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Kommentar über die gegenseitige Ausnutzung von Jiang Zemin und der KP Chinas bei der Verfolgung von Falun Gong

Jiang lässt die Hunde los
Der Text im Cartoon: Luo Gan und das "Büro 610": Grausame Hunde morden die Unschuldigen

Vorwort

Zhang Fuzhen, weiblich, etwa 38 Jahre alt, war tätig im Xianhe Park der Stadt Pingdu, Provinz Shandong. Im November 2000 ist sie nach Beijing gegangen, um ein Bittgesuch für Falun Gong einzureichen. Danach wurde sie gekidnappt. Es wurde berichtet: „ Die Polizei zog Frau Zhang die Kleidung aus und rasierte ihr den Kopf. Sie folterten und demütigten sie. Sie wurde mit ausgestreckten Gliedmaßen an ein Bett gefesselt, wo sie sich auch erleichtern musste. Dann spritzten sie ihr unbekannte, giftige Drogen. Als ihr die Drogen gespritzt worden waren, verspürte sie sofort unerträgliche Schmerzen. Sie kämpfte, als ob sie wahnsinnig geworden wäre und starb unter starken Schmerzen. Die Beamten vom ‚Büro 610’ waren die ganze Zeit über dabei und haben den Todeskampf von Frau Zhang miterlebt (Bericht auf der Minghui-Webseite vom 31.05.2004).

Frau Yang Lirong, 34 Jahre alt, wohnhaft in Beimen Straße in der Stadt Dingzhou, Provinz Hebei. Weil Frau Yang Falun Gong praktiziert hat, wurden ihre Familienangehörigen oft von der Polizei beleidigt und bedroht, z.B. mit Entlassung vom Arbeitsplatz. Am Abend des 8. Februar 2002 durchsuchte die Polizei wieder die Wohnung von Frau Yangs Familie. Die wiederholten Androhungen der Polizei übten einen sehr großen Druck auf Frau Yangs Ehemann aus, so dass er am frühen Morgen des darauffolgenden Tages, am 9. Februar 2002, als Frau Yangs Schwiegereltern gerade nicht zu Hause waren, seine Frau erwürgte. Der Ehemann von Frau Yang ist Fahrer bei der Messungsbehörde. Das Ehepaar hat einen 10-jährigen Sohn. Danach meldete ihr Ehemann die Tat bei der Polizei. Die Polizei kam in die Wohnung, um eine Autopsie an der Leiche machen lassen. Viele ihrer inneren Organe wurden weggenommen, wobei hellrotes Blut ausfloss. Jemand aus dem Polizeirevier der Stadt Dingzhou sagte: „Es war keine Autopsie an einem Toten, sondern an einem Lebendigen.“ (Bericht auf der Minghui-Webseite vom 22.09.2004).

Im Wanjia Arbeitslager der Provinz Heilongjiang wurde eine Frau, die im sechsten oder siebten Monat schwanger war, an den Händen mit einem Seil an den Balken gefesselt, wobei die Füße den Boden nicht berühren konnten. Auf dem Balken, der drei Meter hoch war, befand sich die Rolle mit dem Seil. Das andere Ende des Seils hielt die Polizei in der Hand. Wenn der Polizist an dem Seil zog, schwebte die Frau in der Luft. Wenn er es losließ, stürzte sie mit einem Ruck zu Boden. Auf diese Weise wurde die Frau unter unbeschreiblichen Schmerzen gequält bis zur Fehlgeburt. Noch grausamer ist, dass die Polizei den Ehemann dieser Frau gezwungen hatte, dabei zuzuschauen. (Bericht auf der Minghui-Webseite vom 15.11.2004, Interview mit Wang Yuzhi, der im Wanjia Arbeitslager mehr als 100 Tage Folter ausgesetzt war.)

Diese dramatischen und schrecklichen Vorfälle sind im heutigen modernen China mit verfolgten Falun Gong Praktizierenden geschehen. Sie stellen nur einen winzigen Bruchteil der unzähligen Fälle in der seit fünf Jahren andauernden Verfolgung dar.

Seit der Reform und Öffnung im Jahre 1978 versucht die KP Chinas ununterbrochen, sich ein positives und offenes Erscheinungsbild zu schaffen. Aber die Brutalität, die Irrationalität, das Ausmaß und die Grausamkeit der eingesetzten Methoden bei der seit einigen Jahren währenden Verfolgung von Falun Gong zeigt der internationalen Gemeinschaft nochmals das wahre Gesicht der KP Chinas. Die Menschenrechte sind zum großen Schandfleck der KP Chinas geworden. Eigentlich dachten viele, dass das niedrige geistige Niveau der Polizei an den Menschenrechtsverletzungen schuld sei und dass die KP Chinas Fortschritte gemacht hätte. Aber die von oben bis unten systematisch durchorganisierte Verfolgung von Falun Gong, deren Spuren man überall in China findet, hat dieses Trugbild vollständig weggeschafft. Viele machen sich Gedanken, warum diese brutale und absurde Verfolgung in China geschehen kann und warum Falun Gong, dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind, und in mehr als 60 Ländern verbreitet ist, nur in China verfolgt wird, und in welcher Beziehung Jiang Zemin und die KP Chinas eigentlich stehen.

Jiang Zemin hat keine Fähigkeiten und ist auch kein edler Mensch. Wenn ihn die KP Chinas – eine präzise Gewaltmaschine, die besonders gut im Morden und Lügen ist – nicht unterstützt hätte, wäre er auf keinen Fall in der Lage gewesen, diesen Völkermord, von dem sowohl China als auch andere Länder betroffen sind, anzuleiten; andererseits, wenn es Jiang Zemin, diesem bösen, starrsinnigen Diktator, der anderen Menschen nicht zuhört und nur seinen Willen durchsetzen will, nicht gegeben hätte, hätte die KP Chinas unter dem allgemeinen Klima der Öffnung Chinas und der Anpassung an die Welt nicht schaffen können, der historischen Strömung entgegen zu wirken. Gerade weil Jiang Zemin und dieses häretische Wesen – die KP China – gemeinsame Resonanz gefunden haben, so wie bei einer Lawine, bei der die gemeinsamen Schwingungen der Stimme des Bergkletterers mit dem Schnee zur Katastrophe führt, haben Jiang Zemin und die KP Chinas sich gegenseitig ausgenutzt, um die Bosheit, die sich bei der Verfolgung zeigt, so vollständig zu entfalten, wie es dies in der Geschichte noch nie gegeben hat.

1. Die verwandte Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte birgt ein ähnliches Gefahrenpotential

Jiang Zemin ist im Jahre 1926 geboren. Wie die KP Chinas, die dem Volk ihre blutige Entwicklungsgeschichte verbarg, hatte auch Jiang Zemin der KP und dem Volk seine Geschichte als Verräter verheimlicht.

Als Jiang 17 Jahre alt war, hatte der weltweite Kampf gegen den Faschismus schon einen Höhepunkt erreicht. Als viele patriotische Jugendliche an die Front gingen, um gegen Japan zu kämpfen und China zu erretten, hat Jiang Zemin die Zentraluniversität, die das Regime von Wang Jingwei (ein Verräter, der von der japanischen Regierung unterstützt wurde) 1942 in Nanjing gegründet hat, ausgewählt, um dort zu studieren. Der Grund lag darin, dass Jiang Zemins leiblicher Vater, Jiang Shijun, ein hoher Beamter der Anti-China-Propagandaabteilung der japanischen Besetzungsarmee in der Provinz Jiang Su war. Er war ein echter Verräter.

Was den Landesverrat betrifft, sind Jiang Zemin und die KP Chinas wie aus einer Form gegossen. Sie sind gefühllos gegenüber dem chinesischen Volk und können die Chinesen willkürlich töten.

Als die KP Chinas den Bürgerkrieg (1945-1948) gewonnen hatte, wollte Jiang Zemin der KP Chinas beitreten, um nach Ruhm und Reichtum zu streben. Er behauptete, dass er von seinem Onkel, Jiang Shangqing, der in seiner Jugend der KP Chinas beigetreten war, und von Banditen erschossen wurde, adoptiert wurde. Mit Hilfe dieser Beziehung wurde er innerhalb von ein paar Jahren von einem Abteilungsleiter zum stellvertretenden Minister des Ministeriums der Elektroindustrie befördert. Nicht wegen seinen Fähigkeiten, sondern aufgrund seines Strebens und mit Hilfe seiner Beziehung wurde er befördert. Als er dann Generalsekretär der KP in Shanghai war, tat er sein Bestes, um den großen Persönlichkeiten in der KP wie Li Xianmian, Chen Yun, zu schmeicheln, als sie das Frühlingsfest in Shanghai besuchten. Einmal wartete er viele Stunden im tiefen Schnee, nur weil er Li Xianmin eine Geburtstagstorte schenken wollte.

