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Taiwan: Große Versammlung in Taipei im Gedenken an die Ereignisse vom 25. April 1999

Das Jahr 1999 ist für Falun Gong-Praktizierende von besonderer Bedeutung – es markiert den Beginn der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Am 25. April 1999 hatten ca. 10.000 Praktizierende friedlich vor dem chinesischen Regierungsgebäude demonstriert. Drei Monate später begann die offizielle Verfolgungskampagne.

Jetzt, 18 Jahre später, versammelten sich am 16. April 2017 über 1.000 Falun Gong-Praktizierende auf dem Rathausplatz in Taipei im Gedenken an das Ereignis vom „25. April“.

Über 1.000 Menschen praktizieren am 16. April 2017 die Falun Gong-Übungen vor dem Rathaus in Taipei.

Neben einer groß angelegten Übungsvorführung fand eine Pressekonferenz statt. Chang Chin-hwa, der Vorsitzende des Falun Dafa-Vereins von Taiwan, bezeichnete in seiner Rede den Appell von 1999 als die größte und friedlichste Versammlung in der jüngsten chinesischen Geschichte. „Das liegt vor allem daran, dass die Falun Gong-Praktizierenden den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Gutherzigkeit und Nachsicht folgen“, erklärte er.

Chang berichtete, dass es 1999 nur wenige Praktizierende in Taiwan gegeben habe. Doch durch die Medienberichte über die Verfolgung in Festlandchina seien viele Menschen neugierig auf diesen Übungsweg geworden und hätten sich tiefgehender darüber informiert. Später seien sie Falun Gong-Praktizierende geworden.

Die Verfolgung in China zeige die Brutalität der KPCh auf, erklärte Chang. „Der damalige Staatschef Jiang Zemin setzte die Unterdrückung mit Brutalität und Hasspropaganda in Gang. Zig Millionen Praktizierende waren davon betroffen. Sie waren mit Festnahmen, Inhaftierungen, Folterungen, Gehirnwäsche, Zwangsarbeit und Gefängnisstrafen konfrontiert. Das schlimmste Verbrechen in diesem Zusammenhang ist der Organraub an lebenden Praktizierenden.“

Stadträte: Grundlegende Menschenrechte und Menschlichkeit

Taipeis Stadtrat Hung Chien-yi ist von der Friedlichkeit und Gutherzigkeit der Falun Gong-Praktizierenden beeindruckt.

Taipeis Stadtrat Hung Chien-yi dankte den Praktizierenden für ihren Mut und ihre Beständigkeit. „Ich möchte der chinesischen Führung sagen, dass wir hier sind, um die Praktizierenden und ihre Sache zu unterstützen, egal ob es 18 Jahre sind oder wie lang auch immer die Verfolgung noch andauert.“

Hungs Büro liegt in der Nähe eines Touristenortes, wo Praktizierende regelmäßig mit ihren Veranstaltungen auf die Verfolgung aufmerksam machen. Manchmal habe er gesehen, wie pro-kommunistische Gruppen die Praktizierenden belästigt und sogar körperlich angegriffen hätten, berichtete er. Die Praktizierenden hätten auf die Angriffe stets friedlich und geduldig reagiert. „Ich bin beeindruckt von den Praktizierenden, denn durch sie können wir erkennen, dass Falun Dafa aufrichtig ist. Inzwischen haben wir auch eine Vorstellung davon, wie schwerwiegend die Unterdrückung in China ist.“

Taipeis Stadtrat Chang Mao-nan drängt die KPCh, inhaftierte Praktizierende freizulassen und die Unterdrückung in China zu beenden.

Taipeis Stadtrat Chang Mao-nan stimmt mit Hungs Beobachtung bezüglich der pro-kommunistischen Gruppen überein. Weil diese Leute enge Bande zur KPCh haben, habe er mit der taiwanischen Polizei gesprochen, sie solle eingreifen, um die Rechte der Falun Gong-Praktizierenden zu schützen. Die Prinzipien von Falun Dafa würden die traditionellen Werte der chinesischen Kultur repräsentieren. „Sie sind etwas, das wir alle bewundern und unterstützen sollten“, so Chang.

