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Spezial-Bericht: Nach physischer und geistiger Verjüngung durch das Praktizieren von Falun Gong, wurden das Leben von Älteren in China durch die rücksichtslose Verfolgung zerstört

Der Minghui.net Korrespondent Li Ming berichtet: Die rücksichtslose Verfolgung von Falun Gong durch Jiang Zemin und seine Gefolgsleute erstreckt sich über 30 Provinzen, autonome Regionen und Stadtverwaltungen in ganz China. Mindestens 70 Millionen Praktizierende werden unmittelbar verfolgt, einfach weil sie Falun Gong praktizieren und an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht glauben. In den vergangenen fünf Jahren führte diese grausame Verfolgung zum Tode von mindestens 1.023 Falun Gong Praktizierenden. Die Verfolgung zielt nicht nur auf junge Praktizierende oder solche mittleren Alters, sondern auch auf kleine Kinder und ältere Praktizierende.

Dieser Bericht erörtert die Leiden von älteren Falun Gong Praktizierenden und erfasst verschiedene Verfolgungsfälle von Praktizierenden mit einem Alter von 60 und mehr Jahren. Das Ziel ist, weiter aufzudecken, in welch ausgedehntem und weitreichendem Umfang in dieser Verfolgung Gräueltaten verübt werden. Dieser Bericht gliedert sich in zwei Teile.

I. Barbarische Morde: 131 ältere Falun Gong Praktizierende starben durch Folter
II. Leiden älterer Praktizierender unter der Verfolgung

I. Barbarische Morde: 131 ältere Falun Gong Praktizierende starben durch Folter

Achtung vor dem Alter und Fürsorge für die Jungen, waren immer ein wichtiger Bestandteil der traditionellen chinesischen Kultur, ebenso gut wie ein Bestandteil der universellen Moral. Im Augenblick jedoch ereignen sich in China systematische Misshandlung und Ermordung von Älteren. In Übereinstimmung mit den Statistiken im Minghui.net wurden in der Zeit von Juli 1999 bis Juli 2004, mindestens 1.006 Falun Gong Praktizierende grausam zu Tode gefoltert. Von diesen Todesfällen waren 131 Praktizierende im Alter von 60 Jahren oder höher, oder annähernd 14 % der Gesamttodesrate. Der 82jährige Herr Yang Yongshou aus Nanchong Stadt, Provinz Sichuan, war der älteste Praktizierende der infolge von Folter starb.
Diese Praktizierenden kommen aus allen Gesellschaftsschichten und sozialen Ebenen. Unter ihnen sind Senioringenieure, Doktoren im Ruhestand, außerordentliche Lehrer, Regierungsbeamte, Fabrikarbeiter und Bauern. Sie alle hatten berührende Geschichten zu erzählen, wie sie durch das Praktizieren von Falun Dafa begünstigt wurden. Doch erfuhren sie während der Verfolgung herz-erschütternde Leiden.

Frau Gu Chuanying, eine 65 Jahre alte Senioringenieurin starb unter Folter im Haftzentrum Nr. 1 der Stadt Chengdu

