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USA/Boston: Konferenz zum Erfahrungsaustausch mit Kultivierungserfahrungen aus der Region New England

Falun Gong-Praktizierende aus der Region New England trafen sich am 30. April in Boston zu einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch. Neunzehn Praktizierende sprachen darüber, wie sie bei Konflikten nach innen schauten, Eigensinne losließen, Schwierigkeiten überwanden und mit Menschen über Falun Gong und die Verfolgung sprachen.

Der Konferenzraum

Praktizierende sprechen über ihre Kultivierungserfahrungen.

Kultivieren wie am Anfang

Der erste Redner war ein westlicher Praktizierender, der während seines Studiums in China in den Fernsehnachrichten von Falun Gong erfahren hatte. Im Jahr 2003 sah er eine Sendung im Cambridge-Fernsehsender in Boston, in der Falun Gong in einem ganz anderen Licht dargestellt wurde als im Propaganda-Programm, das er damals in China gesehen hatte.

Er weinte. Ein paar Tage später druckte er sich das gesamte Zhuan Falun (Hauptwerk von Falun Gong) aus dem Internet aus und suchte die örtliche Übungsgruppe auf.

Später kultivierte er sich nicht mehr so eifrig. Da schaute er nach innen und erkannte, dass er zu egozentrisch war. Er hofft, dass er in der Kommunikation mit Mitpraktizierenden diesen Eigensinn loslassen und sich wieder so kultivieren kann wie damals, als er mit der Kultivierung anfing.

Ein weiterer westlicher Praktizierender äußerte sich zu demselben Thema. Er erzählte, dass die Kultivierung seine Angst geheilt habe. Er versuche immer, sich als Anfänger zu behandeln. Er lese das Zhuan Falun sorgfältig und ohne nach neuen Erkenntnissen zu trachten, nur konzentriert auf das, was er liest. Er sagte, dass diese Art des Lesens große Veränderungen in ihm bewirkt habe.

Kultivieren beim Komponieren von Musik

Herr Ma, ein junger Musiker, sprach darüber, wie ihm die Kultivierung beim Komponieren von Musik geholfen habe.

„Bevor ich anfing, mich zu kultivieren, achtete ich darauf, wie man die Musik spannend und anregend für den fleischlichen Körper macht. Jetzt denke ich darüber nach, wie ich das Streben nach Ruhm und Profit loswerde und wie ich Dafa mit meiner Musik bestätige.

Ich sehe, dass jede Note wie ein vitales Leben ist. Was ich tun muss, ist, ganz natürlich das auszudrücken, was ich sehe. Ich darf aber nicht die Noten so steuern, wie ich es möchte.

Wenn ich diese Ebene erreichen kann, wird meine Musik berührend und ist voller Energie.“

Herr Ma sagte, er habe mit seinen Professoren über dieses Verständnis von Musik gesprochen, das er aus der Kultivierung gewonnen habe. Sie hätten erklärt, er habe eine sehr hohe spirituelle Ebene erreicht und sie könnten ihm keine weiteren Anregungen oder Anleitung mehr geben. Sie hätten ihn ermutigt, noch mehr Musik auf diese Weise zu komponieren.

Kultivierung bei der Bewerbung von Shen Yun

Frau Wu, die 1997 angefangen hat zu praktizieren, berichtete von ihren Erfahrungen mit dem Englischlernen. Sie zwang sich, mit Fremden Englisch zu sprechen, als sie bei der Promotion für Shen Yun mithalf.

Frau Wu lernte viele Sätze auswendig und überwand die sprachbezogenen Schwierigkeiten beim selbstständigen Verkauf von Tickets für Shen Yun in Einkaufszentren.

Einmal sprach sie mit einem Herrn. Nachdem er ihre Einführung zu Shen Yun gehört hatte, lud er sie ein, sich bei Macy's zu bewerben. Frau Wu tat dies und bekam den Job.

Im vergangenen Januar nahm sich Wu lange Zeit Urlaub, um Shen Yun bewerben zu können. Als sie zu Macy's zurückkam, wurde sie zu ihrer Überraschung zur Abteilungsleiterin befördert.

Kultivierung im familiären Umfeld

Frau Liu erklärte, dass sie ein ehrlicher Mensch sei und immer das sage, was in ihrem Herzen sei. Allerdings habe sie nie über die Bedeutung von wahrer Güte und wahrer Toleranz nachgedacht. Sie sei leicht reizbar und würde oft in Konflikte mit Familienmitgliedern geraten.

Sie suchte gründlich in ihrem Inneren nach den Wurzeln des Problems. „Ich habe festgestellt“, berichtete sie, „dass die Aggression in meinem Leben wirklich hartnäckig war. Egal, wie ich aufrichtige Gedanken aussendete, ich konnte sie nicht loswerden. Ich litt jeden Tag unter meiner Aggression und konnte weder essen noch schlafen.

Schließlich erkannte ich, dass Gewalt ein Spiegelbild der Feigheit ist. Sie zeigt, dass man an der Realität verzweifelt. Ihre Wurzeln liegen in Bequemlichkeit und Sentimentalität.“

„Als ich begriff, was Aggression wirklich ist, konnte ich sie loswerden.“

Konferenz ermutigt, sich fleißiger zu kultivieren

„Als ein Praktizierender in seinem Vortrag über Eifersucht sprach, dachte ich an mich“, erklärte ein Teilnehmer der Konferenz. Als ich die Geschichte einer Mitpraktizierenden hörte, erkannte ich, dass sie sehr hart an sich gearbeitet hatte. Als ich sah, wie andere Praktizierende die Kultivierung an erste Stelle setzen, sah ich meine Unzulänglichkeiten. Diese Konferenz hat mich wirklich ermutigt, fleißiger in der Kultivierung zu sein.“

Eine andere Teilnehmerin sagte, sie habe von Anfang bis Ende geweint. Sie offenbarte, dass sie in letzter Zeit vielen Schwierigkeiten und Prüfungen begegnet sei und dass die Berichte ihr Herz gereinigt und ihr Energie gegeben hätten, die Schwierigkeiten zu überwinden.

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