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Brief des europäischen Falun Dafa Vereins (Teil 2)

Teil 1: http://de.clearharmony.net/articles/200502/22187.html

Einflüssen von chinesischen Botschaften und Konsulaten im Ausland widerstehen

Seit im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong begann, haben sich chinesische Botschaften und Konsulate rund um die Welt mit der Verleumdungskampagne gegen Falun Gong befasst, Lügen verbreitet sowie Druck auf Länder ausgeübt, Falun Gong Aktivitäten zu verhindern. Seitdem sich allerdings die Menschen der friedlichen Natur von Falun Gong bewusst sind, sind sie nicht länger bereit, sich von der Propaganda antreiben oder täuschen zu lassen. Im Folgenden werden Beispiele angeführt, wie Menschen sich den Forderungen des chinesischen Regimes widersetzen.

Falun Gong-Island Dialogkomitee verfasst eine Petition und hält am ersten Jahrestag der Island Geschehnisse eine Pressekonferenz ab

Am 11. Juni 2002 verweigerte die Island Air auf Weisung der isländischen Regierung Falun Gong Praktizierenden den Einstieg in Flugzeuge Richtung Island. Dies geschah aufgrund einer schwarzen Liste, die von der chinesischen Regierung übermittelt worden war. Die Falun Gong Praktizierenden waren auf der Reise nach Island, um an einem Appell gegen Jiang Zemin teilzunehmen, der sich auf einem Staatsbesuch im Lande befand. Andere Falun Gong Praktizierende wurden bei der Ankunft auf dem Flughafen von Reykjavik festgesetzt und durften in Island nicht einreisen.

Am 05. Juni 2003, als sich der erste Jahrestag dieser ungesetzlichen Einreiseverweigerung näherte, verkündete die isländische Datenschutzbehörde einen formellen Beschluss:

„Es widerspricht dem Gesetz, dass das isländische Justizministerium die Informationen über Falun Gong Praktizierende an die Island Air sowie die isländischen Botschaften in den USA, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und Frankreich übergab, um Falun Gong Praktizierende daran zu hindern, in dieses Land einzureisen.“

Für die weitere Berichtigung der fehlerhaften Entscheidung der isländischen Regierung unter dem Druck von Jiangs schurkischem Regime verfasste das Falun Gong-Island Dialogkomitee eine Petition an den Ombudsmann des Schiedsgerichtskomitees des isländischen Parlamentes. Außerdem wurde vor dem Justizministerium eine Pressekonferenz abgehalten mit einem Aufruf an die isländische Regierung, die Gesetze zu respektieren und ihre Fehler zu korrigieren.

Chinesische Version: http://yuanming.net/articles/200306/21363.html

Island Review: Schande für die isländische Regierung

10. Juni 2003

Eine staatlich gelenkte Organisation, verantwortlich für die Überwachung der Menschenrechte, hat eine Stellungnahme herausgegeben, in der die isländische Regierung zu einer öffentlichen Entschuldigung und Zahlung von Schadenersatz an Falun Gong Praktizierende aufgerufen wird, die im letzten Juni im Zusammenhang mit dem Besuch des früheren chinesischen Präsidenten Jiang Zemin in Island schlecht behandelt wurden.

Die isländische Behörde, Persónuvernd, hat festgelegt, dass das Justizministerium keine Ermächtigung hatte, die Namen von vermeintlichen Falun Gong Anhängern der Island Air und den isländischen Botschaften bekannt zu geben und dass die Handlungsweisen der Regierung im Zusammenhang mit Zemins Islandbesuch beschämend waren.

Nach dem Erhalt der ‚schwarzen Namensliste’ trafen Island Air und gewisse isländische Botschaften Vorkehrungen, um die Aufgelisteten an der Einreise nach Island zu hindern. Insgesamt wurden ungefähr 205 Falun Gong Praktizierenden die Einreise während des Besuchs des chinesischen Präsidenten nach Island verwehrt, während 49 Praktizierende, die bereits in Island angekommen waren, festgesetzt und drei vermeintlich Praktizierende abgeschoben wurden.

