Wang, 67, wurde am 20. Juli 1999 verhaftet, genau an diesem Tag, an dem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte. Nach 15 Jahren Haft wurde Wang im Oktober 2014 endlich wieder freigelassen.

Wangs Tochter, Danielle, kam zusammen mit ihrem Mann nach China, um ihrem Vater dabei zu helfen, ein Visum zu erlangen und in die USA zu reisen. Doch am 1. August 2016 wurde Wang von den Grenzbeamten aufgehalten. Ohne Erklärung zerschnitten sie seinen Reisepass.

„Er ist ein sehr freundlicher Mensch“

Am 12. August 2016 versammelten sich Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Vancouver. Zhang Su, Sprecherin für den örtlichen Falun Dafa-Verein, sagte, sie würden alle hoffen, dass das chinesische Regime Wang bald einen neuen Reisepass ausstellen werde, damit er wieder mit seiner Familie vereint sein könne.

Zhang kennt Wang Zhiwen seit 1998. Sie hatte ihn zusammen mit anderen Praktizierenden in Tianjin besucht. Das war noch vor Beginn der Verfolgung. „Er half uns sehr, die Kultivierung von Falun Gong zu verstehen, besonders, die Grundsätze Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht zu befolgen.“

„Er ist ein sehr freundlicher Mensch“, merkte Zhang noch an. „Er sollte frei sein.“

Eine Demonstration in Vancouver am 12. August drängt die chinesischen Beamten, Wang einen neuen Reisepass auszustellen.

Dennis Watson, ein Befürworter, kam, um die Praktizierenden zu unterstützen. Er sah sich die Überwachungskameras am chinesischen Konsulat an und sagte, er wisse, dass die KPCh ihre ganzen Medien dafür einsetze, um Falun Gong zu verleumden. „Die Menschen werden früher oder später die Wahrheit erfahren, weil keine Lüge für immer bestehen kann.“

Sowohl Roundhouse Radio 98.3 FM und The Rebel Media in Vancouver berichteten über die Veranstaltung

Ein offensichtlicher Fall

Auch vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles versammelten sich die Praktizierenden am 12. August 2016 und demonstrierten gegen die Misshandlungen, denen Wang ausgesetzt ist. Wu Yingnian ist Sprecher für den Falun Dafa-Verein von Los Angeles und Professor der UCLA. Das, was Herr Wang erlebt habe, zeige die Grausamkeit der 17-jährigen Verfolgung von unschuldigen Praktizierenden, meinte er.

Christopher Smith ist langjähriges Mitglied des Komitees für Auslandsangelegenheiten des US-Repräsentantenhause und Vorsitzender des Unterkomitees für internationale Menschenrechte. Während der Anhörung des US-Kongresses am 5. Dezember 2013 beleuchtete er Wangs Fall und verlangte seine Freilassung und seinen Besuch in der USA.

Praktizierende versammeln sich am 12. August vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles.

Arthur ist Software-Entwickler in Los Angeles. Er war mit seiner Familie bei der Demonstration. Er fand, es sei eine gute Gelegenheit, um seinem 10-jährigen Sohn beizubringen, dass die Menschen immer heraustreten und sich äußern sollten, um für die Wahrheit einzustehen und Unschuldigen zu helfen.

Die Verfolgung ist unrechtmäßig

Am 13. August versammelten sich Praktizierende beim Old Courthouse und beim Gateway Arch, zwei der beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Touristen in St. Louis, Missouri. Dort lenkten sie die Aufmerksamkeit auf Wangs Situation.

Zhang war einer der Praktizierenden, der an der Veranstaltung teilnahm. Er berichtete, dass die von Jiang Zemin begonnene Verfolgung schon immer im Geheimen vollzogen worden sei, wie auch dieser Fall von Wang. Die Verfolgung selbst sei unrechtmäßig. Es sollten mehr Menschen davon erfahren, fügte er noch hinzu.

Falun Dafa-Praktizierende demonstrieren am 13. August 2016 vor dem Gateway Arch in St. Louis, Missouri.

Von den Gräueltaten schockiert, denen die Praktizierenden in China wegen ihres Glaubens ausgesetzt sind, unterschrieben viele Passanten Petitionen, um ihnen zu helfen. Robert beschrieb es als eine Schande, dass in China weiterhin Praktizierende wegen ihrer Organe getötet würden, obwohl der Organraub bereits vor so langer Zeit enthüllt worden sei.

„Das betrifft nicht nur China, denn Verbrechen gegen die Menschheit betreffen uns alle“, sagte er.

Robert (links) sagt, dass das Töten von Falun Gong-Praktizierenden in China wegen ihrer Organe aufhören müsse.

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