Das Büro 610 von Xiamen steckt hinter dem Foltertod einer 60-jährigen Falun Gong Übenden und der Inhaftierung vieler anderer Übender

Am Abend des 27. Dezember 2004 verhafteten Agenten des Büro 610 (1) von Xiamen in der Provinz Fujian zusammen mit lokalen Polizeibeamten mehrere Falun Gong Übende und folterten eine ältere Übende zu Tode.

Gegen 21 Uhr ereignete sich unter der Leitung des Büros 610 und der Direktoren der Bezirkspolizeibehörden aus Huli, Siming, Xiangan und anderen Bezirken die Verhaftung mehrerer Dutzender Falun Gong Übender in Xiamen. Insgesamt waren sieben Gruppen mit mehreren hundert Polizisten im Einsatz. Sie beschlagnahmten auch Falun Gong Bücher und Infomaterialien, Computer, Drucker und Aufnahmegeräte. Viele Übende wurden bei der Verhaftung verletzt. Eine 60-jährige Übende, deren Nachname Gu war, wurde in dieser Nacht zu Tod gefoltert; Einzelheiten werden immer noch untersucht. Die Verhaftungswelle dauerte noch weitere drei Tage an. Seit Jiangs Regime im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte, war dies die größte Massenverhaftung durch das Büro 610 in Xiamen gewesen.

Bisher haben wir bestätigen können, dass die folgenden Übenden in der ersten Strafanstalt von Xiamen gefangen gehalten werden:

Frau Ye Mi, etwa 40 Jahre alt, Dozentin an der Xiamen Universität

Herr Wu Shengxian, um die 20 Jahre, Student der Xiamen Universität

Herr Chen Ronghui, 30 Jahre alt.

(1) Das „Büro 610“ ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.

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