Taipeis Stadtrat Chung Hsiao-ping sagt, dass jeder die Falun Gong-Praktizierenden unterstützen solle, unabhängig von der eigenen politischen Überzeugung und dem persönlichen Hintergrund.

Stadtrat Chung Hsiao-ping brachte eine Resolution ein, die die Strafanzeigen gegen Chinas Ex-Staatschef Jiang Zemin für die Verfolgung von Falun Dafa unterstützt. In seiner Rede betonte er, dass er sich über die Verabschiedung dieser Resolution gefreut habe. „Mehr als 200.000 Menschen haben in China Strafanzeige gegen Jiang erstattet. Ein spanisches Gericht [1] hat entschieden, Jiang Zemin anzuklagen. All das braucht unsere Unterstützung, weil es grundlegende Menschenrechte und Menschlichkeit betrifft“, erklärte Chung.
„Diese Gräueltat wird nicht lange andauern”

Ortsansässige und Touristen sehen der Gruppenübung zu.

Viele Passanten, darunter auch chinesische Touristen, freuten sich über die Veranstaltung. Liu studiert im Hauptfach Massenkommunikation. Sie war vor allem von der großen Gruppenübung beeindruckt. „Ich habe viele Fotos gemacht, weil es für mein Projekt eine großartige Gelegenheit ist“, sagte sie.

Die Ortsansässige Woo wusste, dass die Praktizierenden viele Veranstaltungen wie diese machen, um auf die Verfolgung hinzuweisen. „Das erfordert viel harte Arbeit. Es ist immer berührend, sie zu sehen. Sie machen das Richtige und ich hoffe, dass sie weitermachen.“

Ein Mann in den 30ern las die Plakate durch und nahm einen Flyer von Praktizierenden entgegen. Er sei gegen die Unterdrückung, sagte er, insbesondere gegen den Organraub. „Wir wissen, dass diese Gräueltat nicht lange andauern wird“, ergänzte er.
Körperliche und geistige Verbesserungen

Yeh, Professorin an der National Universität Taiwan, berichtete, dass viele Menschen in Taiwan durch das Ereignis vom 25. April 1999 in China von Falun Dafa erfahren hätten. „Wegen des großen Interesses veranstalten wir seit Mai 1999 viele Neun-Tage-Seminare, um die Menschen darüber zu informieren, was Falun Dafa ist und was Meister Li (der Begründer von Falun Dafa) uns lehrt.“

Zhu, die in einer nahegelegenen Anwaltskanzlei arbeitet, sagte: „Ich erinnere mich an einen Bericht von damals, in dem es hieß, dass die Praktizierenden die ganze Zeit friedlich geblieben seien und nicht ein einziges Stück Müll hinterlassen hätten. Ich habe mich gefragt, wie das möglich ist. Deshalb wollte ich mehr darüber erfahren.“ So besuchte sie ein solches Neun-Tage-Seminar.

Es stellte sich heraus, dass sie dabei mehr fand, als sie erwartet hatte. Sie litt damals an Gebärmutterkrebs im Endstadium. Doch nach dem Neun-Tage-Seminar und den Übungen wurde sie auf wundersame Weise wieder gesund. „Das war eine unbeschreibliche Freude“, berichtete sie jetzt.

Chen hatte ein ähnliches Erlebnis: „Eine meiner besten Freundinnen berichtete mir von Falun Dafa und so begann auch ich zu praktizieren. Die chronische Nasenallergie, die mich bis dahin über einen langen Zeitraum gequält hatte, verschwand bald darauf. Neben den körperlichen Verbesserungen zogen mich die Prinzipien von Falun Dafa am meisten an. Meister Li lehrt uns, immer und überall zuvorkommend zu sein und zuerst an andere zu denken. Ich denke, das ist das Beste, deshalb behalte ich es tief in meinem Herzen.“

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