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Dänische Zeitung deckt die Verfolgung gegen Falun Gong Praktizierende in China auf

Große dänische Investitionen trotz Staatsterror in China

Chinas Präsident Hu Jintao löste Jiang Zemin im September 2004 im Amt als Vorsitzender der mächtigen Militärkommission ab und ist somit der mächtigste Mann in China. Es gab auch Erwartungen, daß China sein schlechtes Image bezüglich der Menschenrechte verbessern würde, doch nichts dergleichen ist geschehen. Im Bewußtsein, daß Hu Jintao nichts positives für die Menschenrechte in China tun will oder kann, veröffentlichte die chinesische Zeitung Epoch Times, welche ihren Hauptsitz in New York hat, die neun Kommentare über die Kommunistische Partei Chinas (KPC). Diese Zeitung ist unabhängig von politischen und ökonomischen Interessen und insbesondere unabhängig von der chinesischen Regierung. Wenn Chinas fehlende Menschenrechte angeprangert werden, wird oft gekontert, daß es wichtiger sei, den materiellen Wohlstand der Bevölkerung sicherzustellen.

Sie machen trotz Folter weiter

Als Jiang Zemin 1999 die Verfolgung begann, hatte er erwartet Falun Gong innerhalb von drei Monaten auszulöschen. Falun Gong Praktizierende würden sich jedoch eher zu Tode foltern lassen, als ihren Glauben zu widerrufen. Einige waren verängstigt zu praktizieren und lasen Li Hongzhis [der Gründer von Falun Gong] Schriften daheim. Doch einige waren mutig genug, um einen harten Kampf gegen die Propagandamaschinerie zu beginnen. Langsam erhielt Falun Gong wieder seinen guten Ruf zurück. In bestimmten Orten, weit weg von der Hauptstadt, werden die Übungen wieder offen praktiziert, doch in Peking und im Nordosten Chinas ist die Unterdrückung immer noch rücksichtlos.

Die KPC ist neidisch auf den Erfolg von Falun Gong

Falun Gong hat sich auf die einzigartige Weise von Mund zu Mund verbreitet. Falun Gong hat eine lose Organisationsstruktur, und jeder kann kommen und gehen, wie er möchte. Wegen der Wirkung von Falun Gong, die körperliche und geistige Gesundheit der Menschen zu verbessern, wuchs die Anzahl der Falun Gong Praktizierenden schnell. Viele studierten Li Hongzhis Bücher und gaben auf eigene Kosten Falun Gong weiter. In sieben Jahren wuchs die Anzahl von Falun Gong Schülern auf über 100 Millionen Menschen an. Wenn sie am Morgen praktizierten, war in fast jedem Park in China Falun Gong Übungsmusik zu hören.

Der Kultur-Kampf

Als die Anzahl der Menschen, die Falun Gong praktizierten, die der Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas überstieg, kann man sich vorstellen, daß die KPC ängstlich und neidisch wurde. Was Falun Gong den Menschen gibt, ist Kultur. Es ist die traditionelle Kultur, welche das chinesische Volk schon vor langer Zeit verloren hat: Plötzlich, nachdem die KPC die Regierung ergriffen hatte, begann sie, Tempel zu zerstören und heilige Schriften zu verbrennen. Sie zwangen Mönche und Nonnen zurück in die Gesellschaft zu gehen. In den sechziger Jahren gab es kaum noch religiöse Ausübungen in China. Die "großartige Kulturrevolution" war eine religiöse und kulturelle Katastrophe unter der Kampagne "Werft die vier Alten weg" – nämlich alte Ideen, alte Kultur, alte Bräuche und alte Gewohnheiten.

Wirtschaftlicher Druck auf den Westen

Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums hat China bis April 2004 990 Milliarden Dollar ausländische Investitionen erhalten. Diese enorme Bluttransfusion für die Wirtschaft der KPC durch ausländisches Kapital fällt ins Auge, doch hat diese Investmentrate dem chinesischen Volk keine Demokratie, Freiheit oder Menschenrechte gebracht. Während seines Besuches in China vom 24. bis zum 28. Februar 2004 führte Anders Fogh Gespräche über Menschenrechte mit chinesischen Regierungsbeamten, jedoch hinter verschlossenen Türen. Der Premierminister hat dem dänischen Parlament Informationen über den Inhalt dieser Gespräche vorenthalten. Die dänische Falun Gong Sprecherin Lignan Wu hat, wie 100 andere Sprecher weltweit, mehrere chinesische Nachrichten, die Falun Gong diffamieren, auf ihrem Anrufbeantworter erhalten. Das Band wurde der Polizei übergeben.

Falun Gong ist eine fortgeschrittene Kultivierungsmethode und ein Übungssystem, welches von Herrn Li Hongzhi gegründet wurde. Seit seiner Einführung 1992 hat Falun Gong über 100 Millionen Menschen weltweit angezogen. Es steht in Beziehung mit anderen Qigong Techniken, doch unterscheidet sich dadurch, daß es nach höherem Bewußtsein strebt. Falun Gong besteht aus fünf Übungen. Drei davon sind in körperlicher Aktivität und Bewegung, während man in den zwei anderen Stellungen über lange Zeit verharren muß. Das Yin-Yang des Daoismus und das Dharma-Rad des Buddhismus spiegeln sich beide in dem "Falun Gesetzes Rad" wider. Diejenigen, die sich interessieren, können kostenlos mitmachen, und das Lehrmaterial kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.

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