Das Massaker am 4. Juni 1989 war ein Wendepunkt für Jiang Zemin. Mit strengen Maßnahmen unterdrückte er die „Zeitung über Weltwirtschaft“ in Shanghai, die demokratische Gedanken unterstützte, und hielt Wan Li, den vorwiegend demokratisch denkenden Vorsitzenden des Volkskongresses in Shanghai auf, so dass er nicht nach Beijing fahren konnte. Er hatte das Massaker am 4. Juni unterstützt und wurde daraufhin Generalsekretär der KP China. Vor dem Massaker schickte er schon im Geheimen Briefe an Deng Xiaoping und schlug vor, „entschlossen sofortige Maßnahmen einzuleiten“, sonst „gingen die KP Chinas und das Land bankrott“. In den letzten 15 Jahren hatte Jiang mit der Ausrede „die Stabilität übertrifft alles andere“ alle Andersdenkenden und selbstständigen Glaubensgruppen skrupellos unterdrückt und deren Mitglieder getötet.

1991 bestimmten China und Russland die unklare Grenze zwischen den beiden Ländern. Jiang Zemin erkannte die Besetzung des russischen Königsreiches und der früheren Sowjetunion an und akzeptierte sämtliche ungerechten Vereinbarungen im „Aihui Abkommen“. Er hatte mehr als 1.000.000 Quadratkilometer chinesisches Land verraten.

Betrachten wir einmal Jiang Zemins Lebenslauf. Er, der erste Sohn eines Verräters, hatte sich fälschlicherweise als Waisenkind eines revolutionären Märtyrers ausgegeben. Er hatte das „Betrügen“ der KP in die Tat umgesetzt. Er hatte das Massaker vom 4. Juni 1989 unterstützt, und die demokratische Bewegung und Menschen mit Glauben unterdrückt. So hat er das „Töten“ der KP in die Tat umgesetzt. Als Fernostabteilung der Kommunistischen Internationale hörte die KP Chinas bei allen Angelegenheiten auf Russland. Jiang Zemin hat den Boden von China aufgegeben. Er hat das „Verraten“ der KP umgesetzt.

Jiang Zemin und die KP Chinas haben keine ehrenvolle Entwicklungsgeschichte. Es ist nicht zu vermeiden, dass die beiden ein äußerst großes Gefahrenpotential hinsichtlich der Macht in sich bergen.

2. Jiang Zemin und die KP Chinas haben beide Angst vor Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht

Die Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung wird mit dem Blut von mehr als ein Einhundertmillionen Menschen geschrieben. Fast in jedem kommunistischen Land hat es „das Wegschaffen der Antirevolutionäre“ gegeben, wie in der Stalin Zeit. Es war nicht selten, dass auf einmal ein oder mehrere Millionen von unschuldigen Menschen getötet wurden. In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Sowjetunion aufgelöst, Osteuropa hatte gewaltige Veränderungen erfahren. Das kommunistische Lager hat fast über Nacht die Hälfte seines Machtbereichs verloren. Die Lektion, die die KP Chinas daraus gezogen hat, war: Eine Beendigung der Unterdrückung und eine Gewährung des freien Denkens und Redens ist mit Selbstmord gleichzusetzen. Wenn alle frei reden könnten, wie könnten die blutigen Untaten dann verborgen bleiben? Wie könnte das Lügen und Betrügen in dem ideologischen Bereich mit Scheinbeweisen untermauert werden? Wenn die Unterdrückung beendet sein würde, würde sich das Volk dann nicht mehr fürchten und sich trauen, sich für eine andere Lebensart und einen anderen Glauben außer an die KP zu entscheiden? Welche soziale Grundlage hätte dann die Existenz der KP?

Ganz gleich, wie sich die KP Chinas geändert hat, einen Grundsatz behielt sie immer bei: Wenn sie das Volk betrügt, betrügt sie es bis zum Tod; wenn sie das Volk unterdrückt, unterdrückt sie es bis zum Ende. Das ist die Schlussfolgerung der Worte Jiang Zemins, die er nach den Studentenprotesten am 4. Juni 1989 in seiner extremen Angst laut rief: „Alle Faktoren, die zur Instabilität führen können, im Anfangsstudium ausmerzen“ gezogen hat.

Gerade in diesem Moment ist Falun Gong in China aufgetaucht. Am Anfang wurde Falun Gong von vielen Menschen als eine Art Qigong, das einen sehr guten Heileffekt hat, gehalten, aber allmählich merkte man, dass der Kern von Falun Gong nicht die fünf leicht zu erlernenden Übungen, sondern die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind, die dazu anleiten, wie man ein guter Mensch wird.

(a) Bei Falun Gong redet man von „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ und bei der KP hingegen von „Falschheit, Boshaftigkeit und Kampf“

Bei Falun Gong wird „Wahrhaftigkeit“ gefördert, das beinhaltet Wahres zu sagen und zu tun. Die KP Chinas hingegen hat die ganze Zeit durch Lügen Gehirnwäsche durchgeführt. Wenn alle das Wahre sagen würden, würde das Volk wissen, dass die KP Chinas sich dadurch entwickelt hat, dass sie sich der Sowjetunion in die Arme geworfen, Menschen getötet, gekidnappt, zur Flucht getrieben, Opium gepflanzt und von sich selbst behauptet hat, gegen Japan gekämpft zu haben. „Ohne Lügen kann nichts Großes vollbracht werden.“ Nach ihrer Machtübernahme hat die KP Chinas in den vielen Bewegungen wieder viel Blutvergießen verschuldet. Das bedeutet für die KP Chinas nichts anderes, als dass sie sich ihrem Ende nähert.

Bei Falun Gong wird von „Barmherzigkeit“ gesprochen. Das beinhaltet, dass man bei allen seinen Taten an andere denkt und gutherzig mit anderen umgeht. Die KP hingehen ist immer für „grausamen Kampf, gefühllosen Angriff“ eingetreten. Lei Feng, der vorbildliche Held der KP Chinas sagte: „Man soll die Feinde so grausam und gefühllos, wie der Winter es tut, behandeln“. In der Tat behandelt die KP Chinas nicht nur die Feinde auf diese Weise. Das eigene Volk hat sie auch nicht viel besser behandelt. Auch die Persönlichkeiten der KP sowie die Generäle, die zur Gründung der Volksrepublik viel beigetragen haben, einschließlich des Staatspräsidenten, konnten dem Kampf, der Schlägerei und der Folter nicht entkommen. Die Tötung der „Klassenfeinde“ war noch haarsträubender. Wenn „Barmherzigkeit“ in der Gesellschaft geherrscht hätte, hätte es Massenbewegungen mit „Boshaftigheit“ als Grundlage nicht geben können.

Im „Kommunistischen Manifest“ steht: „Die Geschichte der bisherigen Gesellschaften ist eine Geschichte des Klassenkampfes“. Das spiegelt die geschichtliche Anschauung und Weltanschauung der KP wider. Bei Falun Gong tritt man dafür ein, bei Konflikten über eigene Fehler nachzudenken. Diese Weltanschauung ist ohne Zweifel nach Innen gerichtet. Das ist ganz das Gegenteil von der Kampfphilosophie der KP, die nach außen gerichtet ist.

Allerdings ist der Kampf die Hauptmethode, durch die die KP an die Macht kam und weiter existiert. Die periodischen politischen Kampagnen, bei denen Menschen übel behandelt wurden, laden die KP ständig auf. „Kampfgeist auf die Revolution voll entfalten“. Der Prozess, in dem diese Art von Gewalt und Lügen verstärkt und verinnerlicht werden, ist auch der Prozess, in dem die Angst der Menschen erneuert wird, so dass die Herrschaft bewahrt wird.

Von der Ideologie her gesehen steht die „Philosophie“, die die Existenz der KP möglich macht, grundsätzlich im Gegensatz zu den Prinzipien von Falun Gong.

(b) Glauben führt zur Furchtlosigkeit, die KPC hingegen bewahrt ihre politische Macht durch die Ängste von Menschen

Menschen, die die wahren Grundsätze erkannt und im Griff haben, sind furchtlos. Das Christentum hat eine Verfolgung von ca. 300 Jahren erlebt. Unzählige Christen wurden von den römischen Königen enthauptet, verbrannt oder ertränkt. Manche wurden sogar als Futter vor die Löwen geworfen. Die Christen haben sich jedoch nicht gebeugt. Als der Buddhismus in der Geschichte ähnliche Schwierigkeiten durchlief, zeigten seine Gläubigen eine ähnliche Standhaftigkeit.