„Die von der Regierung unternommenen Aktionen waren schlimm und ungebührlich für einen demokratischen Staat“, brachte die von Persónuvernd erstellte Stellungnahme zum Ausdruck.

http://icelandreview.com/ir.asp?cat_id=936&module_id=220&element_id=4305

Bericht der niederländischen Zeitung Dagblud de Limberger: Chinesische Einmischung bei Falun Gong geht [zu] weit

Vor ein paar Tagen versuchte die chinesische Regierung, eine Aufführung von holländischen Falun Gong Praktizierenden im Freizeitpark Mondo Verde in Landgraaf zu verhindern. Dieses Ereignis ist nicht einmalig. Chinesische Behörden versuchen die Bewegung immer mehr auch außerhalb Chinas zu blockieren.

Schwedisches Parlamentsmitglied befragt den Außenminister über Falun Gong
Frage und schriftliche Antwort

Parlamentsmitglied Sven-Erik Sjostrand befragte die schwedische Außenministerin, Anna Lindh, über die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden.

Sven-Erik Sjostrand: Was möchte die Ministerin unternehmen, um den Druck der chinesischen Regierung in Europa und Schweden und auch die Verfolgung von Falun Gong in Europa und Schweden zu unterbinden?

Frau Pirjo Svensson ist gerade ohne Grund in Thailand 35 Tage in Haft gewesen. Sie ist Falun Gong Praktizierende und wurde ihrer Freiheit beraubt, an dem Tag, an dem der chinesische Präsident an einer SARS bezogenen Konferenz der asiatischen Führer anwesend war, was eindeutig beweist, dass die chinesische Regierung dahinter stand und den Vorfall mit Pirjo kontrollierte. Pirjos Fall ist nur einer von vielen ähnlichen Zwischenfällen der Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden. Letztes Jahr, als Jiang Island besuchte, wurde mehr als 100 Falun Gong Praktizierenden die Einreise ins Land verweigert, weil sie in einer schwarzen Liste aufgeführt waren. In Dänemark wurde die Erlaubnis zum Besuch eines kulturellen Festivals am 21. September 2002 auf Druck der chinesischen Behörden zurückgenommen. Im März dieses Jahres stoppte die chinesische Botschaft in Rumänien die Ausstellung einer Falun Gong Praktizierenden (Zhang Cuiying) über traditionelle chinesische Malerei. Am 300. Jahrestag der Feierlichkeiten in St. Petersburg wurde die Falun Gong Parade mit ihrer traditionellen Musikdemonstration und Tanz gestört. Falun Gong Praktizierende wurden daran gehindert, chinesischen Regierungsvertretern zu begegnen. In den vergangenen paar Jahren hat Schweden versucht, diese Angelegenheiten mit der chinesischen Regierung auf verschiedenen Ebenen anzusprechen. Doch diese Verfolgung dauert an. Nun hat sie auch Europa erreicht.

Anna Lindh, Außenministerin

Artikel von: http://clearharmony.net/articles/200306/13228.html

Reuters: CHINA: Myanmar [Burma] lässt in Hong Kong Falun Gong Mitglied frei

HONG KONG, 18. Juni (Reuters) – Myanmar hat einen Anhänger der spirituellen Bewegung Falun Gong freigelassen, den es unter dem Druck Chinas, welches die Gruppe verbietet, eingesperrt hatte, so erzählten Anhänger der Bewegung am Mittwoch.

Hong Kong Mitglieder erklärten in einer Stellungnahme, dass Chan Wing-yuen, 71 Jahre, am 09. Juni von Geheimagenten Myanmars nach Hong Kong begleitet wurde. Er hatte eineinhalb Jahre in einem Gefängnis verbracht, wesentlicher kürzer als seine siebenjährige Strafe.

„Es wird angenommen, dass die Freilassung einer globalen Rettungsaktion von Falun Gong Praktizierenden zu verdanken ist und auch der Unterstützung und dem Beistand vieler Regierungen und NGOs (Nichtregierungsorganisationen), die sich um Menschenrechte und Freiheit kümmern“, sagte die Stellungnahme aus.

Chan wurde im Dezember 2001 nach dem Ausrollen eines Transparentes als Protest gegen die Falun Gong Niederschlagung durch den chinesischen Präsidenten Jiang Zemin, der Myanmar besuchte, verhaftet. Chan war dorthin gegangen, um Verwandte zu sehen.

Im Januar 2002 wurde Chan, für den Versuch Myanmar zu zerrütten, zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Er bezeichnete die Strafe als grundlos.

Falun Gong Praktizierende aus unterschiedlichen Teilen der Welt hatten seitdem Mitteilungen an die Regierung von Myanmar und an chinesische Botschaften geschrieben, telefoniert und gefaxt, in denen sie auf die Freilassung Chans drängten.

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