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Malaysia: Die Praktizierenden in Malaysia zeigten während der Jahreskonferenz des Anwalt-Vereins eine Nachstellung von Folterszenen

Am 19. März 2005 fand die Jahreskonferenz der Anwaltsvereinigung von Malaysia in einem Hotel in Kuala Lumpur statt. Um mehr Anwälte die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong in China erkennen zu lassen, veranstalteten die Praktizierenden hier eine Nachstellung von Folterszenen. Die Praktizierenden zeigten die Foltermethoden, die das Regime von Jiang Zemin benutzt, indem sie selbst die Szenen nachstellten. Es war bereits das zweite Mal, dass die Praktizierenden in Kuala Lumpur Foltermethoden darstellten.

Am 19. März kamen die Praktizierenden sehr früh zum Platz, um sich für die Ausstellung vorzubereiten. Sie klebten Plakate und Bilder mit Informationen über die Verfolgung von Falun Gong an die Wände, einschließlich der Plakate mit Informationen zu der weltweiten Verbreitung von Falun Gong. Darunter waren auch einige Bilder aus der Gemälde-Serie „Kompromissloser Mut“, die von Praktizierenden gemalt worden waren, sowie die Fotos zu den Foltermethoden, die schon in anderen Ländern ausgestellt worden waren. Auf dem Schauplatz stellten die Praktizierenden die Folterungen, die die eingesperrten Praktizierenden in China erleben, persönlich dar. Andere Praktizierende zeigten die beruhigenden und wunderschönen Übungen von Falun Gong.

Viele Anwälte nahmen an dieser Jahreskonferenz teil. Während der Kaffeepause verteilten die Praktizierenden die Informationsmaterialien und Flyer an sie und luden sie zu der Nachstellung der Foltermethoden ein. Viele der Anwälte nahmen die Informationsmaterialien an und besuchten die Ausstellung. Einer von ihnen hatte zuerst abgelehnt, die Materialien anzunehmen, als er den Namen „Falun Gong“ hörte. Die Praktizierende fragte ihn dann wohlwollend: "Entschuldigen sie bitte, darf ich ihnen eine Frage stellen? Warum lehnen sie die Flyer sofort ab, wenn sie „Falun Gong“ hören? Sie wissen doch gar nicht, was ich ihnen mitteilen wollte." Daraufhin nahm der Anwalt die Informationsmaterialien an.

Es gab auch viele Anwälte, die die Praktizierenden spontan danach fragten, wo sie mit ihrer Unterschrift die Praktizierenden unterstützen könnten, nachdem sie über die wahren Geschehnisse im Hinblick auf die Verfolgung aufgeklärt worden waren. Manche von ihnen brachten auch ihre Freunde zum Platz, damit sie sich die Ausstellung anschauen konnten.

Die Anwälte kamen ständig zu dem Platz, um die Ausstellung zu besuchen und sich über die wahren Umstände der Verfolgung zu informieren. Manche von ihnen hatten noch nie zuvor von Falun Gong gehört. Nachdem die Praktizierenden ihnen erklärt hatten, was Falun Gong ist und wie die Verfolgung angefangen und welchen Verlauf sie genommen hat, waren sie sich über die Situation klar. Viele von ihnen wollten daraufhin von sich aus die Petition gegen die Verfolgung und den Aufruf "Stellt Jiang vor Gericht" unterschreiben.

Für den gleichen Tag hatten die Praktizierenden zudem einen Presseempfang arrangiert. Drei Praktizierende, die die Verfolgung in China persönlich erlebt hatten, erzählten von ihren Erfahrungen, beim Bekannt machen der Auswirkungen der Verfolgung. Zou Yujun kam aus Guangzhou. Sie war über vier Jahre lang rechtswidrig eingesperrt worden und hatte in dieser Zeit viele schreckliche Sachen erlebt. Kong Bin kam aus Beijing. Die Gedanken seiner Frau waren von den Lügen der Regimes von Jiang Zemin vergiftet worden, sodass sie ihren Ehemann bei der Polizei angezeigt hatte und ihn in einen Gehirnwäschekurs schicken ließ. Zhang Xufeng kam aus Shan Dong. Sein großer Bruder wurde wegen seines festen Glaubens an Falun Gong rechtswidrig von der Polizei eingesperrt, und seine Familie verlor damit ihre Einkommensquelle. Diese Praktizierenden waren alle normale chinesische Bürger, die einen Beruf und glückliche Familien gehabt hatten. Durch das Praktizieren von Falun Gong hatten sie viele Vorteile erhalten. Aber das Regime von Jiang Zemin nahm ihnen ihr Zuhause und zerstörte ihre Familien. Der Menschenrechtsanwalt Yun Dayu (Edmund Bon) hielt auch eine Rede, in der er an die malaysische Regierung appellierte, die chinesische Regierung dazu zu drängen, die Verfolgung zu beenden.

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