Frau Gu Chuanying, 65 Jahre, war Senioringenieurin in der Hongguang Elektroröhrenfabrik in der Stadt Chengdu und lebte im östlichen Wohnbezirk der Universität für Elektronikwissenschaft und Technologie China. Am 23. Mai 2003 nahmen sie Übeltäter der Jianshelu Polizeistation illegal fest und wiesen sie in das Haftzentrum Nr. 1 der Stadt Chengdu, Landkreis Pixian ein. Aus Protest gegen die illegale Inhaftierung, trat Frau Gu in einen mehr als einmonatigen Hungerstreik. Die Wächter unterzogen sie einer brutalen Zwangsernährung. Frau Gu litt an Krätze, bekam Herzinsuffizienz und stand am Rande des Todes. Am 11. Juli 2003 benachrichtigte die Behörde des Haftzentrums ihre Familie, sie solle kommen und sie nach Hause mitnehmen. Die Krätze hatte sich schon über den ganzen Körper ausgebreitet und Infektionen ausgelöst. Ihr ganzer Körper war geschwollen und sie hatte Schwierigkeiten zu atmen. Gu Chuanying starb am 24. Dezember 2003. Nun folgen einige Details aus ihrem Leben:
Nachdem am 20. Juli 2003 die Verfolgung begonnen hatte, ging Gu Chuanying zu Appellen nach Beijing, in der Absicht, den guten Ruf von Falun Dafa wiederherzustellen und die Tatsachen über die Verfolgung zu erklären und wurde dabei verschiedene Male im Haftzentrum Jiurucun in der Stadt Chengdu eingesperrt. Die Täter wiesen sie gegen ihren Willen in eine Gehirnwäscheklasse ein. Diese Maßnahme fand in einem Hotel unter der Federführung des Zwangsarbeitslagers Nanmusi statt. Frau Gu bestand weiterhin darauf ihren Glauben an Dafa auszuüben, auch als sie von den Leuten der Polizeistation, des „Büros 610“, dem Nachbarschafts-Komitee und des Straßenverwaltungsbüros belästigt wurde. Geduldig erklärte sie diesen Leuten die Sachlage über Dafa und die Verfolgung und sagte ihnen, sie sollten den Tätern bei der Verfolgung nicht Beihilfe leisten und folglich mit Jiang Zemin Hand in Hand in ihren Ruin gehen. Jedoch wurde Gu Chuanying, diese gutherzige Person, die sogar, als sie unter der Verfolgung litt, sich immer noch um das Wohl der anderen kümmerte, unter der Verfolgung grausam zu Tode gefoltert.

Frau Ye Wenying, 61 Jahre, wurde durch Personen des lokalen „Büros 610“ in Pengzhou Stadt, Provinz Sichuan, totgeprügelt

Der Tod älterer Falun Gong Praktizierender als Ergebnis brutaler Prügel ist alltäglich während der Verfolgung. Dies ereignet sich in vielen Teilen Chinas und die Täter sind immer noch straffrei.
Frau Ye Wenying, 61 Jahre, lebte in der Stadt Pengzhou, Provinz Sichuan. Vollstreckungsbeamte des lokalen „Büros 610“ nahmen sie im Jahre 2003 in Pengzhou fest. Sie wurde in eine Gehirnwäscheklasse eingewiesen, wo sie auf bösartige und wiederholte Weise von Wang Chengdong (auch Wang Dong genannt) geschlagen wurde. Hierbei erlitt Frau Ye Frakturen an Armen und Beinen, ihre inneren Organe wurden verletzt und danach trat Inkontinenz auf. Aus Angst, die Verantwortung hierfür übernehmen zu müssen, schickten die „610 Beamten“ Ye Wenying, die sich an der Schwelle des Todes befand, am 28. November 2003 nach Hause, wo sie noch am gleichen Tage, als Opfer schwerer Ungerechtigkeit starb.
Wie ein Augenzeuge berichtete, befahl Wang Dong einmal Ye Wenying aus der Zelle zu kommen, darauf trat er sie hart, ohne ein einziges Wort zu sagen. Wang trug dabei spitz zulaufende Lederstiefel. Der Tritt traf Ye Wenying in die Magengrube, dass sie zu Boden fiel und einige Meter weggeschleudert wurde. Ye Wenying öffnete ihren Mund, konnte aber geraume Zeit nichts sagen. Wang Dong stolzierte einfach davon. Einmal zerrte Luo Ke, ein anderer Bediensteter des „Büros 610“, Ye Wenying von einem über drei Fuß hohen (über 92 cm hohen) Betonbett herunter. Der Aufprall von Frau Ye auf dem Zementfußboden verursachte ein so lautes Geräusch, dass alle anwesenden Leute fassungslos waren. Luo Ke äußerte jedoch dazu: „Nun, das befriedigt zumindest eine Begierde!“
Nach dem Tod von Ye Wenying, gab das „Büro 610“ die mehr als 10.000 Yuan (1) Bargeld und Bankguthaben, welche die Polizei konfisziert hatte, der Familie nie mehr zurück. Sie ordneten auch einen Polizisten in Zivilkleidern ab, um die Familiemitglieder zu beobachten.
Wang Dong, 30 Jahre alt, einer der Hauptverfolger von Frau Ye Wenying, gehört der Gruppe 12, Sektion 1 von Gongtian Dorf im Landkreis Tongji, Pengzhou Stadt an. Er diente in der Provinz Xinjiang vier Jahre in der Armee. Nach seiner Entlassung aus der Armee, heuerte ihn ein Abteilungsleiter des „Büros 610“ an. Zusammen mit Luo Ke folterte er oftmals Falun Dafa Praktizierende auf grausame Weise. Sie bedienten sich immer einer sehr schmutzigen Ausdrucksweise und sagten Sachen, wie: „Ein Mann würde das Zentralkomitee der Partei enttäuschen, wenn er Prostituierte nicht beschützt. Eine Frau würde Jiang Zemin enttäuschen, wenn sie sich nicht selbst prostituiert.“ Das sind die Verbrecher, die Jiang Zemin angeheuert hat, um Falun Gong Praktizierende zu verfolgen.