Eines der wichtigen Ziele der Propaganda des Atheismus liegt darin, Menschen glauben zu lassen, dass es kein Himmelreich, keine Hölle, keine gute sowie bösartige Vergeltung gibt, so dass die Menschen nicht mehr vom Gewissen gezügelt werden und nur auf den Ruhm, Glanz und Genuss in der Realität achten. So kann die Schwäche im menschlichen Naturell erst gesteuert werden, so können Bedrohungen und die Verlockung durch persönliche Vorteile erst funktionieren. Ein gläubiger Mensch kann aber das Leben, den Tod und das Getriebe der Welt durchschauen, er kann den Verlockungen der Welt und die Bedrohungen seines Lebens leicht nehmen, so ein Mensch kann die KP nicht steuern.

(c) Falun Gong beinhaltet hohe moralische Maßstäbe, das beschämt die KPC

Nach dem 4. Juni 1989 erlebte die Ideologie der KPC ein Fiasko. Besonders der Zusammenbruch der sowjetischen KP im August 1991 und die darauf folgende große Veränderung in Osteuropa hatte der KPC große Angst und Druck bereitet. Die innen- und außenpolitisch schwierige Situation stellte eine beispiellose Herausforderung für die Legitimität und die Existenz der KPC dar. Zu dieser Zeit konnte die KPC nicht mehr die ursprüngliche Doktrin von Marx, Lenin und Mao anwenden, um ihre Parteianhänger zusammenzurufen, so tauschte sie die Treue ihrer Anhänger gegen weiträumige Korruption aus. Mit anderen Worten: Wer auch immer der KP folgt, dem erlaubt die KP, durch Unterschlagung persönliche Vorteile zu bekommen, was er nicht bekommen kann, wenn er kein KP-Mitglied wäre. Besonders nachdem Deng Xiaoping im Jahr 1992 eine Rundreise durch Südchina gemacht hatte, waren Spekulationsgeschäfte unter den Beamten wie Immobilien- und Aktienspekulationen, Prostitution, Schmuggelei, Erotik-Geschäfte, Glücksspiele und Drogenhandel überall in ganz China verbreitet. Natürlich kann man nicht sagen, dass es keine guten Beamten gibt, aber die Bürger setzen schon längst keine Hoffnung mehr in den Kampf gegen die Korruption der KP. Sie sind der Meinung, dass die Hälfte der hohen Funktionäre der KPC korrumpiert ist.

Zu diesem Zeitpunkt kultivieren sich die Falun Gong-Praktizierenden nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Die Moral, die sie repräsentieren, hat die Gutherzigkeit der Bürger berührt. Millionen von Bürger haben Respekt vor ihnen und steigen in die Kultivierung ein. Falun Gong ist wie ein Spiegel der Moral, der alle Unaufrichtigkeiten der KPC zeigt.

(d) Die Verbreitung und Organisationsform von Falun Gong lassen die KPC beneiden

Falun Gong verbreitet sich von Mund zu Mund und von Herz zu Herz. Die Organisationsform von Falun Gong basiert auf der freien Entscheidung für das Praktizieren, dabei handelt es sich um eine lockere Organisation. Das ist ein sehr großer Unterschied zu der strengen Organisationsform der KPC. Trotz der strengen Organisation fungieren die wöchentlichen, sogar mehrmaligen Lesestunden des Politik- und Abwicklungswesens als Aushängeschild, das keine Wirkung zeigt. Kaum ein Mitglied ist mit der Ideologie einverstanden. Falun Gong-Praktizierende dagegen setzen die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht von sich aus in die Praxis um. Wegen seiner großen Wirkung auf die Verbesserung der Gesundheit steigt die Zahl der Falun Gong-Praktizierenden außerdem in überwältigendem Ausmaß. Die Praktizierenden von Falun Gong lernen von sich aus die Schriften von Herrn Li Hongzhi und geben die Lehre auf eigene Kosten weiter. Innerhalb von sieben Jahren stieg die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden von 0 auf 100 Millionen. Damals konnte man auf dem Festland China fast in jedem Park früh morgens die Begleitmusik zu den Falun Gong-Übungen hören.

Die KPC behauptet, dass Falun Gong mit der KP um die Volksmasse „kämpfen“ würde und eine Religion wäre. In Wirklichkeit hat Falun Gong den Menschen eine Art Kultur gebracht, deren Wurzeln in der Kultur und Tradition der chinesischen Vorfahren liegt, die die Chinesen seit langem vermisst haben. Jiang Zemin und die KPC haben so große Angst vor Falun Gong, weil sie wissen, dass sobald sich diese traditionelle Moral mit der Volksmasse verknüpft, sie sich so rasch verbreiten wird, dass keine Kraft sie mehr aufhalten kann. Diese ursprüngliche Tradition wurde von der KP seit einigen Dutzenden von Jahren zwanghaft entstellt und abgetrennt. Die Rückkehr zur Tradition ist die Wahl der Geschichte, das heißt also, nachdem die Menschen viele Strapazen erlebt haben, haben sie von sich aus die Wahl zur Rückkehr getroffen. Das unvermeidliche Resultat dieser Wahl ist nämlich, dass die Menschen in der Lage sind, Gutes von Schlechtem zu unterscheiden und sich von dem Bösen zu trennen. Das führt natürlich dazu, dass die Menschen die Schablone der KP von Grund auf verneinen und abwerfen. Dies trifft natürlich die KPC an ihrer tödlichen Stelle. Insbesondere nachdem die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden die Anzahl der KP-Mitglieder in China überstiegen hatte, kann man sich vorstellen, wie groß die Angst und der Neid der KPC geworden ist.

Die KPC will die gesamte Gesellschaft unter ihrer völligen Kontrolle halten. Auf dem Land gibt es in jedem Dorf eine Parteizelle; in den Städten ziehen sich die Parteizellen bis hin in die Straßenverwaltungen. Selbst auf den untersten Ebenen des Militärs, der Regierung und der Unternehmen gibt es Parteiorganisationen. Diese Form des absoluten Monopols und der Exklusivität ist eine wichtige Methode der KPC zum Erhalt ihrer Macht. In der Verfassung der VR China wird das als „Festhalten an der Führerschaft der Partei“ schön erklärt. Offensichtlich wollen die Falun Gong-Praktizierenden sich lieber nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richten. Das ist für die KPC nichts anderes als „die Führerschaft der Partei zu verneinen“ und somit völlig unakzeptabel.

(e) Die KP ist der Meinung, dass Falun Gong an den Theismus glaubt und somit die Legitimität ihrer Regierung bedroht

Der wirkliche Glauben an den Theismus ist für die KP sicherlich eine große Herausforderung, weil der Stamm der Legitimität der KP Regierung eben der sogenannte „Materialismus der Geschichte“ ist, denn es sollte ein „Paradies in der Menschenwelt“ gegründet werden. Aus diesem Grund sollen die Menschen auf die „Avantgarde“ in der Menschenwelt angewiesen sein, nämlich die Führung der KP. Gleichzeitig darf die KP nach der Begründung des Atheismus die Moral, das Gute und das Böse beliebig interpretieren. Somit gibt es auch keine wirkliche Moral sowie keine Differenzierung zwischen Gutem und Bösem mehr. Für die Menschen soll es schon reichen, im Kopf zu behalten, dass die Partei „für immer großartig, glanzvoll und richtig“ ist.

Der Theismus hat jedoch den Menschen eine Reihe von unveränderlichen Maßstäben zur Beurteilung von Gutem und Bösem gegeben. Ob eine Sache richtig oder falsch ist, beurteilen die Falun Gong-Praktizierenden nach den Maßstäben von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Das ist offensichtlich auch ein Hindernis für die „einheitlichen Gedanken“, die die KP immer betonen.

Es können noch sehr viele Gründe für die Unterdrückung von Falun Gong aufgezählt werden, jeder der oben genannten Punkte ist bereits tödlich für die KP. Eigentlich kann man sagen, dass Jiang Zemin aus denselben Gründen Falun Gong verfolgt.

Jiang Zemin hat seine Existenz durch falsche Angaben in seinem Lebenslauf aufgebaut, natürlich hat er Angst vor „Wahrhaftigkeit“; er erlebte einen kometenhaften Aufstieg durch die Unterdrückung der Volksmasse, natürlich gefällt ihm „Barmherzigkeit“ nicht; er bewahrt seine Macht durch innenparteiischen Kampf, und freiich will er nichts von „Nachsicht“ hören.

