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Deutschland: Infotag und Folterausstellung in Hamburg zum Gedenken an den 25.4.1999

Zirka ein Dutzend Praktizierende aus Norddeutschland trafen sich am Montag, den 25.04.05, um auf die Verfolgung von Falun Gong in China, die seit bald sechs Jahren anhält, aufmerksam zu machen. Um den Passanten nahe zu bringen, auf welche Weise Falun Gong Praktizierende in China misshandelt werden, wurden einige Foltermethoden und Geräte in der Öffentlichkeit nachgestellt. Bilder, die die Folter zeigen und von Praktizierenden gemalt wurden, zogen ebenfalls Menschen an. Die meisten der Passanten, die stehen blieben, waren furchtbar erschrocken und entsetzt über die Misshandlungen und Folterungen in den chinesischen Arbeitslagern. Viele erkannten die Ähnlichkeit von Hitlers Foltermethoden in den Konzentrationslagern und konnten es kaum glauben, dass sich so etwas wiederholt. Die Unterschriftenlisten "Stellt Jiang Zemin vor Gericht" und die für die gerade abgeschobene Familie Jiang-Guo waren an diesen Tag schnell gefüllt. An diesem Tag traf ich auf viele verständnisvolle und mitfühlende Menschen, und wir hatten interessante Gespräche.

Praktizierende zeigen die Foltermethoden Passanten sind erschüttert
Kleiner Junge schaut sich die Bilder an Die Wahrheit über Falun Gong erklären
Übungen zeigen und den Passanten die Wahrheit über Falun Gong erklären

Ein Losverkäufer, der unsere Veranstaltung anfangs nicht einordnen konnte und um seinen Umsatz bangte, holte die Polizei. Ich unterhielt mich mit ihm und erklärte ihm unser Anliegen. Nach kurzer Zeit wurde er ruhig und zeigte Verständnis. Diese Erfahrung zeigte mir, wie wichtig es ist, den Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung, ob Losverkäufer oder Zeitungshändler, über die Verfolgung von Falun Gong aufzuklären. Ein Zeitungsredakteur aus Bayern, der seinen Urlaub in Hamburg verbrachte, machte viele Fotos von der Ausstellung. Er sagte, dass er sie im Augenblick noch nicht veröffentlichen könne, es aber bestimmt eine Gelegenheit geben werde, wo er die Bilder verwenden könne.

Ich habe schon lange nicht mehr so viel Verständnis aus der Öffentlichkeit erfahren wie an diesem Montag in Hamburgs Mönckebergstraße.

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