Todesmeldungen von vier Falun Gong Praktizierenden

Frau Zhang Huifang, 64, wohnhaft in Wuhan, Provinz Hubei, praktizierte seit 1993 Falun Gong. Die Krankheiten unter denen sie jahrelang gelitten hatte wurden durch diem Praktik geheilt. Nach dem Verbot von Falun Gong im Juli 1999 bestand Frau Zhang auf ihren Glauben. Wegen des Praktizierens der Übungen an einem öffentlichen Platz und einer Petition in Peking wurde sie insgesamt dreimal festgenommen und eingesperrt. Sie stand unter ständiger Überwachung der Behörden und wurde oft belästigt. Die andauernde Verfolgung beeinträchtigte die Gesundheit von Frau Zhang so sehr, dass ihre alten Krankheiten wieder rückfällig wurden. Am 13.Juli 2003 starb sie.

Frau Guan Lijun, 53, war Angestellte der Raffinerie Nr. 5 der Stadt Huludao, Provinz Liaoning. Bevor sie 1996 mit Falun Gong anfing, hatte sie an Lungenkrebs gelitten. Durch das Praktizieren war sie wieder gesund geworden. Nach dem Verbot von Falun Gong ging Frau Guan mehrmals nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Sie wurde deswegen festgenommen und im Februar 2001 für ein Jahr in das berüchtigte Masanjia Frauenarbeitslager in der Provinzhauptstadt Shenyang gesteckt. Nach der Freilassung erklärte sie die unter Zwang geschriebene sog. Verzichtserklärung* als ungültig. Sie praktizierte weiter und setzte sich dafür ein, Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung zu informieren. Unter dem Druck der Verfolgung trat die alte Krankheit wieder auf. Am 20.November 2004 starb sie.

Herr Yang Rong, 50, wohnte im Xinfu Bezirk der Stadt Fushun, Provinz Liaoning. Im Oktober 1999 fuhr er nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Er wurde festgenommen und befand sich 15 Tage lang in Polizeigewahrsam. Im März 2001 wurde er erneut ohne jegliche rechtliche Verfahren zwei Monate lang eingesperrt, weil er Falun Gong nicht aufgeben wollte. Im April 2002 wurde er wegen der Verteilung von Informationsmaterial über Falun Gong zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Im Mai 2003 wurde er zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, obwohl die „Umerziehung durch Arbeit“ noch lief. Im Januar 2005 wurde er wegen einer schweren Leberkrankheit freigelassen. Im Februar veröffentlichte er auf der Minghui Webseite seine Erklärung, dass alles, was er während der Haft unter Folter und Gehirnwäsche gegen Falun Gong unterschrieben hatte, ungültig sei und dass er weiter Falun Gong praktizieren wolle. Am 24.März 2005 starb er.

Frau Li Guilan, 52, wohnte im Xianfeng Dorf, Gemeinde Hada, Kreis Jidong, Provinz Heilongjiang. Seit März 1999 praktizierte sie Falun Gong und ihre Herzkrankheit war wesentlich verbessert. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong konfiszierte die Polizei ihre Bücher von Falun Gong und verbot ihr, Falun Gong zu praktizieren. 2002 wurde der Ehemann von Frau Li wegen des Praktizierens von Falun Gong zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Unter mehrfachen Bedrohungen der Polizei hörte Frau Li auf, Falun Gong zu praktizieren. Nach der Freilassung ihres Mannes begann sie wieder mit dem Praktizieren. Da sie Jahre lang unter großem Druck lebte, erlitt sie einen Rückfall ihrer alten Krankheit. Am 5.November 2004 starb sie.

* [Anm.: In dieser Erklärung müssen Praktizierende schreiben, dass sie das Praktizieren von Falun Gong bereuen und garantieren, es nicht mehr zu praktizieren, nicht mehr nach Peking zum Appellieren für Falun Gong zu gehen und sich niemals wieder mit anderen Falun Dafa Praktizierenden abgeben.]

Chinesisches Original

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