Jiang Zemin ist kleinlich und neidisch, das zeigt sich bereits in Banalitäten. In der Stadt Yuyao, Provinz Zhejiang gibt es ein „Museum der Hemudu-Ruine“, das unter strengem Schutz als Kulturgut steht. Früher wurde das Schild „Museum der Hemudu-Ruine“ von Qiao Shi (ehemaliger Leiter des Volkskongresses) geschrieben. Als Jiang Zemin im September 1992 das Museum besuchte und dieses Schild sah, verfinsterte sich sein Miene. Seine Begleiter waren sehr angespannt, denn sie wussten, dass Jiang und Qiao Shi sich nicht mochten und dass er außerdem gerne protzte; wo immer er einen Besuch abstattete, musste seine Widmung hinterlassen werden. Selbst als er die Truppe der Verkehrspolizei in der Stadt Jinan und den Verein der pensionierten Ingenieure in der Stadt Zhengzhou besuchte, musste er seine Widmung hinterlassen. Der Leiter des Museums wagte nicht, gegen die Privilegien des kleinlichen Jiang zu handeln, deshalb wurde das Schild des Museums ausgetauscht. Als das Museum im Mai 1993 nach der Renovierung wieder geöffnet wurde, stand auf dem neuen Schild die Widmung von Jiang.

Bei Mao Zedong gab es eine sogenannte „mächtige Viererbande“; in den „Ausgewählten Werken von Deng Xiaoping“ gibt es auch eine Reihe von „Katzentheorien“, die die Ideologie des Pragmatismus unterstützt. Jiang Zemin dagegen hat sich seinen Kopf zerbrochen und lediglich drei Sätze ausgedacht (laut vorliegender Information kamen sogar diese Sätze ursprünglich von einer anderen Person), die als „drei Lektionen“ benannt wurden. Nachdem diese in Buchform gedruckt wurden, wurde dieses Buch durch die Organisation des Zentralkomitees Ebene für Ebene verteilt. Die Menschen wurden gezwungen, das Buch zu bestellen, nur dadurch konnte es erst verkauft werden. Die Parteimitglieder haben nicht den geringsten Respekt vor Jiang, ganz im Gegenteil, überall erzählen sie von Jiangs skandalöser Liaison mit einer Sängerin und dass er vor dem spanischen König seine Haare kämmte. Der Gründer von Falun Gong hat zwar eine bürgerliche Abstammung, wenn er aber einen Vortrag in China hielt, kamen Professoren, Experten und Studenten von überall her. Viele Doktoren und Akademiker mit Diplomtitel nahmen sogar einen Flug von vielen tausend Kilometern in Kauf, um sich seinen Vortrag anzuhören. Herr Li Hongzhi redete oft ganz locker einige Stunden lang hintereinander ohne sich vorbereitet zu haben. Danach wurde seine Rede einfach aufgezeichnet und als Buch veröffentlicht. Dies alles kann Jiang Zemin, der so neidisch, so eitel und so kleinlich ist, nicht ertragen.

Jiang Zemin führt ein äußerst liederliches und verkommenes Leben, er hat sich ein Privatflugzeug für 900 Millionen Yuan ausgestattet. Beim kleinsten Anlass ließ er bereits die Staatskasse einige Dutzend Milliarden Yuan an seinen Sohn zahlen, damit er Geschäfte machen konnte. Er nutzte das Beziehungsnetz, um alle seine Verwandten und seine Vertrauenspersonen als hohe Beamte einstellen zu lassen. Er nimmt seine Vertrauenspersonen in Schutz, wenn sie das Verbrechen der Unterschlagung begangen haben, dabei setzt er alle ihm verfügbaren Mittel ein. Daher hat Jiang Zemin sehr große Angst vor der moralischen Kraft von Falun Gong, er hat noch mehr Angst davor, dass es wirklich ein Himmelreich, die Hölle sowie gute und böse Vergeltung gibt, die von Falun Gong erwähnt werden.

Jiang Zemin hatte zwar die allerhöchste Macht der KPC in der Hand, es mangelt ihm aber an politischen Errungenschaften und Talent. Aus diesem Grund hatte er stets große Sorge, dass er durch den brutalen politischen Kampf in der KPC gestürzt werden könnte. So war er sehr empfindlich gegenüber seiner „zentralisierten“ Macht. Um Andersdenkende zu beseitigen, wandte er Intrigen an, um seine politischen Feinde Yang Shangkun und Yang Baiping aus dem Weg zu schaffen. Während der 15. Plenartagung der KPC in 1997 und der 16. Plenartagung der KPC in 2002 zwang Jiang Zemin die Andersdenkenden, zurückzutreten. Er selbst verachtete aber die entsprechenden Gesetze und wollte ganz und gar nicht zurücktreten.

Als Jiang Zemin als Generalsekretär der KPC nach dem 4. Juni 1989 einmal eine Pressekonferenz abhielt, stellte ihm ein französischer Journalist eine Frage bezüglich einer Studentin. Sie war wegen des Ereignisses am 4. Juni 1989 in einen Bauernhof geschickt worden, um Ziegelsteine zu schleppen und wurde dort von den Bauern mehrfach vergewaltigt. Jiangs Antwort lautete: „Ich weiß nicht, ob das, wovon sie gesprochen haben, wahr ist. Sie ist eine Gewalttätige. Wenn es wahr ist, dann hat sie das auch verdient.“ Während der Kulturrevolution wurde Zhang Zhixin im Gefängnis der KPC mehrfach vergewaltigt und anschließend schnitt man ihr die Kehle durch. Nach Jiangs Logik heißt das vielleicht auch: „Sie hat es verdient.“ Man kann hier schon die perversen und brutalen Charakterzüge von Jiang deutlich erkennen.

Zusammengefasst sind Jiangs trübe Psyche, seine Sucht nach diktatorischer Macht, seine brutalen Charakterzüge und seine Angst vor Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht die Gründe für seine Unterdrückung gegen Falun Gong. Das stimmt mit der KP-Organisation vollkommen überein.

3. Die gegenseitige Ausnutzung von Jiang Zemin und der KPC

Jiang Zemin wollte Falun Gong unbedingt „vernichten“, um seinem Zorn Luft zu machen. Jedoch gibt er sich Protzereien und Machtspielen hin, alle wissen, dass er unfähig ist und kaum Wissen besitzt. Er ist den Qigong Praktizierenden, die in der traditionellen Kultur verwurzelt sind und ein breites Fundament in der Gesellschaft haben, gegenüber machtlos. Auch die gewalttätige Maschinerie der KPC, die Falun Gong ebenfalls beseitigen wollte, war gerade zu dieser Zeit zur Reife gestählt. Als Generalsekretär fühlte Jiang Zemin darin eine große Stütze und startete die Unterdrückung. Die beiden fanden eine gemeinsame Resonanz bei der Unterdrückung, sowie die gemeinsamen Schwingungen der Stimme eines Bergsteigers mit dem Schnee eine Lawine auslösen können.

Noch bevor Jiang Zemin den Befehl zur Unterdrückung von Falun Gong gab, hatte die KPC schon längst mit einem Feldzug von Überwachungen, Untersuchungen und Erfindungen von falschen Anschuldigungen begonnen, denn diese bösartige gespensterhafte Sektenorganisation hatte aus seinem bösartigen Instinkt heraus schon gespürt, dass die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht seine Existenz bedroht. Noch weniger konnten sie es ertragen, dass die Anzahl der Praktizierenden so schnell wuchs. Seit 1994 wurden Polizisten unter die Falun Gong-Praktizierenden eingeschleust, jedoch hatten sie kein Problem bei Falun Gong entdeckt. Viele dieser eingeschleusten Polizisten fingen sogar selbst an, Falun Gong zu praktizieren. 1996 verstieß die staatliche „Lichtzeitung“ gegen die Politik, dass der Staat Qigong gegenüber „keine Propaganda, keine Einmischung und keine Holzhammerkritik“ durchführen werde und veröffentlichte einen Artikel, der unbegründet die Gedanken von Falun Gong kritisierte. Danach versuchten die Politiker, die eigentlich aus der Polizei stammten und sich als „Wissenschaftler“ ausgaben, immer wieder, Falun Gong zu stören. Anfang 1997 gab Luo Gan, Sekretär des politischen und juristischen Komitees der Zentralregierung, Anweisungen an die Sicherheitsbehörden, dass sie eine landesweite Untersuchung über Falun Gong machen sollten, dessen Ziel dabei war, Anschuldigungen zu finden, um Falun Gong zu verbieten. Von allen Stellen kamen Berichte, dass bei Falun Gong kein Problem entdeckt wurde. Im Juli 1998 hatte Luo Gan wieder eine „Mitteilung über die Untersuchung von Falun Gong“ durch das erste Sicherheitsamt (dient auch als Amt des politischen Schutzes) erlassen. Darin wurde Falun Gong erst als „Sekte“ abgestempelt und dann wurden die Sicherheitsbehörden im ganzen Land dazu aufgerufen, eine systematische „Untersuchung durch Unterwanderung von Falun Gong“ zu starten und „Beweise“ zu sammeln. Trotzdem haben sie klein Problem bei Falun Gong entdeckt.

