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Eine junge Praktizierende kehrt aufgrund ihrer Aufrichtigkeit in die Schule zurück

Ich war so begünstigt, dass ich schon 1997 Falun Gong praktizieren konnte. Da war ich erst neun Jahre alt. Als ich sechs war, hatte ich oft eine Reihe von transparenten Faluns (Gebotsrad, das Symbol von Falun Gong) gesehen, die auf dem Dach meines Nachbarn landeten. Ich erzählte es aber nicht meinen Eltern, obgleich ich neugierig war.

Ein Jahr nachdem wir Falun Gong entdeckt hatten, gingen meine Eltern, mein kleiner Bruder und ich jeden Abend zum Übungsplatz von Falun Dafa, um die Übungen zu lernen und auszuüben. Ich war noch nicht reif genug, um mein Herz streng nach den Anforderungen der Lehrsätze von Falun Gong zu richten. Manchmal behandelte ich das Fa-Lernen als Beendigung einer Aufgabe. Da ich in der höheren Schule für Jüngere war, wusste ich nicht, mit wem ich über Falun Gong sprechen könnte. Ich war ernstlich anders als meine Klassenkameraden, da diese alle von der Anti-Falun Gong-Propaganda irregeführt waren. Da ich keinen Erfolg damit hatte, ihnen die Wahrheit über Falun Gong klar zu machen, beklagte ich mich, sie seien unfair und sie seien Lügner.

In den Winterferien 2004 bemerkte ich durch das intensive Lesen der Falun Dafa-Lehren, dass ich viele schlechte Eigenschaften und nicht immer recht gehandelt habe. Da fing ich an, es jeden Tag besser zu machen, wenn ich in den Ferien an Extrakursen teilnahm. Allmählich erreichte ich eine harmonische Beziehung zu meinen Klassenkameraden. Als die Schule wieder anfing, kam ein Schüler, der nicht an den Winterkursen teilgenommen hatte und foppte mich; er sprach laut gegen mich vor den Mitschülern. Um der Wahrheit zur Seite zu stehen und weil ich nicht weiter aus der Gemeinschaft der Mitschüler ausgeschlossen sein wollte, entschloß ich mich, diejenigen, die im Studentenwohnheim wohnten, über Falun Dafa aufzuklären.

Am 3. März kamen einige meiner Mitschülerinnen dazu, als ich einem Mädchen nach der Schule über Falun Dafa erzählte. Das waren ungefähr 10. Da ich vorher keine rechten Gedanken ausgesandt hatte, redete ich mit einer Menge menschlicher Gefühle und sprach zu laut. Dabei hatte ich den aufrichtigen Wunsch, sie zu erretten und lächelte beim Erklären. Die Folge war, dass der aufsichtsführende Lehrer mich von draußen her sprechen hörte. Dieser Lehrer zeigte mich beim Schuleiter an, nachdem ich weg war. Dieser setzte den Aufseher unter Druck. Er sagte: „Mein Ruf als Repräsentant des Volkskongresses soll nicht durch einen Schüler ruiniert werden. Sag dem Schüler, er soll die Schule verlassen, wenn man nichts anderes mit ihm machen kann.“ Als der Lehrer Wang zu uns in die Klasse kam, um die Sache zu untersuchen, zeigten mich zwei von den Schülern an.

Ich merkte, als ich zur Schule kam, dass etwas in der Luft lag. Ich bemerkte, was los war, als Lehrer Wang eine Unterredung mit mir haben wollte. Lehrer Wang nahm eine feste Haltung ein, und da meine rechten Gedanken nicht stark genug waren, gelang es mir nicht, ihm deutlich zu sagen, warum ich Falun Gong praktiziere und warum die Verfolgung falsch ist. Wang sagte immer wieder: „Die Kommunistische Partei hat die Macht in der Hand. Sie erlaubt dir nicht, Falun Gong zu praktizieren, obgleich Falun Gong gut ist.“

Ich wurde zur Studentenverwaltung geschickt. Der Direktor und ein anderer Lehrer empfingen mich. Ich sprach über Falun Gong zu ihnen. Als sie bemerkten, dass ich energisch und entschlossen war, schickten sie mich wieder in die Klasse zurück. Der Direktor rief den örtlichen Leiter der Polizeiabteilung an, nachdem ich mich geweigert hatte, „reformiert“ zu werden. Ich gab der Polizei auch nicht den Namen meiner Eltern heraus. Da begannen sie, mein Zeug und meine Schultasche zu durchsuchen. Ich musste sie zu mir nach Hause führen, da sie in meinen Sachen kein belastendes Material gefunden hatten.

