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Eine Geschichte über Ursache und Wirkung: Die Geschichte über die Veruntreuung der 200 Bronzemünzen

Im August 2003 hatte ich eine Unterhaltung mit einer 60-jährigen Frau aus unserem Dorf. Wir sprachen über den Ursprung des Prinzips von Ursache und Wirkung. Dazu erzählte sie mir eine interessante Geschichte von ihrem Großvater.

Ihr Großvater war von Beruf Geschäftsmann und war immer viel in China unterwegs gewesen. Wenn er im Kreis Laiyuan, Provinz Hebei zu tun hatte, übernachtete er immer in demselben Hotel. Da gab es einen netten Buchhalter, der sympathisch und zu den Kunden sehr freundlich war. Er arbeitete auch schnell und ordentlich und Herr Zou arbeitet gerne mit dem Mann zusammen.

Der eine Daumen des Buchhalters war zu jeder Jahreszeit mit einem Stoffband umwickelt. Viele Menschen, so auch Herr Zou, fragten ihn nach der Ursache. Der Buchhalter antwortete nur, dass der Daumen eine Beule habe, die noch nicht geheilt sei. Bei einem Besuch sprach Herr Zou wieder das Thema an. Der Buchhalter sagte: „Heute werde ich Ihnen den Daumen zeigen und Ihnen von der Ursache erzählen.“ Nachdem er das Band abgenommen hatte, war Herr Zou entsetzt. Es war kein normaler Daumen und von einer Beule war keine Spur zu sehen. Es war ein kleines Schweinebein! Mit einer ernsten Stimme erzählte der Buchhalter die Geschichte von seinem früheren Leben.

Von klein auf konnte er sich an die Geschehnisse in seinen vorigen Leben erinnern. Im vorletzten Leben war er ein Mönch in einem Tempel, der einst restauriert werden sollte. Viele Pilger spendeten Geld. Der Mönch allerdings war sehr geldgierig und steckte heimlich 200 Kupfermünzen in seine eigene Tasche.

Im nächsten Leben wurde er zur Begleichung seiner Sünde als Esel wiedergeboren. Er musste jahrelang schwere Güter schleppen, ohne einen Ruhetag gehabt zu haben. Der Rücken des Esels wurde wundgerieben und war völlig vereitert. Trotzdem ließ ihn der Gutsbesitzer immer weiter arbeiten. Irgendwann konnte er das Leiden nicht mehr ertragen, sprang in einen tiefen Abgrund und starb. Nach dem Tod kam er in die Hölle.

Herr Yamaraya sagte: “Deine Sünde, wegen der Veruntreuung der 200 Münzen, ist noch nicht ganz beglichen.“ So kam er bei der nächsten Wiedergeburt als ein Ferkel zur Welt. Das Ferkel fraß viel und wuchs schnell. Nach einigen Monaten war das Ferkel zu einem großen dicken Schwein gewachsen und wurde schließlich geschlachtet. Während das getötete Schwein mit heißem Wasser abgebrüht wurde, um die Borsten zu entfernen, kam er auf der anderen Seite wieder zur Welt. Diesmal wurde er als ein Junge geboren. Seit seiner Geburt hat er anstatt eines Daumens ein spitzes Schweinebein.

Der Buchhalter sagte: „Von klein auf habe ich meine Geschichte gewusst. Deshalb wagte ich in diesem Leben nicht mehr Menschen zu betrügen, sie ins Unglück zu stürzen oder ihnen eine Falle zu stellen.“ Egal was für eine Übeltat man begangen hat, man muss sie selbst begleichen. Das ist der Grund für Ursache und Wirkung. Es wird ganz genau durchgeführt. Das Schweinebein erinnert den Buchhalter und alle Menschen an dieses himmlische Prinzip.

Als Herr Zou wieder zu Hause war, holte er alle Kinder zu sich und erzählte ihnen von der Geschichte des Buchhalters, damit sie später auch ihren Nachkommen davon erzählen konnten.


Chinesische Version: http://www.minghui.org/mh/articles/2003/9/21/57729p.html

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