Um zuzuschlagen brauchte die KPC als ein bösartiges, gespensterhaftes Organ noch eine wichtige Person, die die Unterdrückung startet. Wenn einer der führenden Personen in der KPC diese Funktion übernehmen würde, könnte das eine große Wirkung haben. Als eine einzelne Person kann ein KP-Führer gleichzeitig gute und böse Eigenschaften in sich haben. Wenn er das „Gute“ gewählt hat, dann kann er die böse KP-Natur vorläufig hemmen; wenn er aber das „Böse“ gewählt hat, dann wird die böse KP-Natur sich vollkommen entfalten.

Während des 4. Juni 1989 war der damalige KP-Generalsekretär Zhao Ziyang nicht für die Unterdrückung von Studenten, aber die anderen acht Parteiführer, die die KP fest in der Hand hatten, wollten unbedingt die Studenten unterdrücken. Deng Xiaoping sagte damals: „Tötet 200 Tausend Menschen, wir werden 20 Jahre Stabilität bekommen.“ Diese „20 Jahre Stabilität“ bedeuten 20 Jahre Regierung durch die KP. Das entspricht dem Hauptziel der diktatorischen Alleinherrschaft der KP, deshalb akzeptierte die KP die Unterdrückung.

Hinsichtlich der Falun Gong Frage war Jiang Zemin der einzige unter den sieben Mitgliedern des Ständigen Ausschusses des Politbüros, der unbedingt eine Unterdrückung starten wollte. Die Ausrede von Jiang war: es geht um den „Untergang der KP und des Landes“. Das traf den empfindlichen Nerv der KPC. Die Bewahrung der eigenen Macht von Jiang Zemin stimmte mit dem Ziel der diktatorischen Alleinherrschaft der KP absolut überein.

Am Abend des 19. Juli 1999 hielt Jiang Zemin eine Sitzung mit Mitgliedern der hohen Ebenen der KP ab. Er ersetzte die Gesetze durch seine Macht und hatte persönlich „das Verständnis vereinigt“. Er traf persönlich die Entscheidung, eine landesweite Unterdrückung zu starten. Er verbot Falun Gong in ganz China unter dem Namen der chinesischen Regierung, damit täuschte er die Menschen auf der ganzen Welt. Seitdem setzen die KP und die von ihr gesteuerte staatliche, politische Macht und die Gewaltmaschinerie alle ihre Kräfte ein, um die unschuldigen Falun Gong-Übenden flächendeckend zu unterdrücken.

Wir können uns vorstellen, wenn der Generalsekretär der KPC damals nicht Jiang Zemin, sondern ein anderer gewesen wäre, hätte es diese Unterdrückung gar nicht geben können. Aus diesem Gesichtpunkt heraus betrachtet, hat die KP auch Jiang Zemin ausgenutzt.

Andererseits, wenn sich die KP nicht wegen ihres verschuldeten Blutvergießens bedroht fühlt und nicht so eine boshafte, schurkische und bestialische Natur hätte, die den allgemeinen Grundsätzen zuwider läuft, hätte sie Falun Gong auch nicht als bedrohlich empfunden. Ohne die allseitige, durch jede Ritze eindringende Kontrolle der KP in der Gesellschaft, hätte der Unterdrückungswille von Jiang Zemin keine organisatorische, finanzielle, propagandistische, diplomatische und personelle Unterstützung gewährleistet bekommen. Er hätte auch keine Unterstützung von Gefängnissen, Polizei, Sicherheitsbehörden, Armee, den sogenannten Religionen, der Wissenschaft, sogenannten demokratischen Parteien, der Gewerkschaft, Komitees des kommunistischen Jugendverbandes und der Frauenverbände bekommen. Von diesem Gesichtpunkt her gesehen, hat Jiang Zemin die KP ausgenutzt.

4. Wie hat Jiang Zemin die KP ausgenutzt, um Falun Gong zu verfolgen

Jiang Zemin wendete die Organisationsprinzipien der KP an, nämlich „alle Partei-Mitglieder folgen dem Zentralkomitee“. Außerdem ließ er all die Staatsorgane, wie z. B. die Armee, die Medien, die Sicherheitsbehörden, die Polizei, die bewaffnete Polizei, die Staatssicherheitsorgane, das juristische System, den Volkskongress, diplomatische Beziehungen und die Pseudoreligionen, zur Unterdrückung von Falun Gong antreten. Die Armee, die bewaffnete Polizei und Polizei setzten sich direkt für das Kidnappen und die Festnahme von Falun Gong-Praktizierenden ein. Das Staatssicherheitssystem steht Jiang Zemin persönlich zur Verfügung, es beschafft und sammelt Informationen, erdichtet Lügen und liefert falsche Informationen. Der Volkskongress und das juristische System haben den Verbrechen von Jiang Zemin und der KPC das Mäntelchen der „Legitimität“ und „das Regieren durch das Gesetz“ umgehängt, um Menschen in aller Welt zu täuschen. Sie sind das Werkzeug und der Schutzschirm von Jiang Zemin geworden. Das diplomatische System verbreitet Lügen auf der Welt, es lockt ausländische Regierungen, einflussreiche Politiker und Medien mit politischen und wirtschaftlichen Vorteilen an und kauft sie, damit sie gegenüber der Verfolgung von Falun Gong schweigen.

Auf einer Arbeitssitzung des Zentralkomitees zur Besprechung der Planung für die Unterdrückung von Falun Gong in 1999 behauptete Jiang Zemin: „Ich glaube nicht, dass die kommunistische Partei Falun Gong nicht besiegen kann.“ Bei der ganzen Planung sollten die sogenannten drei großen Richtlinien durchgeführt werden, nämlich „vernichtet ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und zerstört sie körperlich“. Aus diesem Plan heraus wurde eine landesweite Unterdrückungskampagne gestartet.

(1) Die Medien einsetzen, um Informationen zu blockieren

Das „vernichtet ihren Ruf“ wird von den Medien, die absolut unter der Kontrolle der KPC steht, durchgeführt. Am 22. Juli 1999, nämlich drei Tage nach dem Beginn der Festnahme von Falun Gong-Praktizierenden, begannen die von der KPC gesteuerten Medien mit der landesweiten, flächendeckenden Propaganda gegen Falun Gong. Nehmen wir ein Beispiel von CCTV in Beijing: Im Jahre 1999 zeigte der CCTV täglich 7 Stunden vorgefertigte Sendungen. Sie fingen damit an, die Worte des Gründers von Falun Gong, Herrn Li Hongzhi zum größten Teil zu verdrehen und zu verändern. Dazu kamen noch die Falschinformationen über sogenannte Selbstmorde, Morde und Todesfällen wegen Verweigerung von ärztlicher Behandlung usw. Sie haben alle ihre Fähigkeiten ausgeschöpft, um den Gründer von Falun Gong, Herrn Li Hongzhi, durch negative Propaganda zu verleumden.

Eines der bekanntesten Beispiele ist, dass Herr Li Hongzhi einmal in der Öffentlichkeit gesagt hat: „Die Angelegenheit der sogenannten Explosion des Erdballs existiert nicht.“ So haben die Medien das Zeichen „nicht“ weggelassen, im Fernsehen hieß es „die Explosion des Erdballs existiert“. Noch schlimmer ist, dass der Trick des Vertauschens angewandt wurde und die Verbrechen von Kriminellen den Falun Gong-Praktizierenden untergeschoben wurde, um die Menschen auf der ganzen Welt zu täuschen. Ein Beispiel davon ist ein von einem Wahnsinnigen namens Fu Yibin in Beijing begangener Mord. Auch die Tat eines Bettlers aus der Provinz Zhejiang, der Menschen vergiftet hatte sowie andere von Geisteskranken und Mördern begangenen Verbrechen, wurden alle den Falun Gong-Praktizierenden untergeschoben.

Rund zweitausend Zeitungen, über eintausend Magazine und einige Hunderte von Fernseh- und Radiosendungen, die unter der absoluten Kontrolle der KPC stehen, setzten sich diensteifrig in Bewegung und verbreiteten mit aller Kraft verleumderische Propaganda gegen Falun Gong. Diese verleumderische Propaganda wurde wiederum durch die staatlichen Nachrichtenagenturen wie Xinhua, Zhongxin und Zhongtong und durch die im Ausland ansässigen Medien der KPC in allen anderen Ländern verbreitet. Unvollständigen statistischen Angaben zufolge hatten die Medien der KPC im Ausland innerhalb von einem halben Jahr über 300 Tausend verleumderische und verurteilende Berichte und Artikel über Falun Gong veröffentlicht.

