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Indien/Delhi: Unterstützung beim Weltkongress der Kriminologie, bei Medien und Ärzten gegen den Organraub in China

David Matas, bekannter kanadischer Immigrations- und Menschenrechtsanwalt, war vor kurzem beim 18. Weltkongress der Kriminologie in Delhi zu einer Präsentation zu Gast. Der Kongress fand am 17. Dezember 2016 statt, die Einladung war durch das O.P. Jindal Global Institute erfolgt.

Die Organisatoren des Forums an der Universität Jindal bedanken sich bei Menschenrechtsanwalt David Matas (links).

David Matas spricht an der Universität Jindal.

David Matas sprach zum Thema „Transnationale Kriminalität: Organtransplantationsmissbrauch“

Dr. Sanjeev Sahani, der Direktor des Jindal-Instituts für Verhaltensforschung, begrüßte Matas, der für den Nobelpreis nominiert worden war, und informierte über dessen Arbeit und welchen Stellenwert sie im Bereich der Menschenrechte hat.

Es war ein internationales Publikum anwesend, darunter auch Studenten der Kriminologie aus Macao.

In einer Frage-Antwort-Runde sagten Studenten von der Universität Macao, dass sie bezweifeln würden, dass es überhaupt so etwas wie illegale Organentnahmen in China gäbe.

Anwesende Falun Gong-Praktizierende berichteten ihnen daraufhin von Chinas Internetblockade und schlugen ihnen vor, im von China kontrollierten Macao oder bei einem Aufenthalt in China nach dem Begriff „Falun Gong“ im Internet zu suchen und sich selbst davon zu überzeugen, ob sie eine Antwort bekommen würden. Als die Exemplare der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei verteilt wurden, freuten sich die Studenten.

Treffen mit dem Sekretär des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten

Außerdem traf sich David Matas mit dem Sekretär des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und informierte ihn über den illegalen Organtransplantationshandel in China. Er forderte die indische Regierung auf, wie andere Länder Maßnahmen zu ergreifen, die den medizinischen Tourismus nach China beenden. Zudem sollten Beschlüsse zur Beendigung der illegalen Organtransplantation verabschiedet werden.

Matas traf auch die lokale Presse und weitere Nachrichtenagenturen. In mehreren Zeitungen und deren Online-Ausgaben gab es daraufhin Berichte über das Forum und die aktuelle Situation in China.

Ärzte wollen eine Entschließung der indischen Regierung erwirken

Schließlich traf sich David Matas bei seinem Besuch noch mit dem Dekan des All India Institute of Medical Science und mit zwölf Ärzten und Chirurgen. Die Ärzte waren beeindruckt über Matas‘ Kenntnisse bezüglich des indischen Organtransplantationsgesetzes. Mehrere Ärzte versicherten ihm, dass sie versuchen würden, einen Schritt in Richtung einer Entschließung der indischen Regierung gegen die erzwungene Organentnahme Chinas einzuleiten.

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