Herr Zhong Yanzhong, 67 Jahre, aus Hengyang Stadt, Provinz Hunan starb aufgrund der Verfolgung

Herr Zhong Yanzhong, 67 Jahre, war ein Beamter der Farmer’s Credit Union in der Stadt Jibing, Hengyang Stadt, Provinz Hunan. Kurz vor dem Neujahrstag 2001 wurde Herr Zhong entführt, während er der Öffentlichkeit die Wahrheit über Falun Gong erklärte. Das „Büro 610“ von Hengyang, das Haftzentrum und Yang Zeng, der Abteilungsleiter der Polizeistation der Stadt Jibing nahmen ihn fest, ohne dabei irgendwelche rechtliche Gründe vorweisen zu können oder einen Haftbefehl für Zhong Yanzhong oder seine Familie auszustellen. Sie folterten Herrn Zhong auf barbarische Weise, um dadurch an Informationen über die Quelle der Wahrheitserklärungsmaterialien heranzukommen. Die Polizei befahl Mitgefangenen auf seinem Körper zu „reiten“ und an seinen Ohren zu ziehen, um ihn anzutreiben. Sie schlugen ihn auch mit harten Gegenständen auf den Kopf. Durch diese Schläge blutete sein Kopf oftmals. Die zwei Leute, die Zhong Yanzhong bei der Einlieferung in das Xinkaipu Zwangsarbeitslager in Changsha Stadt, Provinz Hunan begutachteten, waren beide über eine solche Brutalität schockiert. Als sie diesen älteren Mann sahen, von der Polizei bis zur Unkenntlichkeit gefoltert, konnten sie zwar nicht helfen, aber die Polizei verachten, konnten sie schon.
Am 1. April 2001 stürzte Herr Zhong aufgrund verschiedener Gewalttätigkeiten von Polizisten plötzlich zu Boden. Eilig wurde er zur Notfallbehandlung in das Volkskrankenhaus der Stadt eingeliefert. Um die Verantwortung von sich abzuwälzen, beorderte das Haftzentrum die Familie, ihn noch in derselben Nacht abzuholen. Bevor seine Familienmitglieder das Krankenhaus verlassen konnten, forderte die Polizei aber noch 5.000 Yuan von ihnen. Sie händigten ihnen die 2.000 Yuan aus, die sie bei sich trugen, ohne eine Quittung zu erhalten.
Als Herr Zhong zu Hause ankam, fiel er wegen der im Haftzentrum erlittenen Verletzungen das eine ums andere Mal in Bewusstlosigkeit. Er schlief über lange Zeitspannen, ohne einmal aufzuwachen. Am frühen Morgen des 2. Mai 2002 verschied er. Sein Tod löste Verwirrung unter seinen Mitbewohnern aus, die ihn alle als einen großartigen Menschen kannten. Warum musste die Polizei zu so einem gutherzigen älteren Gentleman so grausam sein?

