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Epoch Times: UN-Delegation zieht in Erwägung, verfolgte Kinder in China zu retten

6. April 2005

Foto 1: Die UN-Delegierten diskutieren über die Situation der verfolgten Kinder in China. (Epoch Times)
Foto 2: Die Delegierten der UN hören, wie Kinder und Gläubige wegen der Verfolgung durch die kommunistische Partei leiden müssen (Epoch Times)

Genf – Ein außergewöhnlicher Tagesordnungspunkt wurde dieses Jahr während der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen diskutiert. Es ist das erste Mal, dass eine Rettung der verfolgten Kinder von Falun Gong Praktizierenden oder die der im Untergrund lebenden Christen in China in Erwägung gezogen wird.

Während des Treffens berichtete Fr. Xue Huiying von der „Globalen Mission zur Rettung von verfolgten Falun Gong Praktizierenden“ (GMR), dass die Kommunistische Partei Chinas (KPC) Falun Gong Praktizierende schon seit über fünf Jahren verfolge. Die verifizierte Zahl der Todesopfer läge ungefähr bei 1.520 Menschen, laut inoffiziellen Angaben der chinesischen Regierung betrage die Anzahl der Todesfälle jedoch mehr als 10.000 Menschen. Sie sagte: „Die Schicksale der Waisenkinder von manchen Falun Gong Praktizierenden ist sogar noch tragischer; sie werden gezwungen, bei den häufig schon alten Großeltern zu leben. Viele Kinder haben nicht genug Geld, um ihr Leben zu finanzieren, und verlieren so die Chance auf Weiterbildung. Manche Kinder können nicht einmal bei ihren Verwandten leben, sie müssen bei Menschen leben, die selbst von der Polizei bedroht werden. Unter diesen Umständen verlieren die Kinder die Möglichkeit, in der Geborgenheit einer Familie aufzuwachsen. Manche Kinder müssen in ein Waisenhaus.“ Fr. Xue verlangte für die Waisenkinder eine spezielle Einrichtung, die einen angemessenen Lebenstandard, eine Schulbildung, medizinische Versorgung und Sicherheit ermögliche, so dass sie ein normales Leben führen können.

Der Vorsitzende dieser Konferenz war Herr Francis Madore; er zeigte dem Publikum einen Fernsehfilm über die Rettung von Waisenkindern, der von der GMR produziert worden war. Die Menschen waren zu Tränen gerührt, als sie die Hilflosigkeit der unschuldigen Kleinkinder nach dem Verlust ihrer Eltern gesehen hatten. Fr. Chen Ying erzählte von ihrer eigenen Verfolgung durch die öffentlichen Behörden und sprach dann über das Elend der zwei einjährigen Waisenkinder Jin Panpan und Liu Shuangshuang, deren Eltern Falun Gong Praktizierende waren. Beide Kinder haben ihre Eltern durch die Verfolgung von Falun Gong verloren. „Diese Kinder sind noch zu jung, um verstehen zu können, in welch tragische Notlage sie gekommen sind“, sagte sie.

Fr. Liu Xianzhi ist ein Mitglied der Christen, die im Untergrund leben. Sie war aus China geflüchtet, nachdem sie sechs Jahre eingekerkert gewesen war. Fr. Xianzhi sprach über die Verfolgung von jungen chinesischen Christen und von einer Situation, als plötzlich 20 Kinder von der Polizei umringt worden waren. Man brachte die Kinder in ein Polizeirevier, um sie dort drei Monate lang einzukerkern. Weil sie ihrem Lehrer zugehört hatten, als dieser Geschichten aus dem Leben von Jesus erzählte, mussten sie unmenschliche Folterungen erleiden.

Viele Zuhörer bedankten sich bei den Organisatoren und Veranstaltern für die Vorträge über die Notlage der Waisenkinder. Andere erkundigten sich, wie man den Waisenkindern helfen könne.

Quelle: http://english.epochtimes.com/news/5-4-6/27667.html

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