Außerdem wurden in den chinesischen Botschaften und Konsulaten im Ausland Bildmagazine, CD und Broschüren, die zur sogenannten „Entlarvung und Kritik von Falun Gong“ dienten, in sehr großer Anzahl ausgelegt. Auf der Webseite des chinesischen Auswärtigen Amtes wurde eine Sonderrubrik eingerichtet, um Falun Gong sozusagen zu entlarven und zu kritisieren.

Das ist noch nicht alles. Ende 1999 griff Jiang Zemin persönlich ein. Während des APEC-Gipfeltreffens in Neuseeland verteilte Jiang Zemin persönlich an ein Dutzend Staatsoberhäupter eine Broschüre der KPC, die Falun Gong verleumdete. In Frankreich verurteilte Jiang Zemin gegenüber ausländischen Medien eigenständig Falun Gong als „Sekte“, um das Ziel „vernichtet ihren Ruf“ zu erreichen.

Auf einmal schwebten überall dunkle Wolken. Es sah so aus, als ob die Kulturrevolution wieder zurückgekehrt wäre.

Am bösartigsten war das Theater mit der inszenierten, sogenannten „Selbstverbrennung“ im Januar 2001. Diese Szene wurde von der Xinhua Nachrichtenagentur mit beispielloser Geschwindigkeit in der ganzen Welt verbreitet. Dieses Theater wurde später von mehreren internationalen Organisationen, darunter auch vom „International Educational Development“, als inszeniert und fabriziert bestätigt. Als ein Mitarbeiter bei der Produktion dieser Sendung gefragt wurde, rechtfertigte er, dass einige Szenen dieser Sendung „nach dem Ereignis“ erst gefilmt wurden. Man muss fragen, wie könnte es sein, dass die „Falun Gong-Praktizierenden, die den Tod leicht nehmen können“ mit den KP-Behörden kooperieren?

Lügen können das Sonnenlicht nicht vertragen. Während der Erdichtung von Lügen blockiert die KPC mit allen Kräften die wahren Informationen. Sie versucht in China, alle Nachrichten über Falun Gong aus dem Ausland und alle Erklärungen von Falun Gong-Praktizierenden ohne Rücksicht abzusperren. Alle Falun Gong-Bücher und Materialien wurden vernichtet. Für alle ausländischen Medien, die versuchen wollen, Falun Gong-Praktizierende zu interviewen, gibt es radikale Maßnahmen. Sie werden entweder aus China vertrieben oder mit Benachteiligungen auf dem Weltmarkt bedroht, sodass sie sich zurückhalten und schweigen müssen.

Gegenüber denjenigen, die versucht haben, Informationen über die wahren Umstände von Falun Gong und über die brutale Unterdrückung ins Ausland zu liefern, wendet die KPC auch extreme Maßnahmen an, um sie zu verfolgen. Allein in der Qinghua-Universität wurden schon mehr als ein Dutzend Dozenten und Studenten zu schweren Haftstrafe verurteilt. Sieben Falun Gong-Praktizierende aus Chongqing wurden zu schweren Haftstrafen verurteilt, weil sie den Fall der Falun Gong praktizierenden Studentin der Chongqing-Universität, Wei Xingyan, die vergewaltigt wurde, aufgedeckt hatten.

(2) Geldstrafen, Hausdurchsuchungen und das Recht der Existenzberaubung

Das „Wirtschaftlich zusammenbrechen lassen“ wird von dem gesamten Staatsapparat der KPCh durchgeführt. In den fünf Jahren Unterdrückung haben rund 100 Tausend Falun Gong-Praktizierende zur Einschüchterung Geldstrafen bekommen, von einigen Tausend Yuan bis zu mehreren zehntausend Yuan. Für diese Geldstrafe gibt es keinerlei rechtliche Grundlage. Die regionalen Verwaltungen, die Firmen und die Polizeiwachen dürfen nach Belieben Geldstrafen vollstrecken. Die Bestraften bekommen auch keinerlei rechtliches Schriftstück als Quittung ausgehändigt.

Hausdurchsuchungen sind eine Art finanzieller Raubüberfall. Falun Gong-Praktizierende, die auf der Kultivierung von Falun Gong bestehen bleiben, können zu jeder Zeit von der Polizei zu einer Hausdurchsuchung aufgesucht werden. Diejenigen, die die Hausdurchsuchungen durchführen, nehmen oftmals Geld und Gegenstände weg. In den Dörfern wird manchmal sogar Getreide beschlagnahmt, das man zum Leben braucht. Auch für die beschlagnahmten Gegenstände gibt es keinerlei Quittungen. Meistens nehmen diejenigen, die das Haus durchsuchen, die Gegenstände in ihren Privatbesitz.

Gleichzeitig werden die Falun Gong-Praktizierenden auch durch den Verlust ihrer Arbeit bedroht. Bei den Bauern könnte das Ackerland vom Staat zurückgenommen werden. Die KPCh lässt nicht einmal die Finger von den Rentner, bei vielen Rentnern wurde die Auszahlung der Rente eingestellt, ihre Wohnungen wurden vom Staat zurückgenommen. Bei manchen Falun Gong-Praktizierenden, die Geschäftsleute sind, wird das Vermögen beschlagnahmt und ihr Konto auf der Bank gesperrt.

Bei der Durchführung dieser Politik, greift die KPCh zur Maßnahme der gemeinsamen Buße. Wenn es in einer Firma Falun Gong-Praktizierende gibt, werden beim Geschäftführer und den Mitarbeitern die Prämien gestrichen, sie dürfen auch nicht befördert werden. Auf diese Weise wird Hass gegen Falun Gong-Praktizierende geschürt. Den Familienangehörigen von Falun Gong-Praktizierenden droht ebenfalls der Arbeitsverlust, ihren Kindern droht die Schulentlassung, ihre Wohnungen können vom Staat zurückgenommen werden. All dies dient dazu, die finanzielle Quelle von Falun Gong-Praktizierenden zu versperren, um sie zu zwingen, auf ihren Glaube zu verzichten.

(3) Qualen durch Folterung und das Töten nach Belieben

Das blutige „körperlich vernichten“ wird grundsätzlich von den Organen der öffentlichen Sicherheit, Staatsanwaltschaft und Volksgerichte durchgeführt. Unvollständigen statistischen Angaben von Minghui-Net zufolge, wurden mindesten 1128 Falun Gong-Praktizierende innerhalb von fünf Jahren seit dem 20. Juli 1999 zu Tode verfolgt, diese Information wurde von Bürgern geliefert, die Fälle sind alle bestätigt worden. Die Todesfälle durch die Verfolgung ereigneten sich in mehr als 30 Provinzen, Autonomiegebieten und unmittelbaren Regierungsstädten. Bis zum 1.10.2004 ereigneten sich die meisten Todesfälle der Reihe nach in Heilongjiang, Jilin, Liaoning, Hebei, Shandong, Sichuan, Hubei usw. Der jüngste war erst 10 Monate alt und der ältester 72 Jahre alt. Darunter sind 51,30% Frauen und 38,86% über 50 Jahre alt. Laut durchsickernder Informationen durch die Beamten der KPCh, geht die wirkliche Anzahl der zu Tode verfolgten Falun Gong-Praktizierenden weit über diese Angaben hinaus.

Es wurden unzählige Foltermethoden bei Falun Gong-Praktizierenden angewendet, wie z. B. Prügeln, Peitschen, elektrische Folterinstrumente, Gefrieren, Fesseln, Eisenketten an allen Gliedern über eine lange Zeit fesseln, Verbrennungen mit Feuer, Verbrennungen mit glühendem Eisen, Aufhängen, Stehen lassen oder in die Knie gehen müssen über eine sehr lange Zeit, Durchstechen mit Bambusstochern oder Eisendraht, sexuelle Belästigung und Vergewaltigung usw. Im Oktober 2000 haben die Gefängniswächter im Masanjia-Umerziehungslager 18 weibliche Falun Gong-Praktizierenden die Kleidung vom Leib gerissen und sie in die Gefängniszellen von Männern geworfen, sodass sie von den männlichen Straftäter nach Belieben gedemütigt und vergewaltigt wurden. Man kann eine endlose Liste von diesen blutigen Verbrechen aufstellen.