Der 60jährige Herr Zhang Guoqing starb an den Schlägen im Rujiang Arbeitslager in Fuzhou Stadt

Herr Zhang Guoqing kam ursprünglich aus der Provinz Hebei und war Oberstleutnant in der Armee. Nach seinem Militärdienst arbeitete Zhang Guoqing in der Zhangzhou Daffodil Kühlmaschinenfabrik und war stellvertretender Abteilungsleiter der technischen Abteilung und Assistenzingenieur.
Herr Zhang wurde gefangen genommen und am 31. Mai 2003 zu zwei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt, weil er Falun Gong praktizierte. Während seiner Haftzeit verleiteten die Wächter, Mitgefangene mit dem Versprechen auf Verkürzung von Haft und Zwangsarbeit, Dafa Praktizierende zu schlagen. Die Mithäftlinge schlugen Zhang Guoqing von Oktober 2003 bis Januar 2004 beinahe täglich.
Am 19. Januar 2004 wurde Zhang Guoqing heftig geschlagen und erlitt hierbei innere Verletzungen. Das Wachpersonal brachten ihn in das Jianxin Krankenhaus in Fuzhou Stadt. Die Ärzte nahmen seine inneren Verletzungen nicht ernst und schickten ihn am selben Tag wieder zurück. Herr Zhang Guoqing befand sich am 29. Januar an der Schwelle des Todes und wurde erneut in das Jianxin Hospital eingeliefert. Dieses Mal konnte er nicht wieder belebt werden; er starb am 31. Januar 2004.

Der 65jährige Herr Zhang Quanfu und sein Sohn wurden beide im Zwangsarbeitslager Chaoyanggou in Changchun Stadt getötet

