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Ein Falun Gong-Schüler steht rechtschaffen zwischen Himmel und Erde

Während meiner Gefangenschaft in der fünften Sektion des Chaoyanggou Arbeitslagers lernte ich einen Praktizierenden namens Yan Fu kennen. Er arbeitete bei der Dayu Autogesellschaft von Changchun. Er ist ein standhafter Falun Gong Praktizierender. Im Jahr 2001 wurde er vom Fenjin Arbeitslager zum berüchtigten Chaoyanggou Arbeitslager verlegt. Er war in allen Sektionen dieses Arbeitslagers und erlitt unendlich viel Folter und Verfolgung.

Im April 2002 initiierte die Polizei die erste intensive „Umerziehungskampagne“. Yan war unerschrocken, und die Bemühungen des Sektionsleiters und der Gefängniswache waren vergebens. Alle Gefangenen mussten ein Namensschild mit Foto und Beschreibung ihres Verstoßes tragen. Es wurde vereinbart, dass Falun Gong-Praktizierende mit „Störung der sozialen Ordnung“ gekennzeichnet werden mussten. Yan schrieb jedoch „Falun Gong“ auf sein Namensschild. Der Sektionsleiter und die Gefängniswache sagten ihm mehrmals, dass er es ändern sollte. Yan sagte: „Ich erkenne nicht an, dass ich ein Verbrechen begangen haben sollte.“ Der Sektionsleiter Yu, die Gefängniswache He und der Leiter der Erziehungsabteilung Gao schlugen ihn und gaben ihm Elektroschocks. Als Yan auf einer Bahre zurückgebracht wurde, lächelte er, obwohl er überall im Gesicht und am Körper verletzt war. Auf seinem Namensschild standen immer noch die Worte „Falun Gong“. Jedoch kümmerten sich der Sektionsleiter und die Wache nicht mehr darum, ihn dazu zu bringen, dies zu ändern.

Täglich werden Praktizierende körperlich bestraft, indem sie gezwungen werden, von 5 Uhr morgens bis 22 Uhr auf Bettlatten zusitzen. Zur selben Zeit wird Propagandamaterial zur Gehirnwäsche vorgelesen, die Falun Gong angriffen. Wenn die Verbrecher diese Artikel jedoch vorlasen, stand Yan sofort auf und sagte: „Das lehne ich ab! Ich protestiere!“ Dadurch wurde die Gehirnwäsche unterbrochen und sie konnten damit nicht fortfahren. Die Gefängniswachen wussten nicht, wie sie damit umgehen sollten. Sie wussten, dass die Foltermethoden wie Elektroschocks, auf Bettlatten zu sitzen, ins Fleisch stechen, im Winter in kaltes Wasser tauchen oder das Einsperren in einer Zelle, Yan niemals zum Aufgeben bewegen konnten. Schließlich gaben die Gefängniswachen ihre sogenannte „Umerziehung" in Yan Fus Sektion auf.

Jedes Mal, wenn ich an Yan Fu denke, habe ich das Bild eines zwischen Himmel und Erde stehenden rechtschaffenen Falun Gong-Schülers vor Augen.

Chinesisches Original: http://www.minghui.org/mh/articles/2003/11/7/60170.html
Englische Version: http://clearwisdom.net/emh/articles/2003/11/16/42293.html

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