Eine der Foltermethoden ist der Missbrauch von „Behandlung von Geisteskranken“. Gesunde, vernünftige und geistig normale Falun Gong-Praktizierende werden gesetzwidrig in eine Anstalt für Geisteskranke eingesperrt. Sie bekommen Spritzen mit unbekannten Drogen, sodass manche am ganzen Körper oder teilweise gelähmt sind und manche das Augenlicht oder das Gehör verloren haben. Bei manchen sind die Muskeln oder Organe verfault, manche haben das ganze oder teilweise Gedächtnis verloren und sind dement geworden. Bei manchen wurde die Funktion der inneren Organe schwer beschädigt und manche wurden zum Wahnsinn getrieben. Manche konnten es nicht durchhalten, wenn die Drogen zu wirken begannen und starben kurz daraufhin.

Laut Untersuchungsergebnis sind solche Fälle, bei denen Falun Gong-Praktizierende mit der Methode von „Behandlung von Geisteskranken“ verfolgt werden, in rund 23 Provinzen, Städten und Autonomengebieten verbreitet. Mindestens einhundert Anstalten für Geisteskranke in verschiedenen Provinzen, Städten, Landeskreisen und Bezirken sind an der Verfolgung beteiligt. Von der Anzahl der Fälle und ihrer Verteilung her gesehen, ist die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch Missbrauch von nervenzerstörenden Drogen eine von der oberen bis zur unteren Ebenen geplante, systematisch durchgeführte Politik. Es wurden mindestens eintausend geistig normale Falun Gong-Praktizierede zwangsweise in Anstalten für Geisteskranke und Anstalten zum Drogenentzug eingesperrt. Viele davon bekamen Spritzen oder wurden zwangsweise mit mehreren Drogen behandelt, die das Zentralnervensystem zerstören. Sie wurden auch über eine lange Zeit gefesselt oder mit elektrischen Folterinstrumenten behandelt. Mindestens 15 Falun Gong-Praktizierende sind dadurch ums Leben gekommen.

(4) Das „Büro 610“ steht über dem Rechtssystem

Am 7. 6. 1999 traf Jiang Zemin allein die Entscheidung für die landesweite Unterdrückung von Falun Gong auf der Sitzung des Politbüros der KPCh. Daraufhin wurde eine „Führungsgruppe des Zentralkomitees zur Behandlung der Falun Gong-Frage“ gegründet. Weil diese Gruppe am 10. Juni gegründet wurde, wurde sie offiziell „Büro 610“ genannt. Seitdem ist dieses Büro für alle konkreten Angelegenheiten der Unterdrückung von Falun Gong zuständig, es ist in allen Regierungsebenen verstreut. Das politische und juristische Komitee, die Medien, die „Organe der öffentlichen Sicherheit, der Staatsanwaltschaften und der Volksgerichte“ und das Sicherheitsamt, sie sind alle seine Handlanger. Dem Schein nach ist das „Büro 610“ dem Staatsrat untergeordnet, in Wirklichkeit ist es eine Agentenorganisation der KPCh, das außerhalb des Systems von Staat und Regierung steht. Es wird von keinerlei gesetzlichen Bestimmungen und staatlichen politischen Anordnungen eingeschränkt. Es ist ein Machtorgan, das über staatliche, rechtliche Systeme und Regierungssysteme hinausgeht und darf staatliche Mittel zur Verfügung stellen. Es ist ein ähnliches Organ wie die GESTAPO. Nachdem Jiang Zemin den Befehl zur Unterdrückung von Falun Gong gegeben hatte, veröffentlichte die Xinhua – Nachrichtenagentur am 22. Juli 1999 die Rede vom Leiter der Organisationsabteilung der KPCh und die Rede vom Leiter des Propagandaministeriums, die öffentlich Jiang Zemin bei der Verfolgung von Falun Gong unterstützen. All dies war eine Unterstützung durch die strenge KP-Organisation für den bösartigen Plan von Jiang Zemin.

Durch zahlreiche Fälle wurde bewiesen, dass die Sicherheitsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte kein Recht haben, die Fälle von Falun Gong eigenständig zu behandeln, sie müssen alle der Anweisung des „Büro 610“ folgen. Als viele Familienangehörigen von Falun Gong-Praktizierenden, die verhaftet, eingesperrt oder zu Tode gefoltert worden sind, bei den öffentlichen Sicherheitsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichten Klage einreichen wollten, bekamen sie die Antwort, dass das vom „Büro 610“ entschieden werden müsste.

Für die Existenz des „Büro 610“ gibt es aber keinerlei rechtliche Grundlage. Wenn es Anweisungen an alle Organe des KP-Systems gibt, gibt es meistens keine schriftliche Mitteilung, sie werden nur mündlich weitergegeben. Außerdem wurde es angeordnet, dass alle, die die mündlichen Anweisungen gehört haben, keine Audio- oder Videoaufnahmen machen dürfen, es darf sogar kein schriftliches Protokoll geben.

Ein vorübergehendes Organ zu gründen ist eben ein Trick, der in der Vergangenheit oft von der KPCh benutzt wird. Bei all den politischen Bewegungen, die dazu dienen, Andersdenkende aus dem Weg zu räumen, wurde diese anormale Methode und die anormalen zeitlich begrenzten Organe gegründet, die die Durchführung der Bewegungen leiten. Bei der Kulturrevolution gab es z. B. die Gruppe der Zentralregierung für die Kulturevolution. Dadurch wurde die Gewaltpolitik der KP im ganzen Land ausgeführt.

In dem langen Prozess der Gewalt- und Terrorherrschaft der KPCh, wurde der stärkste und böseste Staatsterrorismus auf der Welt durch Gewalt, Lügen und Blockierung von Informationen heraustrainiert. Sie kann Brutalität und Lügen perfekt und im höchsten Maß anwenden. Bei all den politischen Bewegungen in der Vergangenheit hat die KPCh eine Reihe von systematischen und wirksamen Methoden entwickelt, um Menschen zum Sündenbock zu machen, zu schädigen und zu töten. Dadurch hat sie auch viele Erfahrungen gesammelt. Sie ist einfach brutal, durchtrieben und verschlagen.

Durch die Kontrolle über die Armee wag die KPCh die Bürger ganz nach Belieben und skrupellos zu unterdrücken. Bei der diesmaligen Unterdrückung von Falun Gong hat Jiang Zemin nicht nur die Polizei und bewaffnete Polizei eingesetzt, sondern er hat zwischen Juli und August 1999 direkt die Armee eingesetzt, als Millionen unbewaffnete Bürger in Beijing eine Petition einreichen wollten, um das Unrecht gegen Falun Gong auszusprechen. Auf allen wichtigen Wegen, die nach Beijing führen, waren überall bewaffnete Soldaten zu sehen, sie arbeiteten zusammen mit der Polizei, um die Falun Gong-Praktizierenden, die eine Petition einreichen wollten, abzufangen oder zu verhaften.

Die Kontrolle der KPCh über die staatlichen Finanzmittel führte zur finanziellen Unterstützung für die Verfolgung von Falun Gong durch Jiang Zemin. Ein hoher Beamter aus der Justizbehörde, Provinz Liaoning hatte auf einer Versammlung in Masanjia-Umerziehungslager zugegeben: „Die zum Kampf gegen Falun Gong eingesetzten Finanzmittel haben schon die Ausgabe eines Krieges übertroffen.“