Zhang Quanfu litt seit längerem an Knochenwucherungen, Urämie und verschiedenen anderen schweren Erkrankungen. Er wurde wieder gesund, nachdem er im Januar 1999 angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren. Als nach dem 20. Juli 1999 die Verfolgung einsetzte, ging er mit seinem Sohn nach Beijing, um für Dafa zu appellieren. Aus diesem Grunde wurden sie von der Polizei belästigt und illegal festgenommen. Die letzte Verhaftung ereignete sich am 06. März 2002, bei der Vater und Sohn mitgenommen wurden. Sie verurteilten beide zu einem Jahr Zwangsarbeit und lieferten sie in das Chaoyanggou Zwangarbeitslager in der Stadt Changchun ein.
Nach Misshandlungen während seiner Haftzeit, wurde Zhang Quanfu zu den Mahlzeiten die Treppen hoch und heruntergezogen, weil seine Muskeln verkümmert waren und er nicht mehr in der Lage war, zu gehen. Seine Stuhlausscheidungen enthielten Blut und Eiter und sein Körper war mit Krätze übersät. Zudem bestand Herr Zhang nur noch aus Haut und Knochen, als Wang Fuli, ein diensthabender Strafgefangener ihn immer noch herumkommandierte. Der teuflische Polizeichef Li Zhongbo schlug ihn ins Gesicht. Zhang Quanfu wurde am 02. Januar 2003 in der Brigade 2 der 6. Division des Chaoyanggou Zwangsarbeitslagers zu Tode gefoltert.
Ein halbes Jahr nachdem Zhang Quanfu gestorben war, wurde sein Sohn Zhang Qifa am 18. Januar 2003 nach Hause geschickt. Sein ganzer Körper war mit Wunden und dunklen Prellungen übersät. Fleisch und Knochen waren an verschiedenen Stellen abgetrennt. Seine Haut war schwarz und blau und mit Läsionen und Geschwüren bedeckt. Er hatte schwere Krämpfe in den Beinen und konnte nicht gehen. Außerdem litt er an Atemnot und Verstopfung. Am nächsten Tag, dem 19. Januar 2003 verstarb Zhang Qifa gegen 11.35 Uhr im Alter von 38 Jahren.
Der 82jährige Seniordoktor, Herr Yang Yongshou starb an der Verfolgung
Dr. Yang Yongshou, 82 Jahre, lebte in der Kommune Nr. 3 des Dorfes Nr. 2, Landkreis Qingshan, Landbezirk Yingshan, Nanchong Stadt, Provinz Sichuan. Er war Direktor des Laolin Regionalkrankenhauses. Dr. Yang zog sich im Jahre 1985 von dem Hospital zurück und gründete eine Privatklinik und eine Apotheke in der Mozi Straße, Yingshan Landbezirk und führte die Behandlung von Patienten fort.
Im Februar 1995 begann Dr. Yang Yongshou mit dem Praktizieren von Falun Gong. Im Mai 2000 ging er nach Beijing um für Falun Gong zu appellieren. Er wurde festgenommen und 15 Tage inhaftiert. Außerdem wurden von ihm 2.000 Yuan erpresst. Im Januar 2001 wurde er wieder entführt und für weitere 15 Tage eingesperrt. Das dritte Mal entführten sie ihn im Mai 2002 und inhaftierten ihn für weitere 15 Tage.
Am 30. September 2002 verfügten Täter des “Büros 610” des Landbezirks Yingshan, Dr. Yang müsse dazu bewegt werden im Zentralkrankenhaus der Stadt Lushui, Landbezirk Yingshan zu leben, wo er strengster Überwachung unterlag; er durfte nicht frei umhergehen, noch waren ihm Kontakte mit anderen erlaubt. Sie hielten seine gesamte Rente zurück und zahlten ihm lediglich 300 Yuan monatlich für seine Grundlebensausgaben. Als sie sahen, dass Dr. Yang sehr schwach geworden war, aber immer noch ablehnte, seinen Glauben aufzugeben, stoppten die Behörden die Zahlung der Lebensausgaben für zwei Monate. Dr. Yang verschied am 10. Dezember 2003 im Krankenhaus unter schwerem mentalem und physischem Druck. Nachdem er gestorben war, kümmerte sich drei Tage niemand um seinen Leichnam.

Der pensionierte Lehrer, Liu Yupu von Luoyang Stadt, Provinz Henan, starb an der Verfolgung

