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England: Dinge, die wir nicht haben sollen

Nachdem ich den Bericht "Goldener Buddha" mit dem Kommentar von Lehrer Li gelesen habe, habe ich mich selbst mal geprüft. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich in vielerlei Hinsicht „nach außen hin glänzte, im Inneren sich jedoch verrottete Unordnung“ befand. Wenn ich das schnelle Tempo der Fa-Berichtigung betrachte, wird mir klar, dass unser barmherziger Lehrer uns die letzte Gelegenheit gibt unsere Lücken zu schließen und wieder gut zu machen.

Ich habe vom Fa her verstanden, dass wir nur zur Vollendung kommen können, wenn wir uns zu dem Zustand ohne Lücken kultivieren. Unter dem Einfluss menschlicher Anschauungen habe ich unbewusst Eigensinne und Anhaftungen in zwei Kategorien unterteilt – „Schlechte Eigensinne“ und „weniger schlechte Eigensinne“. Was die letzteren betrifft, ist mir klar geworden, dass ich nicht entschlossen genug war und absichtlich Fehler bei der Beseitigung dieser Eigensinne machte wegen meines schwachen Hauptbewusstseins und des Gedankenkarmas. Zu dieser Zeit machte ich mir selbst vor, dass wir von der mikroskopischen Ebene aus geändert würden, wie eine Zwiebel Schicht für Schicht abgeschält wird, so dass man nicht immer klar sein kann. Ist mir nicht klar, dass ich Raum für das Böse lasse, wenn ich Ausreden für mich selbst suche? Ich weiß ganz sicher, dass es falsch ist den Eigensinn zu haben Dinge zu tun, ähnlich des Eigensinnes eines gewöhnlichen Menschen Karriere zu machen, Eigensinn der Aggression und den Eigensinn nach Anerkennung. Jedoch habe ich nicht fest versucht sie zu beseitigen.

Nehmen wir zum Beispiel das tatenvolle Herz. Obwohl ich den Grundsatz verstehe, „Tempel bauen, Gottheiten verehren, alles umsonst“ [inoffizielle Übersetzung eines Gedichtes von Meister Li], habe ich immer noch mein Nicht-Lernen des Fa (Gebot) verdeckt. Wenn ich in meinem Herzen suche, finde ich leicht das Herz, was nach Ruhm und Reichtum strebt. Unser Lehrer hat uns schon vor langem im Jahre 1996 im Artikel (Tabus der Kultivierenden) erklärt: „Haften an Ruhm ist absichtsvolle Häresie. Wenn berühmt in Menschenwelt, sicherlich gutherzige Worte, dämonisches Herz. Menschen verhetzen, die Gesetze gestört.“ Lektionen wie diese kann man in der ganzen Geschichte finden. Warum können wir nicht aus diesen Lektionen lernen?

Als ich den Artikel „Tabus der Kultivierenden“ las, war ich wie wach gerüttelt, es traf mich wie ein Blitz. Machen wir nicht immer noch Fehler, wie sie in diesem Artikel beschrieben werden, da wir noch viele Gedanken haben, die nicht aufrichtig sind und wir immer noch Dinge an uns haben, die wir nicht haben sollen?

Nehmen wir zum Beispiel den Pass der Gefühle. Unser Lehrer hat ernsthaft darauf hingewiesen: "Haften am Sex, vom Bösen kein Unterschied. Rezitieren Sutren, werfen heimlich blicke; weit vom Dao, häretisch gewöhnliche Menschen. Haften leidenschaftlich an Verwandtschaft, belastet, gequält und besessen. Lebenslang gefesselt im Netz der Leidenschaft. Alt geworden, Reue zu spät." (Ebenfalls Tabus der Kultivierenden)

Nachdem ich Tabus der Kultivierenden gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass ich an einem Abgrund stehe, mit einem Fuß bereits im Leeren. Wenn ich nicht schnell aufwache und mich selbst berichtige, habe ich Angst, dass ich es nicht schaffen werde. Ich schreibe diesen Bericht, um ihn mit meinen Mitpraktizierenden zu teilen, die ähnlichen Eigensinn haben wie ich, um uns gegenseitig zu ermutigen.

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