Meine Mutter war nach Changchun gegangen und mein Vater saß und lernte das Fa. Alles, was mit Falun Dafa zu tun hatte und auch Meister Lis neueste Artikel wurden weggenommen. Mein Vater und ich mussten zum Verhör auf die Polizeistation gebracht werden. Da ich nicht recht tat, versuchten alle Polizisten in dem Zimmer, mich zu „reformieren“. Der Stellvertreter des Direktors war rechtschaffen, nachdem er die Wahrheit vernommen hatte. Als die Polizisten mich fragten, ob ich praktizieren wolle oder nicht, sagte ich: „Sicher will ich das, denn Falun Gong ist eine so gute Kultivierungsmethode.“ Ich lächelte und sagte: „Warum appellieren die Praktizierenden wohl gegen die Verfolgung? Habens sie damit nicht auf die Regierung vertraut?“ Als sie das hörten, nickten einige von ihnen beistimmend.

Im Auto zurück zur Schule sagte der Lehrer zu mir: „Du solltest alle Kurse gut lernen, denn das wird dir helfen, die Grundsätze von Falun Dafa zu verstehen.“ Es war mir klar, dass der Meister mir damit einen Wink gab, dass ich weiter zur Schule gehen sollte. Lehrer Wang sagte, als ich zur Schule zurückkam: „Du solltest in deiner Klasse die Beste werden!“ Am 4. März erhielt Lehrer Wang einen Anruf vom Bezirks-Erziehungsbüro, dass ich nicht weiterhin zur Schule gehen dürfte. Meine Mitpraktizierenden berichteten meinen Fall an die Minghui-Webseite (Falun Dafa Webseite, die ausführlich über die Verfolgung berichtet). Mit der Unterstützung aller Mitpraktizierenden in der Welt ging ich wieder zur Schule. Ich wurde nur für 6 Tage, vom 4. bis 11. März , von der Schule verwiesen.

In diesen 6 Tagen lernte ich die Dafa-Lehren und sandte rechte Gedanken aus. Ich machte mir klar, dass es nicht selbstverständlich sei, dass ich zur Schule gehen konnte, ich sollte die Gelegenheit dazu sehr wert halten. An dieser Stelle möchte ich allen Mitpraktizierenden danken, die mich unterstützt und mir beigestanden haben. Wir Praktizierenden sind eine harmonische und unerschütterliche Einheit. Ich dachte nur immer einen einzigen Gedanken: Die Arrangements der alten Mächte zu verneinen und nur den Arrangements des Meisters folgen.

Mit den Hinweisen vom Meister machte ich ständig Fortschritte beim Ablegen meiner falschen Eigenschaften und Mängel. Als ich in die Schule zurückkam, schien es mir, als ob ich ein anderer Mensch geworden sei, der mit seinen Klassenkameraden in Einklang leben konnte. Am Morgen des ersten Tages traf ich einen Lehrer im ersten Stock des Hauses. Er sagte: „Kümmere Dich nicht um das, was die anderen sagen. Hier bist du, um zu lernen.“ Ich nickte lächelnd. Lehrer Dong klopfte mir auf die Schulter und sagte: „Sag mir Bescheid, wenn einer sich hier im Nordgebäude über dich beschwert, ich werde dir helfen.“

Ich danke Meister Li, dass er mich wohlwollend errettet hat. Ich danke allen Mitpraktizierenden in der Welt für ihre Unterstützung und ihre Anteilnahme. Ich danke Euch allen!

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