Herr Liu Yupu war ein pensionierter Lehrer der Zhongxin Technischen Universität in der Stadt Luoyang, Provinz Henan. Er erkrankte 1988 an Leberzirrhose und 1993 verschlimmerte sich sein Zustand. Über die nächsten Jahre litt Herr Liu schwer unter Leberaustrocknung. Er konnte nirgendwo Heilung finden, so empfahlen ihm die Ärzte einfach nach Hause zu gehen und viel zu ruhen und rieten der Familie, die Vorbereitungen für seine Beerdigung zu treffen. 1996, als er sich schon an der Schwelle des Todes befand, hatte Herr Liu das Glück Falun Gong zu begegnen und begann mit der Kultivierungspraxis. Unablässig studierte er die Schriften, praktizierte die Übungen und folgte den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ in seinem täglichen Leben. In weniger als einem Jahr, war er von seinen Krankheiten befreit. Er bekam eine rosige Gesichtsfarbe und war wieder voller Energie. Als ein über 60jähriger Mann, konnte er einen 45 Pfund schweren Mehlsack ohne Schwierigkeiten in den 4. Stock tragen. Oftmals erzählte er den anderen: „Ich bin heute nur noch wegen der mitfühlenden Erlösung durch Meister Li am Leben“.
Am 20 Juli 1999 begann die Verfolgung von Falun Gong durch das Regime von Jiang. Im März 2000 ging Herr Liu Yupu mit seiner Krankengeschichte und einem Brief nach Beijing, um für Falun Gong zu appellieren. Er setzte Vertrauen in seine Regierung und glaubte, sie würden verstehen, wenn er die Wahrheit über Falun Gong erzählte. Er wollte seine eigene Erfahrung schildern, er wurde jedoch verhaftet und 15 Tage eingesperrt. Außerdem wurde er gezwungen, an einer 20tägigen Gehirnwäscheklasse teilzunehmen. Seitdem wurde er von den Luoyang Stadtbehörden als „Schlüsselperson“ aufgelistet. Sie beorderten Leute damit, ihn in seinem Wohnumfeld zu beobachten und hängten sich an ihn, wohin auch immer er ging. Sein ehemals friedvolles Leben war zerstört. Im November 2000 begab sich Liu Yupu in seine Heimatstadt, um seine todkranke Mutter zu besuchen. Die Polizei folgte ihm auch dorthin. Weil sie ihn aber nicht ausfindig machen konnten, instruierten sie den Chef der Sicherheitsabteilung seiner Arbeitseinheit, ihn zu rufen und zurück zu beordern. Herrn Liu blieb keine andere Wahl als umgehend zurückzugehen. Jedoch als er zu Hause eintraf, erschien die Polizei und verhaftete ihn. Sie nahmen ihn mit und lieferten ihn in die Jianxi Strafanstalt ein. Die Polizei plünderte seine Wohnung und beauftragte seine Arbeitseinheit, eine 20tägige Gehirnwäschesitzung für ihn durchzuführen.
Am 27. November 2003 brachte die Arbeitseinheit Herrn Liu gewaltsam in eine Gehirnwäscheklasse, wo er seine persönliche Freiheit vollkommen verlor und von zwei Personen überwacht wurde. Er wurde jeden Tag zum Anschauen von Falun Gong verleumdenden Videos gezwungen. Dem Personal war bekannt, dass Herr Liu ein Leberleiden hatte und keine scharf gewürzten Speisen zu sich nehmen sollte, aber sie schickten ihn absichtlich in ein nahe gelegenes Restaurant, wo er täglich scharfe Speisen essen musste. Herr Liu musste 40 Tage lang scharfe Gemüse, scharfe Suppen und scharfen Reis essen und zwar jeden Tag. Er erlitt enorme mentale und physische Qualen unter der langjährigen fortwährenden Verfolgung und verstarb daran am 02. April 2004 gegen 23 Uhr.
Die meisten dieser älteren Praktizierenden hatten zahlreiche Krankheiten. In dieser Zeit sind viele der staatlich geführten Betriebe Bankrott gegangen und Millionen Menschen können keinen Arbeitsplatz finden. Viele der älteren Menschen können die Krankenrechnungen nicht begleichen und auch ihre Grundrenten sind nicht garantiert. Viele dieser Senioren waren nahe am Ende ihres Lebens und litten an tödlichen Erkrankungen. Sie fanden Falun Dafa gegen Ende ihres Lebens und erhielten ein neues Leben. Ihr Glaube an die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ half ihnen ihre Gesundheit wiederzuerlangen, als sie sich gleichzeitig anschickten, einen aufrichtigen Weg zu gehen. Welch ein wunderbarer Segen ist das für sie, für ihre Familien und für die Gesellschaft! Jedoch wer hätte geglaubt, dass sie einfach wegen ihres Glaubens ihr Leben verlieren würden – zu Tode verfolgt würden durch das verbrecherische Regime von Jiang. Jeder einzelne ihrer Fälle enthüllt die üble Natur dieser brutalen Verfolgung.

Fortsetzung folgt…

Chinesische Fassung:
http://www.minghui.org/mh/articles/2004/7/15/79450.html

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