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Ulm: Betroffenheit und Unterstützung am Informationsstand

Sonniges, warmes Wetter gab es am Samstag, den 17. Juni 2017 in Ulm, als die Falun-Gong-Praktizierenden in der Fußgängerzone ihren Informationsstand aufbauten.

Regelmäßig informieren sie dort in der Nähe des Ulmer Münsters Einheimische und Touristen über Falun Gong und die seit 1999 andauernde Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China. An diesem Samstag waren sehr viele Menschen unterwegs; gegenüber dem Stand saßen viele in den Cafés und genossen den schönen Tag. Dabei konnten sie in einer lockeren Atmosphäre die sanften Übungsbewegungen betrachten, die von den Praktizierenden neben dem Informationsstand mit harmonischer Musikbegleitung vorgeführt wurden.

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Gespräch am Informationsstand

Ordensschwestern schließen die Verfolgten in China in ihre Gebete ein

Eine Falun-Gong-Praktizierende kam an diesem Tag mit zwei Ordensschwestern ins Gespräch, die bereits einen Flyer bekommen hatten. Mit fragenden Augen lasen sie sich die Transparente über den Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden durch. Sie wollten mehr darüber wissen und erzählten, dass sie eigentlich kaum in diese Stadt kommen würden und von Falun Gong und dessen Verfolgung noch nie gehört hätten. Die Praktizierende erklärte ihnen, was Falun Gong ist, und informierte sie über die Hintergründe der Verfolgung. Die Ordensschwestern waren sehr aufgeschlossen, als sie hörten, dass Falun Gong ein buddhistischer Weg ist und auf universellen Werten beruht, die auch im christlichen Glauben von großer Bedeutung sind – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Von der Grausamkeit des Organraubs waren sie sehr berührt. Als die Praktizierende ihnen selbst gefaltete Lotusblumen anbot, suchte sich eine der Ordensschwestern lächelnd eine goldene Lotusblume aus. Die Praktizierende bat die beiden, ihre Ordensschwestern über die Verfolgung zu informieren und die verfolgten Falun-Gong-Praktizierenden in ihre Gebete einzuschließen. Diese Bitte ging den Ordensschwestern zu Herzen und sie versicherten mehrmals, dass sie dies tun würden.

Ein junger vietnamesischer Mann wollte die Petition zur Beendigung des Organraubs unterschreiben, nachdem er einen Flyer erhalten hatte. Er ist in Deutschland geboren und spricht fließend Deutsch. Voller Interesse sprach er mit einer Praktizierenden und erkundigte sich auch nach dem Übungsplatz in Ulm. Danach verabschiedete er sich mit einem strahlenden Gesicht und einer Lotusblüte in der Hand. Ungefähr 15 Minuten später kam er mit seiner Freundin – sie hielt die Lotusblüte in der Hand – zum Stand zurück; sie unterschrieb ebenfalls die Petition.

Ein Mann aus Eritrea, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, erzählte von seinen Landsleuten in Eritrea, welche Probleme sie haben und dass dort auch viele Menschen ihrer Organe beraubt werden. Und er erzählte davon, dass viele aus Eritrea zu flüchten versuchen und dabei ihr Leben verlieren. Anschließend erzählte eine Praktizierende ihm von Falun Gong und dass die Verfolgung in China von Staats wegen erfolgt. Betroffen meinte er, dass das sogar noch schlimmer sei, da diesen Menschen von ihrem eigenen Staat die Organe geraubt würden. Er verstand sehr schnell und klar die Zusammenhänge und bat dann um mehr Informationsmaterial. Entschlossen unterschrieb er die Petition, bedankte sich und wünschte den Praktizierenden weiterhin viel Erfolg.

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Eine Passantin unterschreibt die Petition gegen den Organraub in China

Verfolgt wegen ihrer inneren Stärke und Energie

Eine deutsche Frau mittleren Alters verweilte eine Zeitlang am Informationsstand, betrachtete die Praktizierenden, die gerade die Übungen vorführten und fragte: „Warum werden diese Menschen so verfolgt? Was ist Falun Gong?“ Nachdem die Praktizierende ihr die Hintergründe erklärt hatte und die Frau die Petition an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte unterschrieben hatte, fragte sie wieder: „Aber warum werden gerade diese Menschen verfolgt?“ Die Werte von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – stünden im Gegensatz zu den Ansichten des kommunistischen Regimes, das alle Menschen kontrollieren will, erläuterte ihr eine Praktizierende. „Jetzt verstehe ich. Ist doch klar, diese Menschen entwickeln durch die Übungen und ihr Verständnis eine unantastbare Stärke und Energie. Man kann sie nicht mehr kontrollieren. Und dann haben die natürlich Angst um ihre Macht!“, meinte die Frau. Sie erzählte dann, dass sie selbst Qigong praktiziere. Sie wisse auch, was es bedeutet, an sich selbst hohe Maßstäbe anzusetzen und ein guter Mensch zu sein. Nach dem Gespräch sagte sie zufrieden: „Ich bin nun froh, dass es auch in Deutschland gute Menschen gibt. Viel Erfolg!“

Ein Chefarzt aus einer Klinik blieb zwei Stunden am Informationsstand und informierte sich ausgiebig über den Organraub, da er bis dahin noch nichts davon gehört hatte. Dankbar nahm er weitere Informationsmaterialien mit.

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