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Provinz Yunnan: Fünf Praktizierende unrechtmäßig verhaftet. Justizvollzugsbeamte bedrohen Angehörige

Am 24. Juli 2016 wurden fünf Falun Gong-Praktizierende unrechtmäßig festgenommen, während sie gerade Informationsmaterialien über die Verfolgung der spirituellen Kultivierungsschule Falun Gong verteilten. Seitdem erleben sie und ihre Familien schwere Belästigung durch die Behörden.

Festgenommen wurden vier Frauen: Deng Cuiping, Li Quingzhen, Qin Liyuan und Li Li sowie ein Mann: Pu Zhiming. Die Festnahmen erfolgten durch Polizisten des Bezirks Eshan. Die Staatsanwaltschaft von Eshan erteilte am 1. September im Nachhinein Haftbefehle, – über einen Monat, nachdem die Praktizierenden verhaftet worden waren.

Als die Familienmitglieder zur Staatssicherheitsabteilung gingen, filmten die Polizisten sie und drohten ihnen ebenfalls Verhaftung an, weil sie in der Öffentlichkeit über Falun Gong gesprochen hatten. Außerdem durften sie nichts im Zusammenhang mit Falun Gong, dem früheren Staatsoberhaupt Jiang Zemin oder dem jetzigen Staatspräsidenten Xi Jinping erwähnen.

Vier der fünf Familien haben nun Anwälte beauftragt.

Am 14. Dezember wurden alle fünf Praktizierenden von der Staatsanwaltschaft von Eshan angeklagt, und ihre Fälle wurden dem Gerichtshof von Eshan übermittelt.

Der Gerichtshof des Bezirks Eshan hatte ursprünglich für den 11. Januar 2017 ein Gerichtsverfahren geplant, ein paar Tage vor dem planmäßigen Termin wurde der er jedoch abgesagt. Der neue Termin für das Gerichtsverfahren ist noch unbekannt.

Dengs und Qins Familien reichten Anfragen bezüglich Freilassung auf Kaution ein, aber das wurde in beiden Fällen verweigert.

Lis Ehemann hatte sich eine Verletzung des Beines zugezogen und musste zuhause bleiben. Weil Li inhaftiert war, gab es niemanden, der sich um ihn kümmerte. Der Leiter der Öffentlichen Strafverfolgungsabteilung der Staatsanwaltschaft empfahl Lis Mann, er solle „sich scheiden lassen und sich eine neue Frau suchen.“ Als ihr Mann und ihre Tochter sie während des Mitteherbstfestes 2016 in der Haftanstalt besuchten, sagte Li zu ihrem Mann: „Ich bin mit einer Scheidung einverstanden.“ Es war offensichtlich, dass sie in der Haftanstalt bedroht und unter Druck gesetzt worden war.

Während der sechs Monate ihrer Inhaftierung wurden die fünf Praktizierenden regelmäßig verhört. Ihnen wurde gesagt, dass man sie sofort freilassen würde, wenn sie eine Garantieerklärung unterschrieben. Unter dem intensiven Druck unterschrieben drei der fünf Praktizierenden, dass sie Falun Gong nicht mehr praktizieren würden. Allerdings ist keiner von ihnen freigelassen worden.

Nachdem das Gerichtsverfahren verschoben worden war, wurden zwei der Praktizierenden, die die Erklärungen unterschrieben hatten, vom stellvertretenden Leiter des Gerichtshofes von Eshan, Bo Weiliang sogar noch intensiver verhört. Er versuchte die Praktizierenden zu täuschen, indem er ihnen nahelegte, sich schuldig zu bekennen. Dann werde er „ihre Haftzeit verkürzen“ oder sie „zum chinesischen Neujahr nach Hause gehen lassen“, so sagte er.

Außerdem bedrohte Bo Lis Familie und verlangte von ihnen, ihren Anwalt zu entlassen. Als sie die Kündigung unterschrieben, nahm Bo das Dokument an sich, so dass sie die Entscheidung nicht mehr zurücknehmen konnten.

Bei dem Versuch ihre Angehörigen frei zu bekommen waren die häufigsten Worte, die die Familienangehörigen vom Personal des Gesetzesvollzugs hörten: „Sprechen Sie nicht über den Fall. Diskutieren Sie mit uns nicht über die Gesetze. Erwähnen Sie Falun Gong nicht. Wir wollen einfach nur unsere Jobs behalten!“

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2017/1/26/161384.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/1/15/云南玉溪五名法轮功学员被非法批捕-340910.html

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