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Australien und Polen: Proteste in Sydney und Warschau fordern Freiheit für Wang Zhiwen

Falun Gong-Praktizierende protestierten friedlich vor dem chinesischen Konsulat in Sydney, weil das chinesische Regime Wang Zhiwen die Ausreise aus China verweigert. Wang ist bekannt als ehemaliger Koordinator eines Falun Dafa-Vereins in China. Er durfte kürzlich nicht ausreisen, um seine Tochter in den Vereinigten Staaten zu besuchen.

Die Praktizierenden riefen die Regierung dazu auf, Wang seinen Reisepass zurückzugeben und ihm die Ausreise zu gestatten.

Am gleichen Tag, an dem das kommunistische Regime am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong begann, wurde Wang verhaftet. Es folgten 15 Jahre Haft und brutale Folter. Die Wärter im Gefängnis zertrümmerten seine Zähne, durchbohrten seine Nägel mit Zahnstochern und sperrten ihn in Isolationszellen, wo sie ihn mit 25 kg schweren Ketten fesselten.

2014 ließ man Wang endlich frei. Seitdem steht er unter Hausarrest. Er wird ununterbrochen überwacht. Seine Tochter Danielle Wang, eine US-Bürgerin, und sein Schwiegersohn Jeff Nanarella reisten kürzlich nach Peking, um ihn mit in die USA zu nehmen. Am Zoll in Guangzhou in der Provinz Guangdong behauptete man jedoch, dass sein Reisepass ungültig sei, und ließ ihn nicht ausreisen.

Am 15. August 2016: Protest der Falun Gong-Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat in Sydney, Australien. Auf dem blauen Transparent steht: „Beendet die Verfolgung von Falun Gong.“

Die Vorsitzende des australischen Falun Dafa-Vereins, Dr. Lucy Zhao, rief die internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsorganisationen auf zu helfen, dass Wang befreit wird und zu seiner Tochter in die USA reisen kann.

Protest vor der chinesischen Botschaft in Warschau, Polen

Auch vor der chinesischen Botschaft in Warschau, Polen, trafen sich Falun Gong-Praktizierende am 13. August 2016 zu einer Protestveranstaltung.

Auf dem Transparent steht: „Gebt Wang Zhiwen die Freiheit, seine Tochter zu besuchen“.

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