Es ist zwar noch nicht klar, wie viel von den staatlichen Finanzmitteln und den Ersparnissen von Bürger die KPCh für die Verfolgung von Falun Gong genutzt hat, aber wenn man überlegt, kann man schon erraten, dass das eine astronomische Zahl sein könnte. Im Jahr 2001, laut interner Informationen der Sicherheitsbehörde: allein am Tiananmen-Platz lagen die Ausgaben pro Tag für die Festnahme von Falun Gong-Praktizierenden zwischen 1,7 Millionen bis 2,5 Millionen Yuan, also liegt die Ausgabe pro Jahr zwischen 0,62 Milliarden bis 0,91 Milliarden Yuan. Nach Schätzung hat Jiang Zemin mindestens einige Millionen Menschen für die Verfolgung von Falun Gong eingestellt, darunter sind Polizisten aus den Polizeiwachen und Sicherheitsbehörden, Mitarbeiter vom „Büro 610“ auf allen Ebenen. Die dafür eingestellten Personen verteilen sich von den Städten bis zu weit abgelegenen Dörfern. Die dafür ausgegebenen Löhne müssen wohl insgesamt 100 Milliarden Yuan pro Jahr sein. Das ist noch nicht alles. Jiang Zemin hat auch noch Unsummen Geld ausgegeben, um Zwangsarbeitslager, Gehirnwäschezentren und Gehirnwäschegelände usw. auszubauen, um Falun Gong-Praktizierende einzusperren. Zum Beispiel hat Jiang Zemin im Dezember 2001 mit einem Mal 4,2 Milliarden Yuan ausgegeben, um Gehirnwäschezentren und Gehirnwäschegelände aufzubauen, die zur Umerziehung der Falun Gong-Praktizierenden dienen sollen. Außerdem hat Jiang Zemin noch viele Menschen mit Geld angespornt oder angeregt, um sich an der Verfolgung von Falun Gong zu beteiligen. In vielen Gebieten gibt es von 1000 bis zu 10,000 Yuan Belohnung, wenn jemand einen Falun Gong-Praktizierenden festgenommen hat. Herr Su, Leiter des Masanjia-Umerziehungslagers, wo es die schlimmsten Verfolgungsfälle gibt, hat einmal 50,000 Yuan von der KPCh als Belohnung bekommen. Herr Shao, der stellvertretende Leiter bekam 30,000 Yuan als Belohnung. Der damalige Generalsekretär der KPCh Jiang Zemin ist der Urheber und Drahtzieher dieser bösen Verfolgung. Er hat den Mechanismus der KPCh für politische Bewegungen genutzt, um die Verfolgung von Falun Gong zu starten. Für dieses böse Verbrechen in der Geschichte kann er sich seiner Verantwortung nicht entziehen. Anderseits, ohne die Gewaltmechanismen der KPCh, die durch eine sehr lange Zeit heraustrainiert wurden, hätte Jiang Zemin diese böse Verfolgung überhaupt nicht starten und durchführen können.

Die gegenseitige Ausnutzung von Jiang Zemin und der KPCh; die sich über alles hinwegsetzen, ohne Rücksicht auf andere Meinungen; wegen einzelner persönlicher oder parteiischer Vorteile sich gegen Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu stellen, dies sind die wirklichen Gründe dafür, dass dieses absurde Verbrechen überhaupt begangen werden konnte.

5. Jiang Zemin stürzt die KPCh von innen heraus

Um den Kommunismus nach China zu importieren, hat die KPCh die traditionelle chinesische Kultur an der Wurzel abgetrennt. Nachdem die vernichtende Niederlage der internationalen kommunistischen Bewegung in der Praxis die Absurdität des Kommunismus bewiesen hat, hat die KPCh nicht die Fähigkeit und auch nicht den Mut oder den Wunsch, China wieder zu ihrer Tradition zurückzuführen, damit China zu einer nicht kommunistischen, gutartigen Gesellschaft übergeht. Auf Grund der Alleinherrschaft der KPCh, lässt sie es auch nicht zu, dass sich andere politische Gruppierungen an der staatlichen Politik mitbeteiligen und die Macht über China mit ihr teilen. Es scheint so, als ob China nur darauf warten muss, bis der giftige Tumor des Kommunismus zum Ausbruch kommt und in sich zusammenfällt, dann würde China sich mit der KPCh zusammen auflösen.

Jedoch ist die Kultivierung von Falun Gong eine unpolitische Bewegung, die aus dem Volk stammt, plötzlich in den 90er-Jahren aufgetaucht ist, es geschafft hat, dass das Menschenherz vom Grund auf geändert wird. Falun Gong hat die traditionelle Kultur zusammen mit dem Volk zu einem Körper vereint, sodass die Chinesen lautlos ihre Wurzeln wieder gefunden haben. Man kann sagen, dass die Verbreitung von Falun Gong es ermöglicht hat, dass die chinesische Gesellschaft auf ruhige Weise eine gute Lösung findet. Damals haben viele KP-Mitglieder mit Weisheit auch erkannt, dass die Verbreitung von Falun Gong vom Wesen her für die Stabilität der Gesellschaft von Vorteil ist.

Aber Jiang Zemin hat das böse Wesen der KP ausgenutzt und eine groß angelegte Verfolgung gegen sich kultivierende Menschen in China gestartet und nur aufgrund persönlicher Interessen. Es wurde eine Strafexpedition gegen diese Kraft unternommen, die sich dem Guten zuwendet, das am vorteilhaftesten ist und das keinen Schaden bringt. Diese Verfolgung hat nicht nur das Land und das Volk in ein Verbrechen und eine Katastrophe hineingezogen, sondern wird letztendlich die KP selbst von Grund auf niederschlagen.

Jiang Zemin nutzt die KPCh und wendet alle bösartigen Methoden aus der Geschichte an, um gegen Falun Gong vorzugehen. Die Menschenrechte, die Moral und die menschliche Natur werden äußerst stark sabotiert, das zerstört gerade die Basis für die Macht der Regierung eines Staates von Grund auf.

Die Clique von Jiang Zemin setzt alle möglichen Finanzkräfte ein, auch materielle und personelle Ressourcen, die sie mobilisieren kann, um gegen Falun Gong vorzugehen. Das hat zu einer ziemlich großen Belastung für den Staat und die Gesellschaft geführt. Die KPCh kann diese Verfolgung nicht in die Länge ziehen.

Die KPCh und Jiang Zemin haben bei der Verfolgung unterschiedliche schurkische, gewalttätige, brutale und lügnerische Tricks verwendet. Alle angesammelten bösen Erfahrungen werden bei der Verfolgung von Falun Gong eingesetzt.

Am Anfang der Unterdrückung von Falun Gong 1999, plante Jiang Zemin „innerhalb von drei Monaten“ Falun Gong zu erledigen. Jedoch hat die KPCh die Kraft von Falun Gong unterschätzt, sie hat auch die Kraft von Tradition und Glauben unterschätzt.

Fünf Jahre sind vergangen. Falun Gong ist immer noch Falun Gong, außerdem ist es auf der Welt weit verbreitet. Bei dieser Kraftprobe zwischen Aufrichtigkeit und Boshaftigkeit erleiden Jiang Zemin und die KPCh schwere Niederlagen. Ihre schurkische, brutale und bösartige Natur ist komplett ans Tageslicht getreten. Jiang Zemin ist jetzt völlig in Misskredit geraten und auf große innen- und außenpolitische Probleme gestoßen. Ihm droht, überall angeklagt zu werden, es wird gefordert, ihn vor Gericht zu bringen.

Ursprünglich wollte die KPCh ihre Gewaltherrschaft durch diese Unterdrückung festigen, aber am Ende hat sie es nicht geschafft, Energie „aufzuladen“, ganz im Gegenteil, sie hat ihre eigene Energie völlig verbraucht. Jetzt ist die KPCh schon so verdorben, dass sie nicht zu retten ist. Sie ist wie ein verfaulter und ausgetrockneter Baum und wird auch ohne Wind schon von alleine umfallen.

Schlusswort

Der damalige Generalsekretär der KPCh Jiang Zemin ist der Urheber und Drahtzieher dieser bösartigen Verfolgung. Jiang Zemin hat die Macht, die Position, die Methoden der Bestrafung von Menschen, die Mechanismen der politischen Bewegungen der KPCh umfassend ausgenutzt und diese Verfolgung von Falun Gong gestartet. Er kann sich seiner Verantwortung für diese bösen Verbrechen in der Geschichte nicht entziehen. Anderseits, ohne die KPCh wäre es für Jiang Zemin überhaupt nicht möglich, diese bösartige Verfolgung zu starten und durchzuführen. Die KPCh stellt sich seit seiner Entstehung schon gegen die Aufrichtigkeit und Gutherzigkeit. Sie verwendet die Methoden der Unterdrückung und betrachtet die Verfolgung als ihre Fähigkeit. Vom Ausgangspunkt aus, dass die ganze Welt unter der Herrschaft einer Partei stehen sollte, stammt die Gedankenkontrolle, die die KP auch als Grundlage ihrer Herrschaft betrachtet. Auf Grund ihrer Natur hat die KP Angst vor der Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und hegt Hass gegen Falun Gong. Die Verfolgung von Falun Gong ist daraufhin zwangsläufig.

Die KPCh und Jiang Zemin nutzen sich gegenseitig aus, das hat auch dazu geführt, dass ihr Schicksal miteinander verbunden ist. Falun Gong ist dabei, Jiang Zemin anzuklagen. Wenn der Tag kommt, an dem Jiang Zemin bei einem gerichtlichen Prozess bestraft wird, kann man sich auch vorstellen, was für ein Ende die KPCh haben wird.

Die himmlischen Gesetze erlauben es nicht, dass man so viele Menschen unmenschlich verfolgt, die sich nach der Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht kultivieren. Das Verbrechen von Jiang Zemin und der KPCh wird eine einschneidende und ewige Lektion für die Menschheit sein.

(Auszüge aus der neunteiligen Serie „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ von der Webseite: http://english.epochtimes.com)

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