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Asia News: Neue Verhaftungswelle gegen Falun Gong

26. April 2005

Peking (Asia News Agentur) – Wie aus Informationsquellen von Falun Gong verlautbart, hat die Polizei mit einer massiven Verhaftungswelle gegen Falun Gong Anhänger die größte Kampagne seit 1999 durchgeführt. Dies betrifft insbesondere die Provinzen Shandong, Jiangxi, Sichuan und die Innere Mongolei.

Zwischenzeitlich hat Amnesty International eine Rettungsaktion für die Falun Gong Praktizierende Frau Liu Yawen ins Leben gerufen, die wegen des Verteilens von VCD’s verhaftet wurde und seitdem spurlos verschwunden ist.

[…]

Seit Juli 1999 ist die Bewegung, die aus über 100 Millionen Praktizierenden besteht, einer brutalen Verfolgungsstrategie ausgesetzt, die von Präsident Jiang Zemin in Gang gesetzt wurde […].

Seitdem grassiert eine gnadenlose Anti-Falun Gong Propaganda und Menschen werden inhaftiert, gefoltert (laut Falun Gong Informationsquellen 38.000 bestätigte Fälle) und ermordet.

Von Juli 1999 bis April 2005 haben diese Quellen 1.880 nachgewiesene Todesfälle durch körperliche und psychische Folter gemeldet. Die tatsächliche Anzahl der Getöteten liegt aber höchstwahrscheinlich weit höher, denn die Veröffentlichung dieser Informationen wird als „Staatgeheimnis“ erachtet und mit Gefängnis bestraft.

Tatsächlich befinden sich Hunderttausende von Anhängern noch im Gefängnis (in manchen Fällen sind es sogar ganze Familien) und mehr als 200.000 sind ohne Gerichtsverfahren in Lager zur Umerziehung durch Arbeit gesperrt worden.

Andere wurden in psychiatrische Kliniken eingewiesen, wo sie sich „Gehirnwäschen“ unterziehen müssen und schädlichen pharmakologischen Behandlungen ausgesetzt werden, um sie dazu zu bringen, ihren Glauben zu widerrufen.

Quelle: http://www.asienews.it/view.php?l=en&art=3147

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