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Australien: Kundgebung fordert Freilassung von in China inhaftierten Familienangehörigen

Am 20. April haben Falun Dafa-Praktizierende vor der Chinesischen Botschaft in Sydney eine Kundgebung veranstaltet. Sie forderten die Freilassung von etwa 60 Falun Gong-Praktizierenden, die im März in der chinesischen Provinz Shaanxi verhaftet worden sind.

Protest der Praktizierenden vor der Chinesischen Botschaft in Sydney

Die Schwestern Liu Lin und Liu Li sprachen bei der Kundgebung und verurteilten die Verhaftung ihrer Mutter Li Yuhua und ihrer Schwester Liu Chunxia, die sich unter den rund 60 Praktizierenden befinden.

Liu Li sagte, dass ihre 73-jährige Mutter in den vergangenen 18 Jahren fünfmal verhaftet und eingesperrt worden sei, weil sie sich weigerte, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Ihre Schwester Liu Chunxia wurde zuvor schon für fünf Jahre eingesperrt, wodurch sie ihre Arbeit verlor. Nun sei sie erneut, zusammen mit ihrer Mutter, verhaftet worden.

Liu Lin (links), Liu Li (Mitte) und Liu Lis Sohn (rechts) fordern die chinesischen Behörden auf, die zu Unrecht verhafteten Familienangehörigen freizulassen.

Die Australische Bürgerin Liu Lin betrat die Botschaft mit ihrer Schwester, um mit den Beamten zu sprechen. Allerdings weigerten diese sich, Fragen zu beantworten oder ihren Appellbrief anzunehmen. Ein Beamter schubste die Frauen und sagte zu ihnen: „Verschwinden Sie hier.“

Daraufhin schloss die chinesische Botschaft ihr Visum-Büro und brachte eine Notiz an: Sie könnten das Büro nur für eine Stunde am Nachmittag öffnen, weil „Falun Gong die Botschaft 'angreifen' würde.

Eine Passantin beobachtete das Geschehen. Sie deutete auf die Praktizierenden, die vor der Botschaft friedlich meditierten und meinte: „Sie sehen aber nicht wie eine Gruppe aus, die im Begriff ist, die Botschaft anzugreifen.“

Eine ältere Bürgerin, die vorbeiging, fragte die Falun Gong-Praktizierenden, was hier los sei. Sie zeigte Verständnis für sie und sagte: „Es ist absolut vernünftig, zu protestieren, wenn Ihre Familie grundlos verhaftet wurde.“

Nach dem Protest kam noch eine australische Polizistin zu Liu Lin und tröstete sie.

„Ich hoffe, dass ihre Mutter und ihre Schwester so bald wie möglich freigelassen werden“, sagte sie. „Sie haben gute Arbeit geleistet.“

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